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micha rockt die südhalbkugel

- sag dem Abenteuer ich komme

Was ein Wochenstart

Eigentlich war es ein echt gemuetlicher Sonntag Abend: War erst um 15 oo das letzte Mal mit Adelina Badminton spielen und danach war ich dann dort noch zum Essen eingeladen - gab sehr leckere Nachos (mmmh mit Kaese ueber backen...) anschleissend haben wir dann noch ne Runde Mahjong (oder wie auch immer man das schreibt) gespielt - und ja es ist das Spiel das manche noch von frueher vom Computer kennen :-)

Als ich dann endlich wieder daheim war und feritg mit telfonieren und so ging es dann rund :-) John und ich haben bemerkt das aus dem Rauchmelder im Flur Wasser raus tropft - dann haben wir erst mal ne Schuessel drunter gestellt und uns kurz beratschlagt - aber wohl zu lange, denn dann ging der Feueralarm auf Grund eines Kurzschluesse in unser WG an: AAAAAAAAAAH ! WAR DAS LAUT! Naja dann mussten wir erst mal die Haussecurity rufen! Die konnte auch nichts machen! Ich habe dann einfach mal den Rauchmelder abgeschraubt und dann ging der Alarm auch aus - aber irgendwie nicht fuer lange - so nach 15 minuten war er dann wieder in voller lauterstaerke an! John wurde langsam ein wenig sauer da er am Montag Abgabe fuer nen Aufsatz hatte.... Naja das scheiss ding hat uns bis um 1 oo auf Trab gehalten bis dann die Feuerwehr mit 2 Trucks kam - normales Loeschfahrzeug und mit der Drehleiter :-) Da schlaegt das Feuerwehrmannherz ein klein wenig schneller - doof war auch nur das die nur festellen konnten das sie nichts machen koennen :-) Aber der Zugführer (so heisst der Haeuptling der Feuerwehrleute) war sehr lustig - denn er hat mal fuer 5 Monate in Stuttgart bei der Berufsfeuerwehr gearbeitet - war sehr cool! Konnte sogar ein bischen deutsch sprechen! Das alles hat uns nur leider auch nicht wirklich mit dem Alarm weiter gebracht...nach dem xten Feueralarm haben wir dann um 2 oo beschlossen wir koennten ja 3 Etagen hoeher in eine befreundete WG ziehen - gesagt getan! War echt ganz okay, die Sofas sind schon mega bequem... aber alles in allem ein sehr amüsnter und lustiger Abend :-)

Auf ging es in die letzte Woche mit einem ordentlichen Schlafdefizit....

Fortsetzung folgt...

Oktoberfest - Celebration of German

Irgendwann im Laufe der Woche kam meine Flat auf die Idee wir muessten am WE wieder mal ne Party machen - was ja eigentlich noch nicht so schlimm ist, nur das wir irgendwie dann entschieden haben das es ja offziell einer meiner letzten Abende hier in der WG ist, denn ausziehen muss hier am Montag (von meinem Raum ins Wohnzimmer) so dass man eigentlich eine Art farewell party machen sollte- gesagt getan:




Wie es sich natuerlich gehört hatten wir auch ein bsichen was deutsches zu bieten - Brezeln vom dt Bäcker, gute bayrische Weisswuerste vom dt Metzger und ein bischen deutsches Biert (König Ludwig Weizen, Muenchner Hofbräu HB und Becks) War richtig cool, denn wir hatten doch ettliche Leute hier zu Gast - war ein ständiges kommen und gehen aber war echt schoen die Leute alle nochmal zu sehen - auch wenn ich viele davon hoffentlich nochmal sehe :-) Ich habe dann meiner WG erst mal ein Weizenbier gemacht welches wir dann gemuetlich vorne weg getrunken haben - das sind von links nach rechts: John (kiwi), ich (fall jmd nicht mehr weiss wie ich aussehe), Will (Amerikaner aber echt nett - wohnt leider nicht bei uns) und Mike der Canadier. Anschliessend haben sie einstimmig beschloss, dass das wohl das beste Bier ihres Lebens war! Vorallem als John dann sein erstes Colaweizen hatte war er richtig happy- hat sich heute erst mal eine von den leeren Flaschen zur Erinnerung ins Regal gestellt!

Was ich sehr genial von meiner Flat fand war unsere Deutschland Fahne - wir hatten leider keine Farbe oder sonst was, daher haben wir uns halt so angezogen John mit dem Schwarzen All Blacks Shirt von mir, Mike in seinem roten Canada Hood und ich hatte leider nichts gelbes daher habe ich mir dann Mikes Hemd geborgt - fertig war die Deutschlandfahne : (doof war nur das ich als gelb ganz unten liegen musste...)



Alles in allem war es dann mal wieder ein sehr schoener Abend - die meisten sind Abends dnan noch in die City runter, aber John und ich waren von der Woche ein wenig zu platt so dass wir dann nach dem Aufräumen unserer WG nur noch ins Bett gefallen sind...

THANX TO MY FLAT FOR AN UNBELIVEABLE GERMAN EVENING !

Leider ist der Server grad down so das die restlichen Bilder noch warten muessen - ich kann leider nicht laenger warten da ich nun zu Chrissi muss zum Farewell BBQ :-) Bis bald...

8. Pilgertag: Wannaka - Queenstown - Christchurch - Auckand (homesweethome)

Naja, der Vormittag hat so spät angefangen wie nie diese Woche - so eine richtige Matraze war schon was feines - aber dann ging es auch schon wieder rund! Konrad hatte uns angeboten mich nach Queenstown zu fahren um dort noch einen abstecher in den Skippers Canyon zu machen! Die Fahrt ueber die hoechste Strasse Neuseelands (1076m ui ui ui) war echt nett, aber nichts im Vergleich zu dem was aufs uns gewartet hat! Das links ist das Schild am Eingang zum Canyon - das lässt schon furchbares erahnen! Aber Konrad hat diese Tour schon einige Male gefahren und an diesem Tag schienen sogar die Bedingungen richtig gut mitzuspielen!

Das hier war unser Erster ausblick in den Canyon!

Hier wurden viele Szenen von LotR gedreht - kenner der Filme koennen sich zum beispiel im zweiten Teil dran erinnern das Legolas und Co den Orks herjagen - immer oben auf einem Bergkam - das wurde zum beispiel hier irgendwo gedreht. Die Strasse fuehrt immer tiefer in den Canyon! Und immer faehrt man quasi mit einem Rad auf der Kante :-) Eine Seite geht hoch die andere mal berg ab oder mal so richitg berg ab!

Auf dme Linken Bild ist uebrigens der hoechste Bungee Jump ueberhaupt (ich glaube sogar der Welt) zu sehn! Es geht 143 m runter in die Schlucht von dieser Bruecke aus - einfach nur geil!



Auf der linken Seite dieses Bildes sieht man eine leichte Kante - das war unsere Strasse! :-) Kann nun ein bischen mitfuehlen das Konrads Freundin hier ein wenig nervös wurde - aber die Landschaft war einfach nur abartig geil!

Danach hat mich dann Konrad am Flughafen abgesetzt und auch ich musst den armemen kleinen Mathias M. alleine lassen! BUT: IT WAS AN UNBELIVEABLE TRIP WITH YOU! IT WAS A GRAET PLEASURE TO TRAVEL AROUND WITH YOU IN OUR WICKED CHRISTIAN CAMPERVAN! THANKS A LOT, MATE!

Fuer mich ging dann meine erste Tour durch NZ zu ende - bald aber kommt ja schon wieder die nächste und ich freue mich richtig :-) Was wird wiiiiiiickeeeed!!!


7. Pilgertag: Von Mt. Cook nach Wannaka

Naja, nach dem wir ja am Tage zu vor ein wenig enttäuscht worden sind von dem Wetter sind haben wir uns mal keinen Wecker gestellt, aber irgendwie muessen wir es geahnt haben. So gegen 6:15 haben wir nämlich beide aus dem Fenster geschaut und man höre und staune, es war keine Wolke zu sehn! Wir sofort raus aus dem Schlafsack und in die Schuhe und völlig zerzaust und komisch angezogen losgefahren zum Lake Matheson! Also wir dort so gegen 6:45 ankamen war immer noch keine Wolke am Himmel zu sehn - und als wir dann am See an dem Spiegelpunkt waren - naja seht selbst:
Nach einer einstuendigen Fotosession die wir ganz gemuetlich am See verbracht haben - zusammen mit nur einem weiteren Fotografen - sind wir dann wieder zureuck zum auto gegangen, denn langsam wurde es doch ein wenig frisch und wir hatten Hunger. Der eig Grund war aber, es zogen wieder Wolken auf, so das alle anderen Touris die um 7:3o am Lake ankamen fast nichts mehr von dem Blick gesehen haben!
Wir sind dann schoen weiter ganz gemeutlich unsere Westkueste runter getuckert und haben immer wieder mal Stop an verschiedenen LookOuts gemacht - wie zum Beispiel bei diese Seelöwen Kolonie! Oh man ist das ein faules Pack! Aber dieser LookOut war auch nur wieder eine von vielen an denen wir auf unserem Weg nach Haast gestoppt haben!
In Haast haben iwr dann Konrad getroffen - das war ein richtig gutes Timing wir sind beides grad in den Ort eingefahren! Wir sind dann zu dritt in Konrads Jeep umgestiegen und raus richtung Jacksons Bay gefahren! Eigentlich nicht besonderes - mal abgesehen von dem Weg den wir genommen haben - sind mit seinem Allrad straight ueber den Strand geduest. Das war richtig geil - ueber Stock und Stein und immer wieder Donots in den Sand gekringelt: Vollgas bei ganz eingeschlagenem Lenkrad!
In der Kolonne sind wir dann ueber den Pass Richtung Wannaka gefahren- aber kurz vor Wannaka sind wir auf einen kleinen Weg eingebogen, der in dieses Tal hoch ging:



Naja, das einzige Tricky daran war, dass es nur ein breiterer Wanderweg war den wir da mit Konrads Auto erklommen haben - aber es war sehr geil! Das hier rechts ist übrigens Konrad wie er dann 300 m rückwaerts fahren musste um wieder rumzudrehen! Das Auto ist auf jeden Fall sehr belastbar, denn abends waren wir dann noch auf Konrads Off-Road Spielplatz und da haben wir (er zum xten mal) wieder die Steiffähigkeit getestet und eigentlich ist an dem huegel die Anzeige auf Anschlag - aber ich war zu sehr auf andere Dinge konzentriert anstatt aufs Foto.

Abends sind wir dann noch ganz relaxt bei Konrad gewesen und haben gemacht - auf mal mehr wie nur einer Platte und noch Bilder ausgetauscht und die Zeit genossen!

Ein echt genialer Tag! Danke Konrad!

6. Pilgertag: Vom Lake Brunner zum Meer beim Mt. Cook

Und tatsächlich, als wir am nächsten Morgen aufwachen werden wir direkt von der Sonne begruesst. Hier auf dem Bild ist sie nicht zu sehen, aber ich habe genuegend gemacht wo sie drauf zu sehen ist :-) ein wohl dokumentierter Sonnenaufgang. Nur eisig kalt war es draussen an diesem Morgen, so das Mathias und ich erst mal in Handschuhen und Muetze vor die Campervantuere gekrochen sind. Nach dem wir dann in aller fruehe und ruhe gefruehstueckt hatten haben wir uns auf zurueck zur Westkueste gemacht und sind die wie immer ganz gemuetlich runter gecruist. In der Jade-Stadt Hokitika habenw dann den nächsten Stop eingelegt, denn da wollten wir mal ein wenig durch "Stadtzentrum" der Metropole (6000 Einwohner) laufen und zurück ging es dann am Strand entlang wo sich die grossen Kinder dann mit Steine flippen vergnuegt haben! Zu unserer linken haben sich nun die Berge bereits immer hoeher getuermt und die Gipfel waren eigentlich bei allen weiss - was wir hervorragend bei dem Stop an diesem See sehen konnten:

Vollen frohen Mutes, dass wir es schaffen wuerden den Mt. Cook so richtig schoen bei Postkarten atmosphaere zu fotografieren sind wir immer weiter richtung Süden runter - aber mit jedem Kilometer wurden irgendwie die Wolker dichter und die Lücken zw den Wolken immer kleiner... am Franz Josef Geltscher angekommen war auch nur noch ein ganz klein wenig blau zu sehn- was aber den Eindruck von dem Gletscher, der vor einigen hundert Jahren noch bis ans Meer ging, nicht schämlern konnte:

Vor diesem sind wir dann noch ein wenig durch das Geröll gestapft bevor es dann rueber (einen Katzensprung entfernt) an den Lake Matheson ging - den sogenannten Spiegelsee, da sich hier herin der Mt. Cook spiegelt da das Wasser so richtig ruhig ist. Das Wasser war bei uns okay, nur irgendwie sollte da wo die Wolken sind eigentlich dieser dubbelige Mt. Cook sein - ein wenig waren wir ja schon enttäuscht! Vorallem Mathias war ein klein wenig sauer, so hatte er das nicht gebucht :-) Naja dann sind wir halt noch rictung Meer gefahren da es dort so aussah als wäre es in Ordnung und tatsächlich, es war ein einmaliger Sonnenuntergang - denn ich mal wieder fast lückeklos dokumentiert habe :

Da wir ja direkt am Strand geparkt hatten, sassen wir noch relativ lange dort und haben den Wellen gelauscht, Milkyway angeschaut und ein Bierchen getrunken bevor wir dann so gegen 21 oo schon wieder in unsere Schlafsäcke gfallen sind - denn der nächste Tag kommt bestimmt!

5. Pilgertag: Vom Nirgendwo zum Lake Brunner

Nach dem wir nun bei schoenen Wetter wieder aufgewacht sind, sind wir erst mal von unserem dunkeln Plätzchen weggefahren und ein wenig in die Richtung gefahren in die wir eh mussten - noch vor dem Frühstück! Dieses haben wir erst irgendwo auf dem Weg zu uns genommen - an einem Aussichtspunkt mitten im Nichts. Grad fällt mir auf, dass wir immer irgendwie im nichts unterwegs waren - aber so ist das halt einfach auf der Südinsel - kein Handyempfang und keine Menschen, denn es leben 4 Mio Menschen in NZ und davon 1,3 in Auckland und eine weitere Mio in anderen Städten da bleibt fuer solch ein Land nicht viel uebrig! Wir sind dann erst mal weiter nach Westport gefahren um dort zu tanken! Dort wurden wir herzlich begrüßt: "Schön Christen zu treffen" - der Van spricht wohl fuer sich- wir waren trotzdem jedes mal ein wenig ueberrascht - denn ist echt oefter passiert. Nach dem Tanken sind wir erst mal zu einer kleinen Tiersession aufgebrochen - an einem kleinen Rastpunkt kam uns der komische Vogel richtig nahe - ist aberungefährlich, schien Vegetarier zu sein :-) Schliesslich sind wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel gefahren - der Seelöwenkolonie! Ganz schoen faule Viecher - noch nicht mal die Möwe verscheuchen die! Naja, da wir mal wieder nicht wussten wo wir eigentlich nun genau sind waren wir echt dankbar ueber diesen doch sehr hilfreichen Wegweiser:
Nnun wieder mit der vollen Orientierung ging es die Westkueste der Suedinsel nun richtig abwärts! Aber das Problem war, dass wir eigentlich ständig halt machen mussten wegen richtig richtig genialer Ausblicke:


Aber Schritt fuer Schritt kamen wir unserem eigentlich Ziel immer immer näher - den sogenannten Pancake Rocks: (wie sollte es bei unserem Glück auch anders sein, hatten wir mal wieder richtig richtig gutes Wetter als wir bei diesen ankamen!)



Das besonder dort ist, dass sich das Wasser bei ordentlich Flut in den unterirdischen Hoehlen bricht und dann richtig laut kracht und aus den sogenannten Blow wholes raussprizt, dass haben wir versucht mal festzuhaltne, nur leider hatten wir nicht genuegend Flut :-( aber schoen war es alle Mal! bei genauem hinsehen sieht man aber das wir sogar den Regenbogen erwischt haben :-)

Von dort aus ging es dann wieder ein bischen ins Landesinnere an den Lake Brunner, wo wir diese Nacht direkt am See verbracht haben! Wir haben uns noch gemuetlich Indian -Huenchen - Irgendwas mit Reis auf unserem Gaskocher gemacht und dann ging es noch einem Gute-Nacht-Bier auch schon auf ins Bettlein ... denn der nächste Tag kommt bestimmt!

4. Pilgertag: Mutoeka nach Mitten ins Nirgendwo (219 km)

Nach unserer entspannten Nacht in Mutoeka sind wir dann richtig frueh auf zu den beiden Seen Lake Rotoroa und Rotiti gefahren! Das sind beides sehen die auch immer brav im Lonely Planet abgebildet sind! Der WEg dorthin war mal wieder eine gelbe Strasse - das heisst so viel wie: keine Sau dort unterwegs! :-) wir hatten die ganze Fahrt die Strasse fuer uns alleine.

Als wir am Lake Rotoroa ankamen, war da leider kein Sonnenschein ... aber ein schoenes Bild gab es trotzdem - die beiden Weggefaehrten zusammen auf dem Steg:

Danach war erst mal putzen angesagt! Denn als die Sonne raus kam haben wir erst mal alles aus dem Van raus und dann wieder fein saeuberlich einsotiert :-) Ganz schoen viel Zeug das in so nen dubbeligen Van passt und ganz schoen viel Zeug fuer Chaos!

Dann ging es auch direkt weiter zum naechsten See! Leider war da das Wetter auch immer noch nicht besser, aber so bekam immerhin Mathias seinen bestellten Regenbogen ueber dem See:

Nach einer relxten Pause dort am See mit ein wenig umherstrochlen durch die Buesche und einem kleinen Power Nap im Van sind wir dann auf richtung Küste - wieder mal ueber Stock und Stein und durch einen Bach! Einen platz zum schalfen haben wir dann im strömenden Regen dann auch irgendwann gefunden - aber leider keinen Sonnenuntergang und keinen Sonnenaufgang....

Der nächste Tag wird ja bestimmt wieder besser....

3.Pilgertag - Marlborough Sounds nach Motoeka (196 km)

Wir wurden von den Sonnenstrahlen aufgeweckt die direkt zum Fensters unseres Campervans hereinfielen – leider schon um 7:30 aber immerhin konnten wir so schon richtig richtig frueh auf zum Summit des Mt. Stokes machen. Der hoechste Berg in der Umgebung. Der Track war mit 5h return angegeben – das heisst 2h hoch und 2h wieder runter. Der Weg war echt genial aber auch hart! Dennirgendwie hatte es in den wochen zuvor gestuermt so das wir eigentlich mehr am ueber Baeume klettern waren als am Wandern und es ging richtig gut berg auf: 700 Hoehenmeter in 2h war ein wenig schweisstreibend – aber fuer solch einen Ausblick tut man das doch gerne:



Das sind dann Mathias und ich auf dem Gipfel - es lebe der selbstauslöser:



Nach ner Brotzeit ging es dann wieder runter- aber nicht ohne noch ein Bergmaennchen gebaut zu haben! (siehe kleines Bild rechts) ... leider waren wir unten so richtig platt, so dass wir nicht mehr alls zu weit gefahren sind sondern nur noch bis zu dieser Bucht – wo wir dann bei Sonnenschein einen kleinen Power Nap gehalten haben!
Dann ging es straight weiter Richtung Nelson. Das Stueck ist Mathias gefahren und wir hatten echt Probleme auf dieser bergigen und kruvigen Landstrasse den weissen Truck hinter uns auf Abstand zu halten – das ist echt krass wie die hier heizen.

Puenktlich zum Sonnenuntergang kamen wir dann in Nelson an:



Nach dem kruzen Stopp sind wir nach Motoeka gefahren wo wir uns mit Kevin getroffen haben der grad mit seiner Freundin am rumreisen war auf der Suedinsel so das wir mal wieder richtig heiss duschen konnten :-) dann weiss man das gleich doppelt zu schaetzen. Danach durften wir dann ncoh bei ihm zu Abendessen veweilen und dann sind wir rastlosen auch schon weiter zu Tim gefahren (dem Backpacker aus meinen ersten Tagen) und haben noch ne kleine Brotzeit bei ihm bekommen. Geschlafen haben wir irgendwo nahe beim Meer.

2. Pilgertag - Cape Egmont nach Marlborough Sounds (421 km)

Morgends um 8 oo ging es los – denn wie sollte es auch anders sein, wir waren ja mit den ersten sonnenstrahlen wach :-) dann haben wir mal noch gemuetlich sortiert und standartmaessig mit einem Nutellabrot gefruehstückt!
Dann waren wir on den Road again!
Mit nur ganz wenigen Pinkelpausen waren wir dann binnen 5 h fahrt auch schon in Wellington und sind dort sofort auf die Fähre verladen worden! So schlimm wie alle sagen war es garnicht – ein bissi schwankts aber das geht schon- vorallem so lange man nicht im Schiff ist! Draussen entschädigt einen die einzigartige Landschaft! Auf der Fahrt hinein in die Fjorde war es einfach nur schoen! Das kleine Bild rechts bin ich noch vor dem südlichen Zipfel der Nordinsel.

Das andere kleine ist bei der Einfahrt in die Marlborugh Sounds.


Das ist dann schon kurz vor dem Ziel (Picton), aber immer noch mit genialem Sonnenschein:



Nach 3 h Fährueberfahrt sind wir dann auch von der Fähre hinab und direkt weiter unserem Ziel entgegen: Mt Stokes :-) Aber leider hat die Fahrt relativ lange gedauert – denn wir mussten immer wieder wegen unbeschreiblicher Ausblicke anhalten:



Wir waren ja noch auf der Suche nach einer Schlafmoeglichkeit :-) Die war aber auch gefunden haben, jedoch sind wir davor wieder von ein paar genialen Bildern aufgehalten worden:


Die letzten paar Meter auf einsamer Landstrasse sind wir dann auf Opossumueberfahrjagd gegangen aber Mathias hat leider eines knapp verpasst und hat ihm nur ordentlich Kopfweh verpasst :-) Wir haben noch 6 weitere gesehen aber immer nur neben der Strasse – und eines da wo wir nun stehen! Wir schalfen nun genau da wo wir auf diesem Bild stehen :-) vor einem Opossum!

Pilgerstart – Auckland nach Cape Egmont (401 km)

Wir haben es tatsaechlich geschafft und sind am Samstag morgen nach Mathias seinem Abschiedsfestchen um neun Uhr losgefahren :-) Mathias hatte noch das schwere los sich von seiner inzw doch lieb gewonnen Mitbewohnerin zu verabschieden und ist dann ein wenig traurig auf dem Beifahrersitz aus Auckland rausgefahren! Aber mit jedem Km den wir mehr Richtung Sueden zureuck gelegt haben ging es ihm schon wieder besser! Unser ziel war der Mt Egmont an diesem Tag! Wir sind straight runter – das heisst an Hamilton vorbei (was nicht ganz geklappt hat, auf Grund eines Navigationsfehlers sind wir grad mitten durch gefahren) bis ans Cape Egmont (der westlichste Platz auf der Nordinsel) . Da haben wir es doch geschafft uns ganz vorne hinzustellen :-) Einfach nur ein geiler Platz!



Ach ja, das ist nun der Punkt an dem ich mal unseren Camper beschreiben sollte:



Wie meinte Geoff (unser Chef), da kann uns ja garnichts passieren – wenn wir nun sogar unter Gottes Schutz wandeln! Und ich muss sagen bisher läuft es auch richtig rund! Wir haben uns sogar vorgenommen den Psalm 23 am Ende der Fahrt auswendig zu kennen! Mal sehn ob es hinhaut – denn uns gehen bisher nicht die Gesprächstehmen aus!

Das war unser erster Sonnenuntergang:



Abends haben wir dann noch ein bischen in dem Wind rumgepsielt und dabei unter anderem Bilder mit der NZ-Flagge von Mathias gemacht und irgendwie kam dabei so was raus:



Die erste Nacht im Camper war auch richtig schoen gemuetlich :-) Mit diesem Wellenrauschen im Hintergrund einfach nur einzigartig – aber das ist ja auch der Grund warum wir hier sind :-)

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