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STICKY POST

willkommen beim medianexus blog!

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An dieser Stelle gibt's News und Infos zu neuen Entwicklungen bei medianexus.net - live und aktuell ab Oktober 2005. :headbang:

seo-links: linx

STICKY POST

No title

the kids are alright

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AdAge berichtet von einer Studie unter 5400 nordamerikanischen 6-11 jährigen zu ihrem Medien und Freizeitverhalten.

60% geben an, dass sie bei Werbung nicht zu einem anderen Kanal zappen.
74% hören Musik hauptsächlich übers Autoradio und nur 4% hören Musik am mp3 Player.
Nur 8% benutzen täglich das Internet.

Die American Kids Study soll in Zukunft regelmässig durchgeführt werden und wird finanziert von unterschiedlichsten Seiten: von Budget Rent-a-Car bis hin zu Werbeagenturen wie Carat.

“That is really valuable. We’re getting more and more traction with advertisers interested in reaching parents via their kids.” sagt Rainer Jenss, Zahlender und Publisher des National Geographic Kids. (pstein)

mehr: http://www.medianexus.net/blog/

Musikpiraterie: Die Kanoniere der IFPI vs. Captain Hook

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In der heutigen Online-Ausgabe des Standard wird über die bisherigen "Erfolge" der Musikindustrie gegen "Filesharer" berichtet - den Originalartikel gibt's hier:
http://derstandard.at/?url=/?id=2242671
Die IT-Berichterstattung des Standards war ja kurze Zeit gar nicht so un-up-to-date, aber da hier quasi völlig unhinterfragt und unkommentiert eine Presseaussendung der IFPI gleich mit Link (nur IFPI-Link!) veröffentlicht wird, kann ich mir diese kommentierte Version einfach nicht verkneifen.


Zitat:
"150 heimische Tauschbörsen-User zahlen Schadenersatz an Musikwirtschaft
Ein Jahr der "Aktion scharf" - Verband der österreichischen Musikwirtschaft IFPI zieht positive Bilanz"

"Aktion scharf" - gab's nicht mal eine gleichlautende Großaktion im Zusammenhang mit besoffenen Autofahrern? Also mir sind Pleite-Metallica allemal lieber als ein paar überfahrene Schulkinder; was ist geblieben von embrace the net? Ganz klar: embrace the Rechtsanwälte.

Zitat:
"Von den 275 Verfahren gegen österreichische Benützer von Internet-Musiktauschbörsen, die der Verband der österreichischen Musikwirtschaft IFPI Austria wie angekündigt eingeleitet hat, wurden bisher 150, größtenteils außergerichtlich beigelegt, wobei sich die ertappten Filesharer u. a. zur Zahlung von jeweils bis zu 5.500 Euro Kosten- und Schadenersatz verpflichtet haben. Dieses Resümee über das erste Jahr der "Aktion scharf" zog der IFPI am Dienstag, in einer Aussendung."

Ein Schelm bis Hammel wer sich darüber wundert, dass 15Jährige lieber ein paar hunderter pecken als sich einen Anwalt zu nehmen und ein Verfahren gegen die IFPI durchzustehen - das ein paar Jahre dauern kann und so oder so ins Geld geht. Es ist eigentlich erstaunlich, dass man bloss aufgrund der für nicht vermögende Privatmenschen ruinösen Prozesskosten auf diese Weise Recht per Einschüchterung - ein, nicht mal kaufen, sondern eher aus monetären Gründen erzwingen kann.

Zitat:
"Das Vorgehen gegen Downloader sieht die IFPI durch gerichtliche Grundsatzentscheidungen geklärt: So hat etwa in Österreich der Oberste Gerichtshof mit Urteil vom 26.7.2005 klar gestellt, dass Internetprovider bei Gesetzesverstößen zur Auskunft über Name und Adresse der User verpflichtet sind. Weiter habe eine einstweilige Verfügung des Handelsgerichts Wien bestätigt, dass bei der Teilnahme an Filesharing Urheberrecht verletzt wird."

"sieht" deshalb, weil's eben nicht geklärt "ist". Und da komm ich auf den vorigen Punkt zurück: Rechtsempfinden und Rechtspraxis können ganz ordentlich auseinanderlaufen. Es gibt das Recht auf Privatkopie, jeder, der sich eine CD kauft, darf diese legal an Bekannte weitergeben und so kein technischer Schutz dies verhindert, selbige auch kopieren - daher ja auch die Gesetzeskrücke von wegen "Kopierschutz darf nicht umgangen werden" samt allen damit verbundenen Problemen. Diese Privatkopie ist Gesetz - ob Tauschbörsen, die ja bloss virtuellen Kontakt erlauben, darunter fallen, darüber streiten Juristen immer noch.
es bestünde also nicht nur theoretisch die Möglichkeit, den Sachverhalt "Gesetzeverstoss" ein wenig zu differenzieren.

Zitat:
"Ergänzend haben Gerichte in mehreren internationalen Verfahren entschieden, dass die Betreiber von Tauschbörsen für Urheberrechtsverletzungen auf ihren Netzen verantwortlich sind und haften (Grokster-Urteil des US Supreme Courts, Kazaa-Urteil in Australien, Kuro-Urteil in Taiwan und Soribada-Urteil in Korea)."

Ja, das passt natürlich wunderbar zu G. Bush's New World Order: US Gerichtsbarkeit ist also plötzlich ein internationales Verfahren. US Supreme Court sowie australischens und koreanisches Pendant legen also neuerdings geltendes österreichisches Recht fest.

Zitat:
"Ziele erreicht

Mit dem Vorgehen gegen Filesharer hat die IFPI ihre selbstgestecken Ziele, nämlich "das das Wachstum des legalen Online-Musikmarktes zu fördern und das Bewusstsein für den Schutz des geistigen Eigentums im Internet zu stärken", erreicht, so der Verband in seiner Aussendung."

If you can't beat them, you gotta try to beat them? Closed Community p2p Networks, die alles verschlüsselt übertragen, sind das nächste Ding. Bis dahin viel Spaß mit ein paar verzweifelten Kids, die plötzlich ein Gerichtsverfahren am Hals haben. Irgendwie ist doch ständig die Rede davon, mehr "Unrechtsbewustsein" zu schaffen, ein grundlegendes Vertrauen gegenüber dem Kunden scheint dabei aber völlig auf der Strecke zu bleiben, wenn man sich zB die kommenden Kopier- und Aufnahmeschutzsysteme in HD-Receivern mal näher ansieht.

Zitat:
"300.000

Demnach nutzen 300.000 User Downloadshops – eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Nach mehr als 600.000 im ersten Halbjahr online verkauften Musiktiteln, wird in 2005 erstmals die Grenze von einer Million pro Jahr verkaufter Downloads überschritten werden. Der gesamte digitale Musikmarkt – Internet-Downloads und mobile Markt – sorgt bereits für 3,6 Prozent der Gesamtumsätze. Im ersten Halbjahr 2005 wurden in Österreich 3,5 Millionen Euro für den Kauf digitaler Musik ausgegeben."

Wie war das mit den Umsatzrückgängen? Man darf zwar 2 Dollar und mehr für einen Song bezahlen, den man sich's aufs Handy lädt - aber dort bleibt er dann auch! Ich warte ja nur noch auf Digital Rights Managments, rechtlich verpflichtend in allen IFPI-approved Lautsprechern.

Zitat:
"Musikwirtschaft wird die "Aktion scharf" im nächsten Jahr fortsetzen

Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft wird die "Aktion scharf" im nächsten Jahr fortsetzen. Neben Österreich wird weltweit in weiteren 16 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien mit rechtlichen Schritten gegen die illegale Verbreitung von Musik im Internet vorgegangen. Schweden, die Schweiz, Argentinien, Hong Kong und Singapur beteiligen sich ab Diensatg an der "Aktion scharf". (red)"

Die Lösung + der Stein der Weisen
- Keine Major Label (=IFPI) Datenträger kaufen
- Keine Major Label Songs online kaufen
- Keine Major Label Songs illegal downloaden
- auf Major Label Songs komplett vergessen
- net Lables, die free content anbieten, abchecken: da erscheinen pro Monat mehr qualitativ hochwertige Releases als sich der nicht Musik-Journalist anhören kann und will. Knock yourselves out.
- und last but first: Leuten vertrauen, die Musik machen, weil sie das tun wollen und weil's ihnen Spass macht. Und über den Rest lachen - keine Copyrightverletzung, kein Kauf, kein gar nix.
Um nicht falsch verstanden zu werden: prinzipiell fänd ich's schon ok, Geld für Musik auszugeben. Aber wenn der Musiker 2-4% des Verkaufspreises hält, dann muss man schon die Sinnfrage stellen. Sicherlich könnten Direktvertriebe hier einiges verbessern und tun's zum Teil auch schon: letztendlich steuert also der mündige Konsument die Entwicklung - da helfen auf Dauer auch keine Klagen.

PS: Meine persönliche Konsequenz als Musikjournalist aus dem Verhalten der Musikindustrie in den letzten fünf Jahren ist: ich rezensiere keine Major Alben mehr. Konsequent. Ich hoffe, das hilft ein bisschen.

mehr: http://www.medianexus.net/portal.php?topic_id=11554

Google, Apple und Veränderungen in der Distribution

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[via pstein] Mediendistribution ist seit "einiger Zeit" ein Business im Wandel. Die Musikindustrie dachte sie könne alles aussitzen und hat die Rechnung präsentiert bekommen. Jetzt steht ähnliches der Film, TV und Buchindustrie bevor. Und natürlich mauern die Mächtigen auch hier ganz stark.

Nehmen wir zuerst das Google Library Projekt. Nur 2% der 2004 in den USA verkauften Bücher gingen mehr als 5000 mal über den Ladentisch. D.h. der Großteil der Bücher verschwindet relativ schnell von den Präsentationstischen in die oberen oder unteren Reihen der Regale. Und wie finanzieren sich dann die Produktionskosten?

Google will nun die Bibliotheken einiger großer amerikanischer Universitäten scannen und sie dann wie vom Web bekannt zugänglich machen. (Keine Ahnung wie die Algorithmen ohne Links etc zu den hochwertigen Ergebnissen kommen werden, aber dass ist jetzt noch nicht die Frage.) Man sucht dann nach z.b. Copyright und bekommt bibliographische Daten plus 2-3 Zeilen Text. Wie das nun Autorenrechte verletzen soll verstehe ich nicht. Was ich jedoch verstehe ist die große Chance die in diesem Projekt steckt. Dank Google (Suchmaschinen allgemein) finden Millionen von Menschen die obskursten und relevantesten Webseiten zu praktisch jedem Thema. Warum soll das nicht auch für Bücher funktionieren? Statt immer nur die Standardwerke zu finden, würden auch Nischenmärkte geöffnet ohne dass man zuvor das Standardwerk kaufen muss um dann in die Tiefe zu gehen. All die guten Bücher die primär eine kleinere Zielgruppe ansprechen bekommen so eine 2., 3., etc. Chance.

mehr:
http://www.medianexus.net/portal.php?topic_id=9568

Rewind my viral movies

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file under: tv culture, vorn dabei
Die verdienstvolle Filmarchivseite ifilms bietet unter anderem die schöne Kategorie "viral video" an. Von Steve Ballmers legendärem Auszucker bis zum (hoffentlich) lebenslang traumatisierte Star Wars Kid - Virals go archive and watchers scream 4 more:
http://www.ifilm.com/viralvideo

Captain Jack - 2. Schlaganfall

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Captain Jack, mittlerweile zarte 43, hatte heute auf Malle seinen 2ten Schlaganfall und liegt im Coma. Angeblich sind bis zu 90% seines Gehirns in mitleidenschaft gezogen. (Quelle: zdf: leuteheute)
Zynische Kommentare erübrigen sich. Seine Website gibt weiterhin das Motto aus: 1995-2005 Ten Years Captain Jack - Party On Wir schließen uns an.

http://www.captain-jack.de/
(via pstein)

NEU: nexed.weblogs aka BLOG HOSTING für nexus.user

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Blogging - Killerapplikation des Internet. medianexus.user können sich ab sofort mit einem Mausklick ihr eigenes Weblog einrichten: und zwar kein schwindliges umformattiertes Forum, sondern ein full-featured Blog inklusive eigener Startseite und allen Features und Gadgets, die man von State-of-the-Art Blogging Software gewohnt ist.

Das ist also der Fall: ein Gratis-Weblog ohne Werbung mit frei konfigurierbarem Look. Eine Aufzählung der Features folgt, für alle Eiligen zuerst die Frage - wie komme ich zu meinem Blog? Most simple: einfach im Hauptmenü auf "Blog CP" klicken (steht für Control Panel und dient nach der Einrichung zur Einstellung der Styles und anderen Optionen), Nutzungsbedinungen lesen, zustimmen und fertig.

"blogs" listet alle von medianexus gehosteten Weblogs auf, ein Klick auf "my blog" öffent das eigene Weblog. Die Features entsprechen dem gewohnten Weblog-Usability Standard, altgediente Blogger werden sich heimisch fühlen. Der medianexus-Username ist zugleich die Anmeldung für's Blog, Infos aus dem eigenen öffentlichen medianexus.net Profil werden auch im Blog angezeigt - mit anderen Worten: das Script ist voll integriert, die Administration funktioniert über medianexus.net, Aussehen des eigenen Blogs ist dagegen frei wählbar.

Features:

- Friendsliste
- öffentlich oder nur privat zugänglich
- private und öffentliche Einträge
- konfigurierbare Kommentarfunktion
- User können geblockt werden
- acitivity und mood switches
- Wählbare Templates
- RSS Feed für jedes Blog
- Full Trackback URLs
- Bildupload
- eigene Shoutbox
- uvm

Viel Spaß beim Bloggen und thx an Hyperion für diesen großartigen Mod!
http://www.medianexus.net/weblogs.php

medianexus 3.0 - Release 1.0

medianexus 3.0 final version 1.0 jetzt online - der Sommer endet, die Blätter verfärben sich, und die Seite ist fertig. "Fertig" soll freilich nicht bedeuten, dass nicht auch zukünftig laufend Erweiterungen eingebaut werden - medianexus ist work in progress. Die wichtigen Grundfunktionen und einige Bells and Whistles sind indes verfügbar und getestet: Bugfixing is officially over.

Die letzten Änderungen zur 0.99er:

- Header wurde überarbeitet
- personal menu: User können im Menü eigene Shortcuts auswählen
- neuer Newschannel newxus.eco: darunter fallen alle Meldungen aus dem Bereich Wirtschaft (dedicated to pstein!)
- nexus mobile: ab sofort ist unter der Adresse http://www.medianexus.net/nobile die voll handytaugliche Mobilversion der nexus News und der wichtigsten Foren verfügbar - immer aktuell inklusive news. (read only)
- darüber hinaus wie immer einige kleinere Tweas und Layoutanpassungen.

Aber jetzt erstmal: viel Vergnügen mit medianexus 3.0
http://www.medianexus.net/portal.php

newmediaFIX is on

net.art ist tot, sagt man. Da hab sich wohl auch die beliebte Netzkunst-Seite netartreview gedacht und mit September ihren Betrieb eingestellt. Anstatt bloß auf das relativ enge (und seit Alexej Shulgin auch plötzlich wieder ziemlich unrussisch-langweilige, Anm. d. Verf.) Genre der Netz.Kunst im genuinen Sinne zu rekurrieren, konzentriert sich Betreiber Eduardo Navas unter neuer Flagge auf ein breiteres Spektrum der Auseinandersetzung mit neuen Medien: seine neue Seite newmediafix sieht sich als eine Art kommentierendes Metamedium:

newmediaFIX recommends online resources and projects; it offers news and occasional reviews and periodically releases indepth texts on new media culture.


medianexus.net wünscht alles Gute und kommentiert freudig die Seite, die andere Seiten kommentiert. (Macht uns das etwa zu einer Meta-Meta-Seite?)