Photovoltaik FÖRDERUNG
Friday, August 5, 2011 7:13:46 AM
Die Einspeisevergütung aus dem EEG machte die Nutzung von Photovoltaik erstmals kostendeckend und gab den erforderlichen Anschub für die Verbreitung der entsprechenden Technologien. Der steigende Absatz bedingte die kostengünstigere Produktion höherer Stückzahlen und führte zu Preissenkungen auf dem Photovoltaikmarkt. Von Anfang an war vom Gesetzgeber eine schrittweise Degression der Einspeisevergütung eingeplant, um auch die Weiterentwicklung der Technologien zu erzwingen. In den vergangenen Jahren sank die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik jährlich um durchschnittlich 8%.
Zukünftige Entwicklung
Für die kommenden Jahre sind weitere Degressionen um 9% bis 11% jährlich geplant. In der jüngeren Vergangenheit wurden unterschiedliche politische Positionen der staatlichen Förderung heftig diskutiert. Einerseits warnt man davor, die bisherige "Goldgräberstimmung" der Solarindustrie unnötig auf Kosten des Steuerzahlers fortzusetzen. Andererseits besteht die Befürchtung, dass zu hoher Innovations- und Investitionsdruck die kleineren Betriebe der Branche in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Nicht nur die Photovoltaik Förderung nach der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage ist motivierend; es gibt auch interessante Finanzierungsangebote von den Banken. Denen reicht bei kleineren Anlagen (bis 50.000,00€) die staatliche Einspeisevergütung über das EEG als Sicherheit. Somit übernehmen viele Banken die Finanzierung zu 100%, ohne Eigenkapital, wobei die Zinssätze für die Solar-Finanzierungen derzeit bei rund 4 – 5% effektivem Jahreszins liegen. Der Klassiker hierbei ist der KfW-Kredit
(Kreditanstalt für Wiederaufbau). Allerdings, wie bei jedem anderen Kredit auch, müssen die eigenen Finanzen offengelegt werden. Darum bekommt auch bei der Photovoltaik leider nicht jeder einen Kredit, auch trotz der Photovoltaik Förderung.
Bis 2009 musste sich ein solarförderung photovoltaik verpflichten, den kompletten Strom, den seine Anlage erzeugt hat, in das öffentliche Netz einzuspeisen. Den selbst benötigten Strom musste er dann wiederum aus dem öffentlichen Netz kaufen. Da die Strompreise aber niedriger als die Einspeisevergütung waren, machte der erzielte Gewinn den Bau einer Anlage immer noch attraktiv. Und die photovoltaik FÖRDERUNG macht die ganze Sache noch attraktiver.
Seit 2009 gibt es zusätzlich zur Einspeisevergütung eine Vergütung für den Strom, den der Betreiber selbst oder ein Dritter in unmittelbarer Nähe, nutzt. Da der eigenverbrauchte Strom nachgewiesen werden muss, empfiehlt es sich, einen zusätzlichen Zähler (am besten einen 2-Richtugungszähler) einzubauen. Auch die Vergütung für den eigenverbrauchten Strom unterliegt der jährlichen Degression, ist aber ebenfalls für 20 Jahre garantiert.
