My Opera is closing 3rd of March

Kanada 2008/ 2009

Wale und Telegraph Cove

Ich bin grade nach Hause gekommen von einem Tagesausflug nach Telegraph Cove im Norden von Vancouver Island. Wir sind Morgens um 6 Uhr an meiner Schule losgefahren (Sonnenaufgang!!!) Dann ist uns leider ein Reifen geplatzt, was uns zu einem Stopp und Donut essen am Campbell River gezwungen hat. Dann sind wir bis Telegraph Cove gefahren und von dort mit einem Schiff in die Lachs Straße. Und ich kann nur sagen, es war MEGAHAMMERSUPEROBERGIGAGENIALTOLL..... einfach unbeschreiblich !! <3
Wir hatte blauen Himmel und totalen Sonnenschein und es hätte sich schon gelohnt, mit dem Schiff rauszufahren nur um die Natur zu sehen. Dann haben wir aber noch die A30 Familie (resident orcas) gesehen, die immerhin 9 Mitglieder zählt. Ich meine, in Alexandra Mortons Buch „Die Sinfonie der Wale“ geht es teilweise um dieselbe Familie, deren Anführerin die fast 80 Jährige Oma Tsitika ist. Ich wollte schon immer mal „echte Wale“ sehen und es ist einfach ein hammergeiles Gefühl, so echt, so nah, so wirklich, Dinge zu sehen, zu hören, zu riechen, die man nur aus Büchern oder Filmen kennt. (Ui, ist das ein Satz...) Das ist so bekannt und so fremd, dass ist, wie wenn man Harry Potter kennenlernt. (Nur natürlich viel besser, weils um Wale geht...) Mit dem Hydrophon haben wir uns auch den Gesang angehört – und mit Kassettenrecorder verschiedene Dialekte- und ich muss ja sagen, der A30 Dialekt ist eindeutig der schönste! Als Krönung haben wir dann aber noch 4 (!!!) Buckelwale gesehen (ein 10 Monate altes Baby). Unsere Guidetante (eine Biologin:)) war total begeistert und meinte, sie habe schon über 1000 whale watching Touren gemacht und noch nie 4 Buckelwale zusammen gesehen. Sie hat auch noch etwas über Wale und deren Bedrohung, Umweltverschmutzung etc. informiert. Das meiste wusste ich zwar schon, aber ich fand es wirklich faszinierend und beeindruckend mit wie viel Engagement und Energie sie versucht hat uns die Welt der Wale verständlich zu machen (und sie zu schützen), wenn man bedenkt, dass sie das seit 10 Jahren jeden Tag tut. (Und nicht wenige sind wahrscheinlich ignorante reiche Pinkel, die sich beschweren, dass man nicht näher heranfahren kann, weil sie dann keine tollen Angeberfotos von ihrem Urlaub machen können.) Auf dem Rückweg haben wir schließlich noch eine Seelöwenkolonie gesehen, die auf einem Felsen in der Sonne lag. Also wirklich eine absolut lohnenswerte Tour. Wir sind dann mit dem Bus wieder nach Hause gefahren (Mc Donalds Stop in Campbell River – jaja ich weiss, der Tag heute, war keine gesunde Ernährung) und waren um 8.30 wieder an der Schule.



DVD AbendVideo

Comments

Michael FischerSawo Tuesday, September 30, 2008 9:13:05 AM

Glückwunsch, da hast du trotz deines kurzen Aufenthalts schon mehr gesehen als ich.

An Whalen sind mir bisher nur die weißen Belugas im Point Defiance Zoo begegnet, weder Orcas noch Humpbacks. Gewöhnlich kommen Wale nicht so weit südlich in den Puget Sound bis nach Olympia. Eine Grauwahlkuh mit ihrem Kalb hat uns einmal besucht, auf dem Rückweg von der Baja California, aber da war ich gerade nicht da ....

Ansonsten kann ich nur mit Lachszüge und Haie aufwarten. Letztere sind "Dogfish" klein und nicht gefährlich, außer man steckt ihnen die Hand ins Maul oder langt an ihre Giftstacheln.

Statt Seelöwen haben wir hier Robben (Harbor Seals) die unter strengem Naturschutz stehen und so oft recht furchtlos sind. Teilweise machen sie sich geradezu unbeliebt, wenn sie Anglern und gewerblichen Fischern die Beute wegfressen.

An Land begegnet man hier gelegentlich Bären oder Pumas, die sich in Gärten und Stadtparks wagen, was immer für große Aufregung sorgt: Bären räumen Mülltonnen aus, Pumas reißen Haustiere.

Gerade vor ein paar Tagen mußte(?) in Lacey ein Schwarzbär getötet werden, der sich auf einen Baum geflüchtet hatte und nicht mehr herunterkommen wollte.

Das Abenteuer mit der wilden Natur kann hier manchmal ganz nahe liegen!

Unregistered user Friday, October 3, 2008 10:58:12 AM

MGemini writes: Wenn man sich das mal vom richtigen Standpunkt aus betrachtet, machen sich ja eher die Angler und die gewerblichen Fischer unbeliebt, weil sie in ein natürliches Ökosystem eingreifen - gleiches gilt natürlich auch für den armen Schwarzbär (übrigens "Ursus americanus" - ich will auch mal klugscheißen ;-) )

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