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Die Rugard Sage

In längst vergangenen Zeitenerzählten sich die Menschen auf der Insel Rügen Geschichten und Sagen,die in Generationen vor ihnen entstanden waren.So auch die folgende,die sich im Rugard,dem Wald nahe der Kreisstadt Bergen auf Rügen,abgespielt haben soll.Vor langer Zeit lebte auf dem Rugard ein harter und böser Junker.Die Bauern stöhnten unter der Last seiner Herrschaft.Doch das Schlechteste war sein Zeitvertreib:Er stellte,wann immer es ihm in den Sinn kam,jungen Mädchen und Frauen nach.Einmal begab es sich,das eine junge Magd auf dem Rugard spazieren ging und die Aussicht genoss.Der Junker,unterwegs zu Pferde,preschte herbei in der Hoffnung auf ein neues Liebesabenteuer.Mit falschen Liebesschwüren bedrängte er das Mädchen und versuchte es zu küssen.Die Magd wehrte sich seiner so gut sie konnte.
Doch der Junker bedrängte sie derart,das das arme Mädchen keinen anderen Ausweg wusste.Mit letzter Kraft entsprang sie den kräftigen Armen des Junkers in die Tiefe.Dabei grub sich ihr Fußabdruck tief in den Stein.Vor Wut über seine Niederlage schlug der Junker mit seiner Peitsche mit aller Kraft auf den Stein ein.Der Peitschenabdruck und die Spur des Mädchens sind noch heute zu sehen und zeugen von dieser Begebenheit.So erzählen es die Leute,die in der Stadt Bergen auf Rügen wohnen.Entdecken sie doch einmal bei einem Spaziergang durch den Rugard den Ort dieses Dramas.

Der Schwanenstein vor der Lohmer Küste

Der Schwanenstein am Lohmer Strand gehört mit seinen 162 Tonnen Gewicht und einer Größe von 60 Kubikmetern Rauminhalt zu den größten sichtbaren Geschiebesteinen auf der Insel Rügen.Er wurde 1829 erstmals erwähnt und hat durch seine 90 prozentige Sichtbarkeit unter den Findlingen in der Rangordnung den ersten Platz.Auf Rügen werden die kleinen Babys von Schwänen oder vom Adebar gebracht,sagt die Sage.Es versteht sich von selbst,das es im Sommer der Adebar und im Winter natürlich der Schwan ist,der die Babys bringt.Und bis dahin waren die Kinder im Stein verborgen,munkelt man.Mit dem Schwanenstein ist aber auch eine wahre Geschichte verbunden,die vielleicht auch dazu geführt hat,das alljährlich die Schwanenstein Regatta in Erinnerung daran durchgeführt wird:Im Winter,am 13 Februar 1956,die See war am zufrieren,waren einige Jungen des Kinderheimes und aus dem Dorf Lohme auf dem Eis.Plötzlich aufkommender Sturm ließ das Eis brechen und die drei Jungen konnten sich noch auf den Schwanenstein retten.Der Sturm wird zum Orkan.Eine fieberhafte Rettungsaktion beginnt.Fischer,Grenzsoldaten,ein Kutter des Fischkombinates Sassnitz,sogar ein Hubschrauberaus Berlin sollen zum Einsatz kommen.Aber all diese Rettungsversuche werden durch die heranstürzende See und den Sturm zunichte gemacht.Das Drama nimmt ein trauriges Ende.Am Morgen des 14 Februar 1956,die See ist spiegelblank,die Sonne scheint und es herrscht Windstille,werden die drei Jungen vom Schwanenstein als Eisblock geborgen.

Auf der Seebrücke hinaus auf die Ostsee

Das Binzer Wahrzeichen ist die Seebrücke,die sich als Verlängerung der Hauptstraße einen gleich in die Ostsee zieht.Jährlich flanieren tausend Gäste auf der Seebrücke oder gelangen auf ihr zu den Schiffen,die zu den Kreidefelsen aufbrechen.Dabei war die erste Seebrücke eine 560 Meter lange Holzbrücke,die im Sommer 1902 eingeweiht wurde.Bereits 2 Jahre später wurde diese Holzbrücke nach einem verheerenden Sturm zerstört.Doch die Altvorderen in Binz hielt das nicht auf,1905 eine neue Seebrücke zu erbauen.Diese zweite Brücke erhielt im Jahr 1910 den Namen Prinz Heinrich Brücke.Am 28. Juli 1912 ereignete sich ein schweres Unglück,bei dem rund 14 Menschen den Tod fanden.Beim Anlegen eines Dampfers zerbrach ein Holzsteg und riss die Menschen hinunter.Aus Anlass dieses Unglücks wurde im Jahr 1913 die Deutsche Lebens Rettungsgesellschaft (DLRG) gegründet,die heute für Sicherheit an den Stränden sorgt.Ihre Rettungsschwimmer sind im Sommer im Einsatz,um die Gäste vor Gefahren zu schützen.Die Prinz Heinrich Brücke wurde im Winter 1942/43 zerstört und anschließend nicht wieder aufgebaut.Erst nach der Wende (1989) begannen Überlegungen,das alte Wahrzeichen wieder zu errichten.Im Mai 1994 hatte Binz wieder eine 370 Meter lange Seebrücke.

Der "Rasende Roland" macht Dampf!

Sie gehört zum Bild an der Südost Rügener Bäderküste wie die Selliner Seebrücke,die langen Strände der Badeorte und die Göhrener Kurmuschel.Die Rede ist von der Rügenschen Kleinbahn,die von den Rüganern liebevoll auch "Rasender Roland"genannt wird.Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h rattern die mit Kohle befeuerten Loks die Anhänger im Schlepptau die 25,4 Kilometer lange Strecke zwischen Putbus und Göhren täglich mehrmals hin und her.Dabei war die Kleinbahn,die seit 1975 unter Denkmalschutz steht,auch in anderen Teilen der Insel anzutreffen.Ein Blick in die über 100jährige Geschichte verrät es.
Mit dem Inkrafttreten des preußischen Kleinbahngesetzes im Jahre 1892 wurde auch über eine Strecke auf der Insel Rügen nachgedacht.Der erste Abschnitt wurde 1895 zwischen Putbus und Binz eröffnet.Diese Strecke wurde 2 Jahre später bis Sellin erweitert.Und nochmals 2 Jahre später erfolgte die Fertigstellung der Strecke bis nach Göhren.So,wie sie heute auch noch befahren werden kann.Mit einer Ausnahme,im Jahr 1999 wurde die Kleinbahnstrecke von Putbus nach Lauterbach,direkt auf die Mole,angelegt.Raus aus dem Rasenden Roland und hinauf aufs Schiff,könnte man sagen.Der 2 Streckenabschnitt der damaligen Zeit erstreckte sich zwischen Altefähr,Garz bis nach Putbus.Es handelte sich hierbei um 35,3 Kilometer.Dieser Abschnitt wurde 1986 in Betrieb genommen.Ein 3 Streckenabschnitt erfolgte zwischen Bergen,Trent,über die Wittower Fähre,bis nach Wiek und Altenkirchen auf dem Windland.Er wurde zum Jahresende 1986 übergeben und umfasste eine Gesamtlänge von 37,9 Kilometer.Der "Rasende Roland" fährt auf einer Spurweite von 750 Millimeter,so wie es das preußische Kleinbahngesetz vorsieht.
Im Jahre 1940 wurde die Rügensche Kleinbahn von der Pommerschen Landesbahn übernommen und betrieben.Bis am 1 April 1949 in der damaligen DDR die Deutsche Reichsbahndie Strecken übernahm.Von 1967 bis 1971 wurden nach und nach die Strecken 2 und 3 eingestellt.Nach der Wende bekam der Landkreis Rügen im Jahre 1995 die Kleinbahn zurück und seit 1996 betreibt die Rügensche Kleinbahn GmbH & Co den "Rasenden Roland".Eine Mitfahrt sollten sie nicht verpassen,"rattern" Sie mit ihrer Familie die Gleise entlang.

Auf der Spur der Kreide.....

Das leuchtende Weiß der Kreidefelsen des Nationalparks Jasmund ist für viele Einheimische und Touristen der Inbegriff der Insel Rügen.Ein derartiges Naturschauspiel findet sich in Europa nur noch auf der dänischen Insel Mon und den Küsten des Ärmelkanals.Die Geschichte des Gesteins,welches die Rügener Kreide bildet,beginnt vor etwa 70 Millionen Jahren in der Zeit der Oberkreide.Im damaligen Kreidemeer lagerten sich die winzigen Kalkreste einzelliger Lebewesen und bildeten das weiche Gestein der Rügener Schreibkreide.Durch erdinnere Kräfte wurden die Ablagerungen der Kreidezeit emporgehoben und durch die Gletscher der letzten Eiszeit vor etwa 12000 Jahren aufgerichtet,gepresst und überformt.Seit ca. 10000 Jahren nutzt der Mensch den in den Kreideablagerungen vorkommenden Feuerstein als Werkzeug.Doch erst seit dem 18. Jahrhundertist die Verwendung der Kreide als Baumaterial und Düngemittel belegt.Mitte des 19. Jahrhunderts begann der systematische Abbau der Rügener Schreibkreide auf Jasmund und in der Nähe von Garz.Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden so mehr als 20 Schlämmkreidefabriken auf Rügen mit den zugehörigen Kreidebrüchen.Der Rohstoff Kreide wurde zum Synonym für die Insel Rügen.Der aufmerksame Besucher der Insel Rügen kann noch immer die natürlichen und kulturgeschichtlichen Zeugnisse der Kreide und des Kreideabbaus entdecken und bewundern.Um diese besondere natürliche Grundlage und die 300jährige Nutzung der Kreidefür die Menschen erleb- und verstehbar zu machen,wurde im Jahre 2005 das Kreidemuseum Gummanz in einer europaweit einzigartigen Form errichtet.In der Ausstellung bieten sich Möglichkeiten zum Stöbernund Entdecken.Durch verschiedene Medien kann der Besucher in die Welt der Kreidezeit und den historischen Kreideabbau eintauchen.Ein weitläufiges Freigelände lässt die Atmosphäre des ehemaligen Kreidewerkes Gummanz wieder aufleben.Den Höhepunkt des Museumsbesuches bildet die phantastische Aussicht vom "Kleinen Königsstuhl" über weite Teile der Insel Rügen.

Putbus und der Inselsüden

Untrennbar mit der Insel Rügen ist der Name der Fürstenfamilie zu Putbus verbunden.Das Adelsgeschlecht prägte die Entwicklungen auf Rügen maßgeblich mit.Ihr ist heute das Putbusser Erbe mit dem Circus und dem Theater zu verdanken.Das einstige Schloß als Zeichen der Würde wurde in den 1960er Jahren abgerissen.Doch auch ohne dieses erinnert vieles in Putbus an das Wirken und Schaffen der ehemaligen Adelsfamilie.Der Schlosspark mit seinen weiten Wegen und der neu errichteten Schlossparkterrasse lädt zum Spaziergang in allen vier Jahrezeiten ein.Das als Circus bekannte Rondell beheimatet eine Vielzahl von klasszistischen Häusern,die sich aneinander reihen.
Übrgens können sie mit der Rügenschen Kleinbahn,auch"Rasender Roland" genannt,von Göhren oder Binz kommend bis auf die Mole im Lauterbacher Hafen dampfen.In Lauterbach,einem Ortsteil von Putbus,lockt der Hafen zu einem Besuch im maritimen Flair.Von hier fahren in der Saison Ausflugsschiffe hinüber zum Kleinod der Insel Vilm.Auf der streng geschützten Insel dürfen sich täglich nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern von der urigen Schönheit der Natur überzeugen.Knorrige alte Bäume,fast verwunschene dichte Wälder undein bisschen Heidelandschaft symbolisieren die stille Schönheit Vilms.
Die Küstenlandschaft im Süden der Insel wird von zerklüfteten Buchten und Halbinseln bestimmt.Einsame Wege über weites Land,den Horizont säumende Alleen mit Kopfweiden un sanfte Hügelketten ziehen sich durch Bild des südlichen Rügens.Ekunden Sie diese naturellen Schönheiten am besten mit dem Rad.

Entdeckungen an der Steilküste

Vor rund 6000 Jahren wurde Rügen durch eine Anhebung des Meeresspiegels vom Festland getrennt.Die heutigen Halbinsel Wittow und Jasmund wurden damals zu Inseln.Doch kaum war dies geschehen,da begann die Brandung der Ostsee an den Steilküsten der Insel zu nagen.Regen,Schnee und Frost unterstützten sie dabei.Was in die See gelangte,trug die Strömung fort.So entstand die Schaabe,die heute die Halbinseln Wittow und Jasmund miteinander verbindet.Noch bei der Eroberung von Rügen durch die Dänen im Jahr 1168 bzw. 1169(Die Datierung ist umstritten)war das Zusammenwachsen von Wittow und Jasmund nicht abgeschlossen,es gab noch einen schmalen aber nicht tiefen Strom,der beide trennte.Von der einstigen Slawenburg am Kap Arkona ist inzwischen ein großer Teil zum Opfer des Küstenabbruches geworden.Eine interessante Vergleichsperspektive ergibt sich,wenn man im Urlaub sowohl am Kap wandert als auch an der Steilküste im Nordwesten von Wittow.Wer also an den Steilküsten wandert ob unten am Ufer oder auf einem Wanderweg in der Höhe der sollte die Gefahren des Küstenabbruches beachten.In jedem Fall sind die Hinweisschilder erst zu nehmen.Es macht ja auch keinen Urlaubssinn,sich hinter Absperrungen zu begeben und dort in Lebensgefahr zu schweben.
Ein paar Fotos von der Kreideküste von Rügen sind in meinem Fotoalbum zu sehen.

Jagdschloß Granitz Rügen

Der Weg ist das Ziel,auch im Falle der Besteigung des Tempelberges,auf dem sich von weitem sichtbar das Jagdschloß Granitz in all seiner Pracht zeigt.Nehmen sie sich Zeit,um diese mitunter beschwerliche Wanderung mit zum Teil heftigen aufstiegen ohne größere Probleme bewältigen zu können.Auf dem Tempelberg gelegen befindet sch das Jagdschloß Granitz,einst Jagdsitz der Fürstenfamilie zu Putbus.Wurde es früher für die feinen Jagdgesellschaften erbaut,ist es heute Schloss untergebracht ist ein Museum,das .Die zahlreichen Exponate erinnern an die Zeit,als die Fürstenfamilien hier residierten.

Zu sehen sind prächtige Sammlungen von Geweihen,Jagdwaffen und weiterem aus längsts vergangenen Tagen.Der Marmorsaal gibt Einblick,wie einst die Gesellschaften speisten.Hinzu kommen eie Reihe von Zimmern,die durch die Fürstenfamilien privat genutzt wurden oder aber den Gästen während ihres Aufenthaltes zur Verfügung standen.Das absolute Highlight des Jagdschloss ist zweifelsohne die gusseiserne Wendeltreppe,die im Mittelturm hinauf auf eine Plattform führt.
Von dort oben ergeben sich herrliche Ausblicke in die Weiten der Rügener Landschaften.
Ein paar ausgewählte Fotos aus dem Jagdschloss zu sehen in meinem neuen Fotoalbum.

U-Boot Museum H.M.S. Otus

Am Hafen von Sassnitz auf Rügen gibt es ein weiteres Highlight auf meiner Rügen Tour,das U-Boot Museum H.M.S Otus.Wenn man durch dieses U-Boot schlendert meint man,man würde durch die tiefen der Ostsee tauchen.Zu sehen sind dort auch einige Fundstücke von ehemaligen Besatzungen:die Palette reicht von Kleidung über Kochgeschirr bis hin zu Briefen von der Liebsten daheim.Man sieht dort wie die Besatzung dort gelebt und geschlafen hat.Durch Zwei Periskope können Besucher echte Eindrücke erleben.

Ein Erlebnis für die ganze Familie was man bei einem Urlaub auf Rügen nicht versämen darf,ein Spaß für Groß und Klein.Ein paar ausgewählte Fotos in meinem Fotoalbum.

Rügenpark Gingst auf Rügen



Eine besondere Attraktion auf Deutschlands größter Insel ist ohne Zweifel der Rügenpark in Gingst.Dieser einzigartige Freizeitpark wartet darauf von groß und klein entdeckt zu werden.Dort gibt es Miniaturen im Maßstab 1:25 zu bestaunen, z.b. Den Reichstag von Berlin,die Titanic,die chinesische Mauer,Mount Rushmore und vieles mehr.

Außerdem gibt es dort eine Parkeisenbahn mit der man das ganze Gelände umfahren kann,wer nicht laufen möchte.Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt es gibt dort ein Selbstbedienungsrestaurant.Das besondere Highlight im Rügenpark ist der Nachbau der Insel Rügen,die von Aussichtsplattformen aus beobachtet werden kann mit ihren schönsten Gebäuden wie z.b. das Jagdschloß Granitz.Ein paar ausgewählte Fotos vom Rügenpark Gingst auf Rügen sind in meinem neuen Foto Album zu sehen,unbedingt reinschauen.Wer mehr vom Rügenpark sehen möchte sollte unbedingt nach Rügen fahren und ihn sich ansehen.
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