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das blog von lucina | le blog de lucina

Posts tagged with "HTML"

>> the good, the bad, and the ugly

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Am 22. Januar 2008 hat das W3C den ersten Working Draft (Arbeitsentwurf) von HTML5 veröffentlich - 10 Jahre, nachdem die "aktuelle" Version 4.01 verabschiedet wurde und es bereits seit dem Jahr 2004 in der EntwicklerInnenwelt beim Thema Aktualisierung und Anpassung an die Bedürfnisse des dritten Jahrtausends (bzw des zeiten Webjahrzehnts) gärte. Nach den seitdem geleisteten Vorarbeiten der WhatWG-Gruppe entstand 2006 die HTML-Arbeitsgruppe, für die u.a. folgende Ziele festgelegt wurden:

  • Weiterentwicklung von HTML 4.01
  • Verwendbarkeit als Basis für HTML- und XML-Varianten sowie Abbildung des DOMs
  • Integration einer Fehlerüberprüfung
  • Schnittstellen zur dynamischen Arbeit und zur Arbeit mit Multimediainhalten

Zunächst einmal ist es schön, zu sehen, dass nach langer Zeit des Stillstands endlich an den dringend nötigen Modernisierungen und Anpassungen an die erweiterten Bedürfnisse gearbeitet wird. Ein Fragezeichen macht die moderne Internautin aber beim Thema HTML vs. XHTML - und hätte es prinzipiell besser gefunden, wenn es statt einer Renovierung des HTML-Standards eine grundsätzliche Neuorientierung einzig auf XHTML gegeben hätte. Aber "hätte" und "würde" bringen bekanntlich niemanden weiter, und so werden EntwicklerInnen und Browserhersteller weiterhin mit HMTL, XHTML und etlichen Vermischungen leben müssen.

Anyway.

Die für HTML5 vorgeschlagenen neuen Elemente lassen jedenfalls erwarten, dass die neue Version gerade im Umfeld von Interaktivität, Multimedia und Web 2.0 (was immer das nun ist) die Basis für spannende neue Entwicklungen sein wird. Im Einzelnen:


Neue Strukturelemente

Hier gibt es einige wenige Erweiterungen, die es aber in sich haben und viele Verbesserungen in Struktur und geräteunabhängiger Lesbarkeit nach sich ziehen werden:

article - Abschnittselement, zm Beispiel für Bolg- oder Forenartikel

aside - Element zur Kennzeichnung von erweiterten Inhalten, wie z.B. Quellenverweise, ähnliche Nachrichten, etc.

dialog - Ein speziell für Dialoge eingeführtes Element.

figure - Bild- oder Videounterschriften

footer - Endlich! Ein vielfältig verwendbares Element für wiederkehrende Inhalte, nicht nur Seiten-, sondern auch Artikelbezogen

header - Endlich! Siehe #footer ...

nav - strukturierendes Tag für Navigationsbereiche, nicht nur für klassische Navigationen zu anderen Seiten, sondern auch als Ersatz für die antiquierten Ankertags einsetzbar

section - Gruppierung thematisch zusammenhängender Bereiche


Neue Darstellungselemente

Willkommen im dritten Jahrtausend: die neuen Elemente audio, video kümmern sich um die Einbindung von multimedialen Inhalten, das bisher proprietäte embed wird für Anwendungen und interaktive Inhalte zur Verfügung gestellt. m stellt hervorgehobenen Text dar und wird gerne an Suchmaschinene verfüttert werden, während meter für vergleichende Darstellungen zuständig sein wird. source ist keine reine Quellenangabe sondern bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, für verschiedene Ausgabeprogramme passende Quellen anzubieten. time schließlich stellt ein Tag zum Ansprechen zeitlicher und / oder kalendarischer Daten zur Verfügung, das es ermöglichen soll, zum beispiel interaktive Kalender zu erzeigen.

Erste Anwendungselemente

canvas - stellt eine Zeichenoberfläche zur Verfügung

progress - für Fortschrittsanzeigen zuständig.

Forms 2.0

Die Integration der vom WHATWG erarbeiteten Forms 2.0-Spezifikation wird weitere umfangreiche Erweiterungen mit sich bringen. Näheres dazu unter http://www.whatwg.org/specs/web-forms/current-work.

Insgesamt also viel Positives und eine vertane Chance: Wie bereits diese kurze Übersicht zeigt bereits eine Erweiterung von HTML in Richtung auf semantisches Web. Die moderne Internautin denkt, dass diese Erweiterungen grundsätzlich besser in XHTML aufgehoben wären. Dass zeitgleich auch die Entwicklung an den XHTML-Spezifikationen weitergeht ist zwar durchaus zu begrüßen, ändert aber ncihts an der Situation, auch zukünftig zwei Sprachmodelle berücksichtigen zu müssen.

>> complete crap

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Eigentlich fragt sich die moderne Internautin schon seit Jahr und Tag, was die ominöse Organisation namens W3C eigentlich macht. Früher, da war alles besser - jedenfalls war das der Eindruck. So begleitete das W3C die Revisionen von HTML bis zu 4.1, ersann das Nachfolgeformat XHTML nebst einer Reihe von Nebenausgaben für spezielle Zwecke, sorgte dafür, dass so etwas praktisches wie CascadingStyleSheets nicht im Elfenbeinturm der Informatik stecken blieben, sondern es bis in das Herz moderner Browser schafften. Nach langer Funkstille gab es nun endlich wieder ein Lebenszeichen: In Form des MarkupValidators mit der Versionsnummer 0.8.0.

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>> dream machine

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Wer hier mitliest, der weiß es: Oft geht es um den ganz alltäglichen Wahnsinn der Webentwicklung, um marodierende Postscript-Drucker, fehlende Fonts und ganz allgemein um kostenpflichtige Extras. Nachdem im letzten Post das Raumschiff Titanic ein Thema war, widmen wir uns heute den erfreulicheren Dingen. Denn es gibt sie noch, die Sterne am Softwarehimmel, die auf wundervolle Art und Weise ihrer Bestimmung nachkommen und obendrein noch umsonst erhältlich sind. Aptana ist so ein Stern.

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>> en suite

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Firmen sind was feines: Da sind Betriebsausgaben, was sie sind, und die Finanzbehörde fragt auch nicht groß, ob die Ausgabe für neue Software aus wirtschaftlichen Gründen oder aus dem Spieltrieb des oder der EDV-Verantwortlichen veranlasst wurden. Und so hat die moderne Internautin, bei der es in grauer Vorzeit schon mal bei der Frage zu Debatten kam, ob die Anschaffung einer Palme (Zierpflanze) und eines Orangenbaumes (Lebensmittel) für den Arbeitsraum als Betriebsausgaben abzugsfähig seien, es diesmal mit einem gewissen Neidfaktor zu tun. Die Anschaffung der neuen CreativeSuite 3 kann nämlich durchaus Freude bereiten und zur Steigerung des allgemeinen Lebensgefühles beitragen.

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>> clean styles

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Das schöne an CSS ist, dass es möglich ist, auch noch dem allerletzten Element eine spezielle Auszeichnung mit zu geben. Aber: Spätestens nach der Definition von 300-CSS-Stilen beginnt es unübersichtlich zu werden. Immer. Ein paar kleine Tipps, wie der Durchblick trotzdem gelingt:

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