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Naťa

O bezvýznamnej, ale zmysluplnej športovej nečinnosti

Eine imaginäre Polemik mit dem Seewolf über die Berechnung des Wertes des menschlichen Lebens

Po športovej správe opäť drobný náhľad do môjho filologického štúdia, konkrétne do cvičného nemeckého textu, do ktorého som sa zamotala aj ja.

URL: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Holbein_-_Ausfahrendes_Schiff.png [22.4.2011][/COLOR]

Schilaufend habe ich mich an eine zwar kurze, aber wirklich interessante Nachricht in der Zeitung Metro erinnert. Es handelte sich um keine wichtige politische oder wirtschaftliche Notiz, sondern sie gehörte zum Typ der schockierenden Blickfänge aus der Boulevardpresse. Eine undenkbare Frage, sogar Tabufrage lautete: Der Wert des Lebens? Und es folgte sogar die Antwort:
9 Millionen amerikanische Dollar. Ich war aufgeregt und meinte: Wirklich unglaublich!
Amerikanische Ämter stehen vor einer sehr wichtigen Aufgabe, indem sie versuchen das menschliche Leben zu beziffern, um die Kosten des Gesundheitsschutzes genau zu bestimmen. Nach Angaben der Zeitung NewYork Times bewegt sich der Wert um neun Millionen Dollar pro Kopf. Im Artikel stand weiter, dass es nach den Herstellern, die nicht näher beschrieben wurden, zu viel sei.
In dem Buch Der Seewolf widmete Jack London dem Thema der Bezifferung des Wertes des menschlichen Lebens einen Absatz. Die Hauptperson Londons Werks, der Kapitän Seewolf, sieht diese Problematik sehr einfach. Der einzige Wert des Menschen ist der, den er sich selbst zuschreibt und deshalb überwertet er sich selbst. Er zeigt es am Beispiel eines tragisch gestorbenen Seemannes, der wegen dem Seewolf zu Grunde gegangen ist. Das ganze Ereignis interessierte ihn gar nicht und er fühlte kein Mitleid. Für ihn hatte das Leben des verstorbenen Seemannes keinen wirklichen Wert.
Es ist höchst fraglich, ob der Dollar ein geeignetes Maß für die Bestimmung des Wertes des menschlichen Lebens ist. Man kann neues Leben zwar erzeugen, aber nicht mit der Hilfe des Geldes wiederherstellen. Ich neige auch der Komparation mit Geld zu, aber auf eine andere Weise. Wie nach dem Seewolf schreibt sich jeder einen subjektiven Wert zu. Vernachlässigt man das Mitleid und das Sozialgefühl würde ich sagen, dass der objektive Wert jedem von der Gesellschaft zugeschrieben wird. Nach dem Tod verschwindet der subjektive Wert und man ist sich seines Verlustes nicht bewusst. Es sind die Hinterlassenen, die den Verlust erleiden, und dem Toten einen Wert zuschreiben. Ich habe es als objektiven Wert bezeichnet, aber es ist auch sehr subjektiv.
Meiner Meinung nach kann jeder oder soll sogar jeder seinen „objektiven“ Wert in den Augen der Anderen erhöhen und dadurch seine Existenz genauso wie das Geld aufwerten. Der Gesellschaft nützlich zu sein, egal ob es sich um die breite Öffentlichkeit oder um die intimsten Familienkreise handelt, sollte das Ziel jeden von uns sein.

Sústredko Toskánsko110415-110417 Svetový pohár MTBO, Tapolca

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