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Nepalqatsi

Schreibe 50 mal an die Tafel: Es hat keinen Zweck, sich über den Tourismus aufzuregen.



Touristen bringen Geld ins Land. Kann schon sein, aber der Satz greift zu kurz und dient ja doch nur der Gewissensberuhigung - der Zweite Hauptsatz schlägt auch hier wieder zu.

Städte sind fast immer in der Nähe guter Landwirtschaftsfläche entstanden. Wenn Städte wild wuchern, wird also die beste Fläche zugebaut. Da entstehen Hotelkapazitäten in völlig utopischen Größenordnungen. Das wird ein wirtschaftlicher Flop UND ein ökologisches Desaster.
Im Bild ein in Stadtnähe rasant verschwindender Anblick: Man sieht noch was Grünes.

Straßen nützen vornehmlich denen, die am Ende wohnen.



Nix Tunnel oder Brücken... Sprengstoff zum Gebirgsstraßenbau. Je steiler der Hang, desto Kawumm.
Die Wahl zwischen Pest und Cholera: An so einer Straße wohnen bleiben, oder mit Wellblech an der nächsten Stadt anbauen.

Das über Kathmandu hatte ich immerhin vorher gelesen.

Wehe, wehe.

Vorfreude

Schöne Bilder...

... dürfen erst mal darüber hinwegtäuschen, daß die angekündigte Lichtbildarena "Nepalqatsi" heißen wird:












(Daß man Rhododendron und Berge gleichzeitig zu sehen kriegt, sei wohl ziemliches Glück, um die Jahreszeit, wenn's blüht, ist die Sicht nicht die Beste, wurde mir gesagt.

BREAK.

Das ist Müll, da im Fluß.





Glück im Unglück: Den Hexenschuß, der mich gerade ziemlich lahmlegt, hab' ich mir erst auf dem Rückweg eingefangen.

Außerdem hab' ich 'n bissel Musik im Gepäck.

Kommt alles mit der Zeit, noch bin ich nicht recht gesprächig, sorry.

Wieder da !



Alles Bestens, in Kürze mehr...

Sendepause

...

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Filmkunscht

Terry- Gilliam- Fans werden das Kabinett des Dr. Parnassus längst kennen, ich bin wieder mal 'n bissel später dran.

Halt die Esse fest.

Der Unsterbliche Alte kann nur das Magische Theater offen halten, wesentlich mehr Einfluß hat er nicht auf den Gang der Dinge, drinnen spielt der Teufel ein Spiel.

Einer von den Filmen, die man mindestens zwei mal gucken muß, um die Handlung zu verstehen.
Ganz großes Kino!


Nix für nebenbei.

Henne / Ei

Wer's gern megaultraheftig dramatisch hat: Das Reparieren der Infrastruktur setzt die Infrastruktur voraus...

Jetzt genießen wir aber erst mal die Frühlingssonne. Nix wie raus aus'm Bau!

Wieder mal Strom

UPDATE: Smart Grid ist eine tolle Idee... IM PRINZIP.

Allerdings, mal DAVON ganz abgesehen, kommt dann das Henne - Ei - Problem.

Die Dampfmaschine wurde mit Kohle betrieben. Die Kohle wurde mit Hacke und Schaufel, also mit Muskelkraft, gefördert und mit Pferdewagen zur Maschine gebracht.

Als der Bedarf stieg, war man in der Lage, die Dampfmaschine auf Räder zu stellen und die Wagen (jetzt ohne Pferd) daranzuhängen und konnte mehr Kohle transportieren.

Der erhöhte Bedarf konnte also gedeckt werden, indem man die bereits geförderte Kohle einsetzte, um die Förderung zu erhöhen. Das wiederum war gebunden an die Kontinuität der Förderung.

Als man an die Dampfmaschine einen Generator hängte, konnte man mit Elektromotoren hantieren, ohne die wiederum die Kohleförderung heute zum Erliegen käme - und damit sind wir mit den Rückverweisen einmal im Kreis rum.

Das Kohlekraftwerk ist natürlich nur ein vereinfachendes Beispiel. Das Prinzip haben wir so ziemlich überall: wie es mal begann, ist jetzt ziemlich wurscht, heute braucht A braucht B braucht C braucht A braucht X braucht Y braucht B braucht ... und alle wollen Geld.


Beim Smart Grid wäre noch eins draufgesetzt: Die Stromverteilung braucht die Datenleitung, und die Datenleitung braucht die Stromverteilung.

Es muß also um jeden Preis weitergehen. Der Kreis der Rückverweise darf niemals unterbrochen werden. Zurück in die Anfangszeit können wir nicht. Das scheitert schon an den Pferdewagen. Pferde finden Sie nur noch bei Berittenen Töchtern Reicher Leute oder in der Lasagne.

Gehen Sie nicht über LOS!


Wikipedia zu Kraftwerksmanagement.

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Bulgarien:

Das Muster ist in der Region verbreitet: Jahre vor der Öffnung des Marktes verkauft die Regierung die Stromnetze an private Monopolisten. Die müssen dann mit einer Bevölkerung herumschlagen, die Strom wie in sozialistischer Zeit für eine fast kostenfreie Ressource hält.

So, so. Da beißen sich soziales und grünes Gewissen sowie technische Machbarkeit und wirtschaftlicher Bleistift. Alles gleichtzeitig ist kaum zu haben.
Genau daran scheitert auch meine Insellösungsidee. Zumindest hierzulande. Entweder zu schwach oder zu teuer. Schade.

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Eindrucksvoll

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