Google, Apple und Veränderungen in der Distribution
Thursday, 27. October 2005, 21:21:05
[via pstein] Mediendistribution ist seit "einiger Zeit" ein Business im Wandel. Die Musikindustrie dachte sie könne alles aussitzen und hat die Rechnung präsentiert bekommen. Jetzt steht ähnliches der Film, TV und Buchindustrie bevor. Und natürlich mauern die Mächtigen auch hier ganz stark.
Nehmen wir zuerst das Google Library Projekt. Nur 2% der 2004 in den USA verkauften Bücher gingen mehr als 5000 mal über den Ladentisch. D.h. der Großteil der Bücher verschwindet relativ schnell von den Präsentationstischen in die oberen oder unteren Reihen der Regale. Und wie finanzieren sich dann die Produktionskosten?
Google will nun die Bibliotheken einiger großer amerikanischer Universitäten scannen und sie dann wie vom Web bekannt zugänglich machen. (Keine Ahnung wie die Algorithmen ohne Links etc zu den hochwertigen Ergebnissen kommen werden, aber dass ist jetzt noch nicht die Frage.) Man sucht dann nach z.b. Copyright und bekommt bibliographische Daten plus 2-3 Zeilen Text. Wie das nun Autorenrechte verletzen soll verstehe ich nicht. Was ich jedoch verstehe ist die große Chance die in diesem Projekt steckt. Dank Google (Suchmaschinen allgemein) finden Millionen von Menschen die obskursten und relevantesten Webseiten zu praktisch jedem Thema. Warum soll das nicht auch für Bücher funktionieren? Statt immer nur die Standardwerke zu finden, würden auch Nischenmärkte geöffnet ohne dass man zuvor das Standardwerk kaufen muss um dann in die Tiefe zu gehen. All die guten Bücher die primär eine kleinere Zielgruppe ansprechen bekommen so eine 2., 3., etc. Chance.
mehr:
http://www.medianexus.net/portal.php?topic_id=9568
Nehmen wir zuerst das Google Library Projekt. Nur 2% der 2004 in den USA verkauften Bücher gingen mehr als 5000 mal über den Ladentisch. D.h. der Großteil der Bücher verschwindet relativ schnell von den Präsentationstischen in die oberen oder unteren Reihen der Regale. Und wie finanzieren sich dann die Produktionskosten?
Google will nun die Bibliotheken einiger großer amerikanischer Universitäten scannen und sie dann wie vom Web bekannt zugänglich machen. (Keine Ahnung wie die Algorithmen ohne Links etc zu den hochwertigen Ergebnissen kommen werden, aber dass ist jetzt noch nicht die Frage.) Man sucht dann nach z.b. Copyright und bekommt bibliographische Daten plus 2-3 Zeilen Text. Wie das nun Autorenrechte verletzen soll verstehe ich nicht. Was ich jedoch verstehe ist die große Chance die in diesem Projekt steckt. Dank Google (Suchmaschinen allgemein) finden Millionen von Menschen die obskursten und relevantesten Webseiten zu praktisch jedem Thema. Warum soll das nicht auch für Bücher funktionieren? Statt immer nur die Standardwerke zu finden, würden auch Nischenmärkte geöffnet ohne dass man zuvor das Standardwerk kaufen muss um dann in die Tiefe zu gehen. All die guten Bücher die primär eine kleinere Zielgruppe ansprechen bekommen so eine 2., 3., etc. Chance.
mehr:
http://www.medianexus.net/portal.php?topic_id=9568