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Post für die Welt

Nähkurs für lau!

Es gibt in unserem Dorf viele Feste und Veranstaltungen, zu denen jeder Bürger eingeladen ist. Auf so einem Fest habe ich auch meine neue Freundin Trude kennengelernt. Trude ist die Bäckersfrau vom Dorfbäcker und selbst Schneiderin in einem kleinen Laden. Wir haben uns sofort angefreundet und jetzt sitzen wir am Wochenende oft in ihrem Nähstübchen, trinken Kaffee und unterhalten uns über Gott und die Welt. Henry kommt auch manchmal vorbei, aber er mag es lieber, wenn der Mann von Trude noch mit dabei ist, dann muss er unserem Weibergewäsch nicht lauschen, sagt er. Jedenfalls beginnt Trude gerade damit, mir das Nähen beizubringen. Endlich lerne ich das mal, damit ich selbst ein paar Kleinigkeiten an Klamotten reparieren kann, denn bisher habe ich sie meistens durch neue ersetzt, was bei Lieblingsstücken schon sehr weh tut. Trude kann das toll. Als Dankeschön lade ich sie und ihren Mann jetzt sonntags meist zum Kuchen essen ein, das ist immer schön, denn dann kann Henry mit Holger quatschen und ich mit Trude. Das macht uns allen Spaß. Aber auch bei Festen, zu denen wir gehen, sind alle nett zu uns. Unsere Nachbarn genauso wie die Freunde der Nachbarn und so weiter. Der Pfarrer und seine Frau, die Jugendlichen aus dem Dorf, hier ist noch richtig heile Welt. Das habe ich wirklich mal gebraucht. Ach, und wie herrlich man hier in der Gegend spazieren gehen kann! Das machen Henry und ich auch oft, manchmal auch zu viert. Er, Trude, Holger und ich haben letzten Winter sogar eine Kutschfahrt durch den verschneiten Wald gemacht. Wo gibt es heutzutage noch so eine Idylle? Es war wunderbar, nein, es ist wunderbar hier zu leben. Ich möchte nie mehr zurück nach Hamburg, außer vielleicht zu einem kleinen Besuch am Hafen.

Dorfleben ist schönNähkurs für lau!

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