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Spontan? Immer

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Ostermontag. Eigentlich stehe ich ja nur auf um mir etwas andere Musik anzumachen und dann für ein paar weitere Stunden zu schlafen. Ein kurzer Blick auf mein ICQ Programm zeigt, mir das Christian online ist, wir hatten uns die letzten Tage immer verpasst, also schreibe ich ihn kurzerhand an, mitlerweile ist es wohl 0910. Zehn Minuten später ist es beschlossen, wir werden heute Skifahren. Mein Zug geht wohl um 0944, 24 Minuten Zeit. Schnell notiere ich mir Gleise und Abfahrtzeiten für die Umstiege.
Als ich aus der kalten Dusche steige werfe ich einen Prüfenden Blick auf die Uhr, knapp aber Möglich. Ich werde mein neues Rad mitnehmen müssen...
Schnell kleide ich mich Wintertauglich und drücke noch ein paar Wechselsachen in den Rucksack. An eine Dose Ravioli, Wasserflasche und einen Kakao, habe ich auch noch gedacht. Ein Handtuch darf natürlich auch nicht fehlen.
Einen Sprint später befinde ich mich vor dem Fahrkartenautomaten. Bis zur Grenze des Verkehrsverbundes habe ich ein Freiticket, doch das Gerät will nicht das von mir gewünschte Ticket ausspucken. Ein Bahnbediensteter weist mich an, erstmal so in den Zug zu steigen, und alles weitere mit dem Schaffner zu klären. Nun sitze ich im Zug, geschafft.
Der Schaffner stellt sich als Lokführer herraus, und kann mir bei meinem Problem auch nicht helfen. Aber immerhin habe ich VRR und VGN Tickets bei, subjektiv gesehen fahre ich nichtmal schwarz, außerdem habe ich die mündliche Zustimmung des Lokführers.
Meine Route ändert sich, und ich muss ein paar Telefonate führen, aber nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Duisburger HBF und einer kalten Dose Raviloi später geht es weiter (mit Ticket) nach Dortmund.
Ich steige zu Christian in den Wagen, und wir nehmen Kurs auf Winterberg.
Schnell sind Ski geliehen und ein passender Berg gefunden. Ein Idiotenhügel, aber wir können beide nicht Fahren und wollten ein frühzeitiges Ableben doch eher noch etwas hinauszögern.
Nun stehen wir fahrbereit am Fuße des Berges, und versuchen uns an unseren ersten Metern auf Ski.
Nun geht es mit dem Lift hoch, und wieder Runter. Nach ein paar mal, klappt das mit dem Slalomfahren sowie mit dem Bremsen schon recht gut. Auf die Nase lege ich mich nur ganz selten. Und zwischendurch helfen wir noch ein paar kleinen Kindern die alleine nichtmehr in ihre Ski kommen.
Eine Sonnenbrille wäre aus schneetechnischer Sicht nicht falsch gewesen, aber daran hatte ich einfach nichtmehr gedacht, immerhin scheint die Sonne nur kurz, also keine große Gefahr für die Augen.
Die Zeit vergeht, und es wird 1700 der Lift stellt seinen Dienst ein, und wir machen uns auf den Heimweg, mit <30km/h geht es zurück Richtung Wesel, der aufgezogene Scheesturm behindert die Sicht extrem, und Christian ärgert sich über die abgenutzten Scheibenwischer.
Zurück in Wesel endet ein schöner Tag im Schnee.

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