Kilometer 6197 von 7000
Sunday, November 25, 2012 11:46:47 PM
5997 von 7000
Nach vier Tagen Wüstenüberquerung, hier wieder mal ein Lebenszeichen. Aber der Reihe nach:
Tag 1:
Es ging los mit der Grenzüberquerung von Marokko nach Mauretanien, wo sich im Niemandsland keiner der beiden Länder für den Zustand der Straße interessiert und auf dieser Steinpiste der Vectrator nichts mehr zu lachen hatte. Nach drei Stunden Wartezeit für Aus- und Einreise ging es mit Polizeischutz zum Zelten 5 km von der Grenze entfernt.

Tag 2:
Nächsten Morgen begann die eigentliche Wüstenetappe, dafür wurde zuerst für besseren Grip im Sand ein großer Teil der Luft aus den Reifen gelassen. Nach einer Einweisung ins "Wüstenfahren" blieben keine 3 km später fast alle Fahrzeuge im Tiefsand stecken, aber kein Problem, mit 70 Teilnehmern kann man fast jedes Gefährt wieder befreien.
Tag 3:
Der Tag darauf war wieder ein Schicksalstag des Vectrator. Afrikanische Improvisation (man nennt es vielleicht auch Glück) ist halt doch nicht alles. Der Kühlerschlauch bewegte sich scheinbar einige Millimeter und schon tropfte das 95 Grad kalte Nass auf den noch heißeren Wüstensand. Nach dem Motto 6 Augen sehen mehr als zwei, konstruierten 3 Schrauber einen neuen Kühlkreislauf, 1A Arbeit unter den Bedingungen bei 30 Grad und praller Mitagssonne. Ansonsten sind Teile wie Frontspoiler, Heckschürze und Unterfahrschutz noch dran.
Tag 4:
Der vorletzte Tag in der Wüste war weniger stressig, da wir uns schon mittags nach einer spektakulären Dünenüberquerung am Strand befanden. Der Strand erschien uns als ein mehr als geeigneter Ort, um das 5-Liter Radeberger Fass (sponsored by Vati) anzustechen. In der Zeltnacht wurde Maik regelmäßig von reintropfendem Kondenswasser im nicht wasserdichten Wurfzelt geweckt.
Tag 5:
Der letzte Tag der Wüstenetappe war auch der erste alkoholfreie (pfui deifel). Angekommen im Stadtverkehr der Hauptstadt Nouakchott sind Verkehrsregeln mehr als dehnbar.. Dazu noch das wahrscheinlich teuerste Hotel (aber keinesfalls beste) der ganzen Reise. Nichts wie ab in den Senegal, wo es hoffentlich wieder Pils gibt.

Nach vier Tagen Wüstenüberquerung, hier wieder mal ein Lebenszeichen. Aber der Reihe nach:
Tag 1:
Es ging los mit der Grenzüberquerung von Marokko nach Mauretanien, wo sich im Niemandsland keiner der beiden Länder für den Zustand der Straße interessiert und auf dieser Steinpiste der Vectrator nichts mehr zu lachen hatte. Nach drei Stunden Wartezeit für Aus- und Einreise ging es mit Polizeischutz zum Zelten 5 km von der Grenze entfernt.

Tag 2:
Nächsten Morgen begann die eigentliche Wüstenetappe, dafür wurde zuerst für besseren Grip im Sand ein großer Teil der Luft aus den Reifen gelassen. Nach einer Einweisung ins "Wüstenfahren" blieben keine 3 km später fast alle Fahrzeuge im Tiefsand stecken, aber kein Problem, mit 70 Teilnehmern kann man fast jedes Gefährt wieder befreien.
Tag 3:
Der Tag darauf war wieder ein Schicksalstag des Vectrator. Afrikanische Improvisation (man nennt es vielleicht auch Glück) ist halt doch nicht alles. Der Kühlerschlauch bewegte sich scheinbar einige Millimeter und schon tropfte das 95 Grad kalte Nass auf den noch heißeren Wüstensand. Nach dem Motto 6 Augen sehen mehr als zwei, konstruierten 3 Schrauber einen neuen Kühlkreislauf, 1A Arbeit unter den Bedingungen bei 30 Grad und praller Mitagssonne. Ansonsten sind Teile wie Frontspoiler, Heckschürze und Unterfahrschutz noch dran.
Tag 4:
Der vorletzte Tag in der Wüste war weniger stressig, da wir uns schon mittags nach einer spektakulären Dünenüberquerung am Strand befanden. Der Strand erschien uns als ein mehr als geeigneter Ort, um das 5-Liter Radeberger Fass (sponsored by Vati) anzustechen. In der Zeltnacht wurde Maik regelmäßig von reintropfendem Kondenswasser im nicht wasserdichten Wurfzelt geweckt.
Tag 5:
Der letzte Tag der Wüstenetappe war auch der erste alkoholfreie (pfui deifel). Angekommen im Stadtverkehr der Hauptstadt Nouakchott sind Verkehrsregeln mehr als dehnbar.. Dazu noch das wahrscheinlich teuerste Hotel (aber keinesfalls beste) der ganzen Reise. Nichts wie ab in den Senegal, wo es hoffentlich wieder Pils gibt.






Unregistered user # Monday, November 26, 2012 8:20:26 AM
Unregistered user # Monday, November 26, 2012 6:23:21 PM
Unregistered user # Monday, November 26, 2012 6:48:07 PM