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rossi&peter down-under

Der Abschluss einer Weltreise…

Es ist kaum zu glauben aber nun ist genau ein Jahr vergangen, dass wir nach Australien gestartet sind. Am 21.03.2007 war unser Aufbruch. Passend zum Jubiläum kommt auch unser letzter Blogeintrag von HongKong. Klar haben wir uns damit viel Zeit gelassen aber besser als zum jetzigen Zeitpunkt geht’s wohl kaum, vor allem für uns ist es ne schöne Erinnerung zurück.
Auf geht’s - ca. ein halbes Jahr zurück zum 5.10.2007. Nach 7400 km und 9 Stunden, paar Bundies und Bier im Flieger sind wir von Sydney in HongKong gelandet. Hier wurden wir von Elizabeth und Eberhardt, unseren „Gasteltern“ für die kommende Woche abgeholt. Von Hier aus noch mal einen schönen Dank das wir bei euch hausen durften. :up: Besser hätte es uns auch nicht gehen können. Wir wurden rundum versorgt und somit war es auch kein Wunder das wir nach all dem „Restaurant-Gehen“ Meister im Stäbchenessen geworden sind.
Unser Haus war auch der Traum schlecht hin. 8ter Stock mit Blick auf die Hafeneinfahrt. Schaut einfach selbst :wink:



Die ersten beiden Tage (Samstag, Sonntag) haben die beiden uns erstmal einen Überblick von HongKong gegeben, in dem sie uns mit dem Auto durch die Northern Territories und über die HongKong Insel gefahren haben. Wir sind zwar mit Sydney, Brisbane, Perth und Melbourne mittlerweile große Städte gewohnt aber HongKong toppt mit seiner Anzahl an Hochhäusern (überall :wink: ) einfach Alles. Man mag es kaum glauben auch wenn über 7 Mio Menschen hier wohnen hat HongKong viel Grün.



Das liegt daran, dass das Gebiet auf dem HongKong gebaut wurde hügelig und voll bewaldet ist. Trotzdem merkt man natürlich die Menschenmassen. Auch wenn die Regierung es probiert abzustreiten – Ja HongKong hat ein Luftverschmutzungsproblem.



Außerdem wurde an jeder heilwegs geraden Stelle eine Hochhausreihe hingepflastert und die Berge mit Zement eingegossen das ja kein Erdrutsch passiert.

Am Montag, nachdem wir Geld umgetauscht hatten, gings endlich auf eigenen Füßen durch die Metropole. Eigentlich sollte Macau unser Ziel für diesen Tag werden nur leider haben wir keine günstige Fähre mehr abbekommen. Somit haben wir uns kurzerhand entschlossen Shoppen zu gehen. Hört sich zwar nach Weiberkram an ist es aber nach nem halben Jahr in den gleichen Klamotten-Leben nicht :wink: .



Somit sind wir mit der Starferry nach Kowloon einkaufen gegangen. OK vorher haben wir uns noch schnell eine Fuß- und Rückenmassage gegen den ganzen Großstadtstress :D gegönnt. Mit ein paar Taschen unter den Armen, sind halt doch kleine Mädels :whistle: , gings wieder nach Hause.

Dienstag war der OceanPark mit seinen 4 Pandabären unser Ziel. Ein wenig Achterbahnfahrt mit „Tierchenanschauen“ gepaart. Alles in Allem ein schöner Freizeitpark. Besonders der Freie Fall, den wir gleich ein paar Mal mitgemacht haben, hat es uns angetan. Des Weiteren hatten wir an diesem Tag die beste Sicht bei unserem HongKong Aufenthalt. Somit konnten wir schön den Blick vom Freien Fall und der Seilbahn aus genießen.



Für den Mittwoch haben wir uns ein Ticket nach Lantau, auf die Insel wo sich auch der neue Flughafen befindet, gekauft. Hier gings zum Giant Buddah. Nachdem wir eine ca. 1,5 stündige Busfahrt, naja Fahrt ist etwas übertrieben wenn der Bus sich mit ca. 5-10km/h über die Berge quält, haben wir den riesigen metallernen Buddah auf seinem Hügel, in Mitten von grünem Wald, erblickt.



Bevors wieder Heim ging haben wir uns schnell noch eine „chinesische Resischüssel“ gekauft. Seht selbst:



Am 11.10 haben wir uns noch einmal einen Tauchtag vorgenommen. Nachdem wir die letzten beiden Abende schon im Internet nach diversen Tauchschulen umgesehen haben gings früh endlich wieder Richtung Hafen zum Unter-Wasser-Sport. Nunja mit Australien kann es der HongKong Schlamm – ja es ist leider nur Schlamm und ab und zu ein Fischernetz – nicht aufnehmen. Wenigstens war das Wasser schön warm und wir konnten auf dem Boot einfach mal „abmatten“. Nachdem wir mit Elizabeth und Erhardt zum täglichen Stäbchen-Essen-Training gegangen sind gabs noch ein „HongKong-Nightlife-Bierechen“.
Laut Erhardt ist man nicht in HongKong gewesen, wenn man nicht mit der PeakTram auf den Peak gefahren ist. Also war am Freitagvormittag, vor dem großen Packen, ein Ausflug auf den genannten Peak an der Reihe.



Diese Straßenbahn ist echt witzig mit ihrer bis zu 51% Steigung auf einer 1365m langen Strecke. Oben auf dem Peak angekommen war es dann etwas ernüchternd. Einen Peak Tower zum Souvenirkaufen :worried: . Nun gut.



Danach gings also zum Packen. Es ist nicht einfach sein Gepäck auf 20kg zu bringen. Man mag es kaum glauben aber immerhin hatten wir schon das eine oder andere Zusatzkilo-Souvenir gekauft :rolleyes: Aber auch diese Aufgabe haben wir gemeistert. Bevors zum Flughafen ging wurden wir noch einmal zum Abschluss Essen eingeladen und haben uns die tägliche Lightshow der HongKong Skyline angesehen.



Dann war es so weit. Ab in den Flieger und über London zurück nach Berlin wo unsere Familien schon auf uns warteten.



Nun ist unser Blog aber wirklich am Ende. Jetzt ist es an der Reihe noch mal Allen zu Danken die uns bei unserem Abenteuer unterstützt haben. Allem voran unseren Familien, Steffi und nicht zu vergessen unseren Gasteltern in Perth und HongKong, sowie Dalwin und Murray, die uns gleich am Anfang nach dem Breakdown aufgenommen haben. Weiter geht’s über Jeff, unserem McDonalds Chef der uns den einen oder anderen Dollar :wink: gegeben hat, bis hin zu allen Leuten die wir in Emerald und auf unserer Reise kennen gelernt haben.

Vielen Dank, Merci - Thank You and Good Bye :smile:
Martin & Peter

Australien - Klappe die Letze :-/

Nachdem wir mittlerweile schon über 4 Wochen zu Hause sind kommen nun unsere letzten beiden Post´s.
Also wo haben wir aufgehört???
Irgendwo Ende September in Perth. Rolle zurückspulen, Gedanken noch mal gebündelt und los geht’s:


Perth Skyline

Nachdem wir die ersten Tage uns Perth und Fremantle angeschaut hatten, gings am Mittwoch zu viert nach Rottnest Island, einer kleinen paradiesischen Insel die ca. 30km vor Perth liegt. Sie ist bekannt für ihre eigene komische Tierart, die Quakkas, welche aussieht wie eine Kreuzung aus Känguru und Ratte. Auf Rottnest hieß es wieder mal umsatteln aufs Fahrrad. Da immer noch die Ausläufer des Winters zu spüren waren konnten wir leider nicht die herrlichen Strände austesten. Aber zum ersten Mal zeigte uns Australien seine grüne Seite, und nicht wie sonst nur roten Sand und Steppe. Bis auf das uns die Fähre ein zweites Mal die Rückfahrt berechnet hat (man sieht also unser Glück blieb bestehen :wink: ) war es ein toller Tag!


Rottnest Island

Am Donnerstag ging wieder mal das Abendteuer Autofahren los! Diesmal aber nicht mit einem selbstgekauften sondern einem ausgeliehen Toyota. Was sich auch bemerkbar gemacht hat, denn dieser schaffte in den kommenden 2 Tagen 1400km ohne kaputt zu gehen. Auch wenn Burkard (unser Familienvater aus Perth) uns sagte, dass wir uns zwischen dem Wave Rock und Margret River entscheiden müßten, waren wir 2 Jungs uneinsichtig und sind los gefahren. Am ersten Tag war halt Vielfahrerei und der Wave Rock angesagt. Nachdem wir die „perfekte Welle“ gesehen und fotografiert hatten gings auch schon zu unserem Nachquartier nach Margret River.


Wave Rock

Am nächsten Tag sind wir zum Cape Leeuwin und dem Light House gefahren, an wessen Zipfel sich der Indian und Southern Ocean treffen. Die genaue Linie war aufgrund der rauen See nicht auszumachen, aber wir waren wenigstens da. Weiter gings Richtung Cape Naturaliste endlang der Cave Road, wo wir auch prompt einen Zwischenstopp machten um uns die „Lake Cave“ (eine Tropfsteinhöhle) anzuschauen. Danach fuhren wir noch durch die Winzergebiete zurück nach Perth. Ok zugegeben diese beiden Tage waren Fahrerei pur, aber wir hatten ja schon vorher gesagt das wir das schaffen :smile: !


Lake Cave

Am folgenden Tag hieß es dann auch schon Abschied nehmen von unserer Gastfamilie und Koda, dem wohl witzigsten Hund der Welt. Für uns war mal wieder Fliegen angesagt, diesmal in 3,5 Stunden nach Adelaide. Trotz der Behauptung vieler Backpacker, Adelaide wäre nicht schön und langweilig haben wir uns verdammt wohl gefühlt. Lag vielleicht auch am netten Hostelpersonal :wink: .


Adelaide Skyline vom Elder Park und Torrenf River

Sonntag (23.09) gings zur Stadtbesichtigung. Erstmal durch die Innenstadt und dann durch nen Park wo wir auf einmal Stadionstimmung vernahmen - also nix wie hin. Dort angekommen schnell für läppische 3$ ne Karte gekauft und rein ins Vergnügen. Angeschaut haben wir uns die Finalspiele der SANFL (South Australian National Football League) – also das erste Mal Aussie Rules. Naja bissl Rugby PingPong aber die Stimmung war ganz gut. Auf dem Rückweg kamen wir noch an ein paar historischen Bauten vorbei, bevor wir uns wieder im Rosemont Stadium (einer riesigen Sportbar) eingefunden haben. An diesem Tag war Halbfinale angesagt, nachdem es schon unsere Bronco’s erwischt hat, waren heut Dozz seine Eels dran gegen Melbourne Storm zu verlieren.


Footy im Adelaide Oval

Am Montag haben wir dann auch schon Adelaide in Richtung Melbourne verlassen, diesmal haben wir uns einen Hyundai ausgeliehen. Über die Adelaide Hills, einer wunderschönen Berglandschaft (vergleichbar mit Margret River), gings durch die deutschen Dörfer im Barossa Valley, nach Hahndorf und weiter nach Granite Island, wo wir uns Pinguine anschauen wollten, welche sich jedoch nur abends hier her verirren. Da wir das Auto aber nur 3 Tage hatten und in dieser Zeit eine Strecke von 1700km bis Melbourne zurücklegen mussten blieb keine Zeit um auf die kleinen Herren im Frack zu warten. Also gings weiter zum Coorong Nationalpark und den Wetlands. Nunja mittlerweile war es dunkel, so dass wir von dem Nationalpark und seinen vielen Wasservöglen nicht viel gesehen haben. Also haben wir uns nur noch ein kleines Städtchen gesucht wo wir schlafen konnten. Um Geld zu sparen war Autocampen angesagt :D . Am nächsten Tag gings früh nach Narracoorte, einem von der Unesco als Welterbe deklariertem Gebiet, um Adventure Diving zu machen. Diesen Spaß konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Mit einer Urkunde im Gepäck war unser nächstes Ziel die Grampians im Bundesstadt Victoria.


Wir beim Adventure Caving


Grampians - Balconies

Bevor es dunkel wurde haben wir hier noch alle schönen Aussichten mitgenommen. Leider wurde es dann doch relativ schnell dunkel obwohl wir noch ein paar Kilometer auf dem Tageskonto stehen hatten. Was nun? Naja Kängurus sollen ja nur dämmerungsaktiv sein also dachten wir uns schnell noch Abendbrot essen und los. Na toll, neben unserem Abendbrottisch dann eine Horde dieser Springtiere auf der Wiese. Und das im Stockdunkel :frown:. Auf der Fahrt sind wir dann noch 4-5 von ihnen glücklicherweise ausgewichen und haben nach 200km und ohne Beule wieder eine kleine Stadt erreicht wo wir im Auto campiert haben. Mittwoch war der versteinerte Wald Cape Bridgewater unser erstes Ziel. Leider hat es den ganzen Tag geregnet :frown:.


und erkennt ihr im Hintergrund den versteinerten Wald?

Ein Glück Martins Schuhe haben sich nicht mit Wasser vollgezogen :frown:. Naja schnell ein paar Fotos gemacht und weiter zu der wohl bekanntesten Straße Australiens, der Great Ocean Road mit ihren 12 Aposteln. Ok am Anfang ist es etwas langweilig. Sieht aus wie jede normale Straße, und das bei Regen ist ja nun nichts dolles. Aber als wir dann immer näher an die Küste kamen und die Felsformationen uns ansahen (bei Regen natürlich und nassen Füßen :irked: ) wurde es umso spektakulärer. Sicherlich wieder ein paar hundert Bilder gemacht und weiter gings zum Tower Hill, einem ehemaligen riesigen Vulkankrater der mittlerweile durch die Bewaldung als solcher nicht mehr erkennbar ist. Die Nacht wieder im Auto verbracht und am nächsten Tag sind wir glorreich in Melborune eingezogen.


Twelve Apostles

In Melbourne haben wir dann auch Anais wieder getroffen, mit der wir schon die ganze Westküstentour und die Autoausleihe rund um Perth gemacht hatten. Melbourne an sich ist schon eine schöne Stadt aber wie die meisten Backpacker sagen das es so absolut super ist? Irgendwie erinnert das alles an den Amerikaner an unseren ersten Tagen in Sydney: „kennst du eine Großstadt, kennst du alle“! Oder es lag einfach daran das es so bewölkt war und wir das eigentlich von Australien nicht gewohnt waren :frown:. Aber was solls das war halt schon mal einstimmen auf Deutschland. Witzig war, dass dieses Wochenende die Grand Finals stattfanden, d.h. dass die Finalspiele im Footy (Aussie Rules) und im Rugby anstanden. Nachdem wir am Freitag (28.09) die Footy Parade sahen (Melbourne im Ausnahmezustand, all die Leute auf der Straße) wollten wir eigentlich noch Karten fürs Spiel am nächsten Tag. Leider ist es nicht möglich eine Karte als Nicht-Supporter (Fan) abzuhaschen auch wenn das Stadion in Melbourne eine Kapazität von 100.000 Mann hat. Somit sind wir alle zum Federation Square wo großes Public Viewing (Fanmeile) angesagt war. Nun gut, Glück mit Mannschaften aussuchen hatten wir natürlich nicht. Erinnerung an Brisbane und das Broncosspiel wurden wach. Wir waren für Adelaide und die gingen natürlich mit einer historischen Niederlage und über 100 Punkten Rückstand in die Geschichtsbücher ein (ich glaube schlimmer kanns nicht kommen wenn man verliert :wink: ). Trotzdem wars ein super Erlebnis und die Stimmung war eh spitze wenn in Melbourne ein Melbourneteam noch gewinnt :smile:. An unserem letzen Melborune Tag (30.09) sind wir dann noch in das Casino, dem größten in ganz Australien. Ist schon fetzig die Reihen einarmiger Banditen und Leute die in Sekunden massig Geld gewinnen oder verlieren zu sehen und das alles in einem so pompösen Gebäude. Aber keine Angst wir haben uns nicht anstecken lassen und haben all unser Geld wieder mit nach Hause genommen.


Flinders Trainstation - Melbourne

Am Sonntag gings dann zum letzen Mal ein Auto ausleihen. Diesmal ein Mitsubishi Lancer der uns zurück nach Sydney bringen musste. Wieder um die 1700km in 3 Tagen, aber das waren wir ja nun gewöhnt. Erstes Ziel war Wilsons Promontory südlich von Melbourne. Angeblich eins der schönsten Gebiete Australiens, aber mittlerweile hatte uns der Wettergott auch nicht mehr all zu lieb. In Regen sind wir draußen etwas rum gelaufen und konnten nur erahnen wie cool es bei strahlendem Badewetter gewesen wäre. Nun gut wenigstens hatten wir noch die Freude ein paar Wombats aus nächster Nähe zu sehen. Abends gings in die Stadt Foster Steak Essen und das Finale der Rugbyleague zu schauen. Wie schon gesagt sind unsere Broncos und Dozzis Eels raus und nur noch Melbourne und Manly drin. Da niemand sich in Melbourne für Rugby groß interessiert waren wir für Manly. Aber wie sollte es auch anders sein? Manly verlor. Ok mein Steak war wenigstens spitze, Peters allerdings, lassen wir das… :lol: . Am Montagmorgen sind wir dann zu den Snowy Mountains aufgebrochen. Als wir ankamen und die nur für die Passstraße ein heiden Geld verlangten konnten wir die etwas mit Schnee bedeckten Bergkuppen nur aus der Entfernung sehen. Zumindest haben wir Schnee gesehen in Australien :wink: und vor allem die lustigen Straßenschilder „Vorsicht rutschig bei Eis“, ach nee :D.


Snowy Mountains - Wir haben Schnee gesehen :-P

Weiter gings nach Canberra, der Hauptstadt Australiens. Wenn man in Canberra einrollt versteht man das etwas sarkastische Wort „Roadsteack“ (Straßensteak). Wir müssten Lügen wenn wir sagen würden aller 100 Meter lag ein totes Känguru, es waren eher aller 50m :frown:. Trotzdem ist Canberra als Hauptstadt interessant. Angelegt weil sich Sydney und Melbourne nicht einigen konnten. Vor allem der Regierungsteil ist wie auf dem Blatt Papier symmetrisch angeordnet und das Parlamentshaus mit seiner riesigen Australienfahne steht im Fluchtpunkt.


Canberra - Parliament House

Abends wurde wieder im Hotel „Auto“ campiert. Ihr fragt euch sicher wie wir das mit dem Duschen und so hinbekommen haben? Das ist kein großes Ding, früh bevors los ging wird im Navi erstmal das nächste Hostel aus dem „Lonley Planet“ (Backpackerbibel) eingegeben und ab hin, Auto abgestellt, mit Badezeug rein, duschen und wieder raus und weg :D.
Das nächste Ziel war Bargo. Ja unser Bargo wo wir damals gestartet sind. Der Empfang war toll, man erinnerte sich noch an uns. Nachdem wir schnell Dalwin (die Frau die uns nach unserer Autopanne aufgenommen hatte) noch an der Kreuzung erhaschten und ihr sagen konnten das wir doch noch unsere Reise geschafft haben gings zu unserem Mechaniker :-). Der war erstmal total überrascht, hat die Arbeit ruhen lassen und sich erstmal nen Kaffe gemacht. Das ein halbes Jahr mittlerweile vergangen ist wollte er nicht ganz glauben aber er war froh das wir es geschafft haben und noch mal vorbeigekommen sind. Nach ner Stunde plaudern mussten wir dann aber weiter.
Nächstes Ziel waren die Blue Mountains, die wir auf Grund des Autokaufs am Anfang ausgelassen haben. Ein Glück wir hatten uns entschlossen das Auto auszuleihen so konnten wir alle Punkte noch mal schnell abdüsen und wer die Blue Mountains mit seinen Three Sisters gesehen hat weis das es sich lohnt :smile:.


Blue Mountains - Three Sisters

Die Nacht haben wir an Botany Bay verbracht, dem Punkt wo Australiens „weiße Geschichte“ begann. Früh sind wir noch schnell zum Landungspunkt von Captain Cook, bevors zurück nach Sydney ging das Auto abgeben.

In Sydney haben wir dann wieder im selben Hotel geschlafen wo alles begann, auch wenn es mittlerweile seinen Namen geändert hat. Unsere letzten Tage in Australien waren also wieder in Sydney. Es ist schon komisch das man durch die Straßen gehen konnte und wusste genau wo man ist. Mittlerweile hatte sich auch Abschiedsstimmung breit gemacht, immerhin mussten wir unsere Bankkonten aufgeben. Nichts desto trotz sind wir noch mal schnell zum weltbekannten Bondi Beach gegangen. Auch wenn wir nicht baden waren, waren wir dort! Es ist zwar ein großer Strand etwas abseits von Sydney aber mit Whitehaven Beach (unsere Segeltour) kann er es nicht aufnehmen :wink:.


Sydney - Bondi Beach

Bevor wir Australien dann entgültig verlassen hatten gings noch mal zur Oper und abends gabs Steak. Da eins aber zu klein war hatte jeder 2 bestellt - denn wer weiß wann man mal wieder so etwas Leckeres bekommt :wink:. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Kneipen geschlendert bevor am nächsten Tag Abflug angesagt war. Die Sachen gepackt, unsere McDonalds Freunde noch mal angerufen und vorbei war unser halbes Jahr Australien. Wenn man nun zurück blickt war es ein spitzen halbes Jahr was alles beinhaltete. Höhen und Tiefen, Eindrücke die unvergesslich bleiben und Erfahrungen die uns niemand mehr nehmen kann. Ja man kann schon sagen Australien fehlt uns ein wenig auch wenn wir es beim Tag der Abreise nicht ganz so verspürt haben denn es stand ja noch eine Woche HongKong auf dem Plan!


Ein letztes mal die Sydney-Oper und das wars mit Australien :cry:

Australien’s Westkueste in einem Aufwasch

Nachdem wir uns am 29.08 Darwin noch in einem Eilgang angesehen haben gings am Tag danach schon mit dem Flieger nach Broome. Naja ganz so einfach wars nicht. Kurz nachdem wir unsere Sachen gepackt haben erhielten wir einen Anruf - "Wo bleibt ihr denn? In 30 Minuten geht euer Flieger!" Haeae? Wie jetzt? Wir hatten planmaessig noch 2 Stunden Zeit aber die haben unseren Flieger vorverlegt und uns nicht wirklich informiert. Also runter zur Rezeption ein Taxi bestellt und zum Flughafen gefahren. Da sie uns schon vorher eingecheckt haben mussten wir nur unsere Sachen schnell abgeben und rein in den Flieger, Tuer zu und los. Puhh nochmal Glueck gehabt. Im Flugzeug haben wir dann erfahren das wir noch einen kleinen Zwischenstopp in den Kimberlys machen. Das trifft sich ja gut, denn fuer die Kimberlys hatten wir keine Zeit zum bereisen und so sind wir mit dem Flieger schoen tief drueber geflogen und haben einen tollen Ueberblick gehabt. In Broome angekommen der naechste Schock. Unser Gepaeck ist nicht auf dem Rollband. Wieso das denn nun schon wieder? Also ab zum Informationsstand und nachfragen. Dort angekommen haben wir unser Gepaeck schon entdeckt. Aber warum ist es hier und nicht auf dem Rollband wie jedes normale Gepaeck? Beim abgeben unserer Seesaecke haben wir nach Klebeband gefragt, so dass auch unsere "Omatrolleys" mit ankommen. Dieses mysterioese Klebeband hat zwar seinen Zweck perfekt erfuellt, weisst aber auf Gefahrenstoffe im Gepaeck hin. Naja toll warum gibt mir der Depp das auch? Was solls, nach Aufloesung des Missverstaendinsses haben wir unser Gepaeck bekommen und sind ab ins Hostel. Broome an sich ist ein nettes kleines Oertchen was total im Zeichen des frueheren "Perlentauchens" steht. Hier hatten wir endlich mal 2 schoene, erholsame Tage am "Cable Beach" mit fantastischen Sonnenuntergaengen.



Am 01.09 gings dann wieder los mit unserer Reise von Broome nach Perth. Mit 10 Leuten sind wir am Morgen gestartet. Am ersten Tag war nur Busfahrt angesagt. Bis auf dem Stop am so genannten "80 Mile Beach", der nicht wirklich 80 Meilen lang ist und zum Baden ungeeignet ist. Die Nacht haben wir zur Abwechslung mal wieder auf ner Caddlestation verbracht *muh*... Am Sonntag gings dann weiter zum Karijini National Park. Hier hat sich das Aussteigen wieder so richtig gelohnt. Beeindruckende Felsformationen und ein erholsamer Plansch im Nass.



Nach dem heiteren BBQ mit unserer Gruppe gings ab ins Zelt schlafen. Da die gesamte Gruppe in Exmouth schnorcheln gehen wollte gings gegen 5 Uhr los. Nachmittags haben wir dann Exmouth endlich erreicht und waren alle froh ins tuerkisfarbene Wasser abzutauchen. Die Korallen und der Blaupunktrochen den gesehen haben, machen Freude auf mehr beim Tauchen.



Abends war dann mal wieder Abschied nehmen angesagt. Da wir in Exmouth halt unseren "Advanced Open Water" Tauchkurs machen wollen, mussten wir uns von der Gruppe trennen. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben wir uns aber mit einigen vorgenommen uns nochmal in Perth bzw. Sydney zu treffen. Am Dienstag, den 04.09, wars dann endlich wieder soweit. Tauchen! Da wir den Tag zuvor zu spaet an der Tauchschule ankamen wussten wir nicht wann der Kurs anfaengt, so dass wir schon 6:45 vor dem Eingang warteten. Nach dem Papierkram gings dann 7:30 raus zum Schiff. Nach dem wir unser Tauchziel erreicht und unsere Tauchsachen umgeschnallt haben gings ab ins Wasser. Was wir schon am ersten Tauchgang erlebt haben war Spitze. Rochen, Seeschlangen, Kraken, Skorpionsfische, ne Muraene, Shovel nose ray und 2 Mantas die zum greifen nah an uns vorbeigeschwommen sind. Beim zweiten Tauchgang kams dann noch besser. Nachdem wir wieder nen Manta gesichtet hatten gings ab mit den Knien auf den Grund. Und die filmreife Vorfuehrung war gestartet. Der Manta ist ca. 5 Minuten ueber uns hergekreist.



Danach war das Tauchen fuer den Tag aber schon beendet. Die naechsten beiden Tage waren erstmal frei fuer uns, da die Tauchschule nicht raus auf Riff gefahren ist. Somit blieb uns genug Zeit um am Pool zu relaxen. Ausserdem haben wir dem Townbeach noch einen Besuch abgestattet. Toll ist natuerlich das hier ab und an auch Autos rumfahren und ganz davon zu schweigen, dass man erstmal 200 Meter ueber abgestorbene Korallen laufen muss um ins tiefe Wasser zu gelangen. Irgendwann haben wir dieses mal erreicht und sind mit ein paar Fischen schorcheln gegangen. Der Hoehepunkt war aber, dass Peter beim “zurueck an den Strand schwimmen” von einer Qualle gestochen wurde. Naja mit nem knallroten Hals gings zurueck ins Hostel. Freitag hiess es dann wieder tauchen gehen. Frueh ins Boot und raus ans Riff. Heute standen Tief- und Stroemungstauchgang auf dem Programmplan. Der Tieftauchgang war super. Auf ca. 30 Meter gings runter. Ueberall haben wir Lionfische gesehen. Hier gabs auch noch intaktes Riff zu sehen, der beste Tauchgang des ganzen Kurses. Der Stroemungstauchgang dagegen war ein wenig ein Reinfall. Erstmal war keine Stroemung weiter zu spueren und wir mussten an der Oberflaeche die ganze Strecke zurueckschwimmen da uns das Boot nicht abgeholt hat. Dafuer war die Heimfahrt der Hammer. Zwei Buckelwale direkt neben unserem Boot haben eine extra Walwatchingtour ueberfluessig gemacht.



Samstag hatten wir dann unsere letzten beiden Tauchgaenge, Boot- und Unterwassernavigation. Bei der Unterwassernavigation gabs noch einmal Riffhaie und ne Schildkroete zu sehen. Danach war der “Lehrgang” auch geschafft – wir snd nun Advanced Diver! Der Sonntag wurde dann mehr dem “am Pool auf den Bus warten” gewidmet. Die Nacht gings ab nach Coral Bay. Coral Bay hoert sich nach mehr an als es eigentlich ist. Alles in Allem ist es nur eine Strasse mit 1 Hostel, 2 klitzkleinen Einkaufsmoeglichkeiten und nem Caravanpark.



Dafuer ist der Strand nicht schlecht. Tuerkisfarbenes Wasser wohin das Auge schaut. Montag haben wir erstmal uns alles angeschaut. Weil es nichts weiter in der “Stadt” zu tuen gibt, haben wir uns entschieden noch 2 Tauchgaenge zu machen, bevor wir Australien verlassen. Da nichts anderes mehr frei war sind wir am Dienstag schon los. Der Hammer war einfach der 2te Tauchgang. Sand auf dem Grund hat man nicht gesehen da alles voll mit Korallen war, beindruckend! Zu sehen gabs auch Riffhaie, ne Schildkroete und ne riesige Fischschule. In unserem 4 Mann Hostelzimmer haben wir mit einer 25 jaehrigen Englaenderin und ihrer Mutter gewohnt. Wie das Schicksaal es so wollte hatte sie am Mittwoch Geburtstag. Somit gabs ne kleine Geburtstagsfeier. Am Donnerstag gings nochmal ab zu ner Bucht die beruehmt ist fuer kleine Haie. Komischer Weise haben wir sie nicht am ersten Tag gesehen, aber diesesmal waren hunderte Haie in der Bucht. Also wir rein ins Wasser und versucht mit den Jungs zu schnorcheln, was uns aber leider nicht gelungen ist, da die Sicht aeusserst schlecht war und die Haie noch dazu sehr scheu sind. Auch der Versuch 10min stocksteiff im knoecheltiefen Wasser zu stehen schlug fehl. Also haben wir es dabei belassen und unseren Strandspaziergang fortgesetzt.
Am Freitag (14.09) ging dann auch schon unsere Tour weiter. Diesmal hiess das Ziel Danham, oder vielleicht fuer die Meisten noch bekannnter Monkey Mia. Auf dem Weg dahin, haben wir uns noch den Ocean Park und die Stromatolieten (Cyanobakterien die Sauerstoff produzieren) angeschaut. Also mal wieder ein typischer Bustag.



Der Abend dafuer war um so lustiger! Wir haben uns noch mit einer 2.ten EasyRider Tour getroffen und sind erstmal zum Abendessen in eine einheimische Bar. In der anderen Gruppe waren natuerlich wieder paar englische Maedels, und was macht man mit denen wenn einem eh nichts besseres einfaellt?!? Richtig ne Runde King of Beers spielen :smile: Was mal wieder in ner verdammmt lustigen Party geendet ist, bei der auch die anderen Hostelbewohner gut unterhalten wurden.


Martin, Katie, Kate, Peter

Am naechsten Morgen gings von Danham nach Monkey Mia zur Delfinfuetterung und wie es der Zufall so wollte, durfte Peter auch nen Fisch in die Hand nehmen und den gleucklichen Delfin fuettern. Einziges Manko an der ganzen Sache war, dass sich Petrus doch wirklich gedacht hat, uns mal schoen Nass zu machen, wenn wir schon frueh um 7:30Uhr bis zu den Knien im kalten Wasser stehen :wink: .


Delfine in Monkey Mia

Shell Beach

Danach gings Weiter mit dem Bus Richtung Kalbari, was nicht nur ein NationalPark ist, sondern auch noch eine wunderschoene kleine Stadt. Abends gings in das an der ganzen Westkueste beruhmte Restaurant “Flinders”. Da gabs eine riesige Fischplatte, die einfach nicht alle werden wollte!
Sonntagmorgen (16.09) war dann auch der letzte Tag unserer EasyRider Tour angebrochen. Es ging nach Perth. Auf dem Weg gab es eigentlich nur noch die Pinnacales anzuschauen um ein paar lustige Bilder mit unserer Gruppe zu machen.



Abends in Perth angekommen haben wir unsere nette Gastfamilie angerufen und wurden auch promt im Zentrum abgeholt. Hier koennen wir die Woche bleiben und uns tagsueber die Stadt anschauen. Das Zentrum von Perth haben wir innerhalb von einem Tag abgeklappert.
Heute (18.09) waren wir in Fremantle, um uns die andere Seite der Stadt anzuschauen. Eine herrliche Seite von Perth in der man ueberall ueber koloniale Vermaechtnisse stolpert. Nebenbei haben wir auch noch Toni wieder gesehen, die auf unserer ersten EasyRider Etappe dabei war und mittlerweile nen Job in einer Bar in Fremantle gefunden hat. Leider kann Sie somit nicht wie gedacht mit zum Waverock und Margreth River kommen, was schon ein kleiner Verlust fuer uns ist…

So na dann erstmal genug geschrieben :wink:

Ciao Peter&Martin

Vom Red Center ab nach Darwin...

Am Samstag, dem 18.08 gings von Emerald los. Elvin hat uns nach einem schnellem, letzten, phillipinischen Mittagessen zum Flughafen gefahren. Nun war es auch Zeit sich vom letzten Emeralder zu verabschieden. Der Flug nach Brisbane war etwas holprig aber cool. Immerhin war es nur eine kleine Propellermaschine. Aber wir konnten aus der Luft sogar noch mal die Kuhfram ausmachen. In Brisbane angekommen stand erstmal 16 Stunden Warten auf dem Flughafen an. Aber auch das ging vorbei und schon saßen wir wieder im Flieger. Jetzt geht die Reise richtig los. Ziel ist Alice Springs. Den ersten Tag haben wir uns natürlich schnell auf die Socken gemacht und Alice angesehen. Es ist eine kleine verschlafene Stadt in Mitten der „Wüste“.


Alice Springs vom Anzac Hill

Montag früh gings dann los. 9 Tage ab nach Darwin, incl. Ayres Rock (Uluru) und Kakadu National Park. Früh wurden wir gegen 6 Uhr von unserem Tourguide Bryan abgeholt. Dieser Typ verkörpert Adventure Tour wie kein Anderer. Mit 21 Mann an Board war unser erstes Ziel „Kings Canyon“. Atemberaubende Bilder sind hier entstanden.



Auf der Fahrt haben wir sogar dann wilde Kängarus und Dromedare gesehen. Am zweiten Tag, nach einer bitterkalten Nacht im Schlafsack, gings zu den Olgas und zum Sonnenuntergang dann zum Stein, the ROCK!



Nicht schlecht, die Olgas sehen von Weitem aus wie Homer und der Stein schimmert im totalem Rot, so wie eigentlich Alles. Am Abend haben wir uns mit 2 Irinin unterhalten, so wie auch den Abend zuvor. Da auch sie von King of Beers was gehört haben gings auch schon los :wink:. Wir 4 hatten somit genug Spaß. Die Nacht haben wir dann das erstemal draußen unterm Sternenhimmel geschlafen. Rein in Sqwag und pennen. Kalt aber noch gemütlich, den nächsten abende hatten wir nur noch die Matratze. Der letzte Tag begann wieder früh, ab zum Rock Sonnenaufgang und „Umwanderung“. Aber allen war etwas kalt und sahen müde aus. Dann war der erste Abschnitt auch schon vorbei. Abends sind wir mit Bryan, den Irinin und ner französischen Familie noch ins „Bojangles“.
Am Donnerstag, dem nächsten Morgen (23.08.), gings dann ab 3 Tage hoch nach Darwin. Leider ohne „unseren“ lustigen Irinin aber mit nem vollgepackten 24 Mannbus. Einige kannten wir natürlich noch von den ersten 3 Tagen. Die gesamte Tour war etwas langweilig da sie zum großteil nur als „Zubringer“ zum Kakadu National Park gedacht ist. Trotzdem gabs coole Stops wie zum Beispiel die „Devil Marbles“. Einfach lustig wie die „Murmeln“ so rumliegen.



Die Nacht haben wir dann auf ner Caddle Station verbracht, na toll. Aber der Hammer war, dass am gesamten Horizont Waldbrände verteilt waren. Das in der Nacht zu sehen ist schon beeindruckend.



Am Tag danach waren wir noch bei einem natürlichem Thermalpool. Da dieser aber mit allen Toruisten gefüllt war sind wir weiter in den Fluß schwimmen gegangen. Das hat zwar etwas gedauert bis der erste rein ist aber naja ist ja auch Süßwasserkrokodilgebiet. Aber keine Angst ist zum baden gedacht :wink:. Am letzten Tag gins dann ab nach „Kathrine Gorge“ Kanufahren. Einfach geil! Zurück sind wir natürlich auf nem umgedrehten Kanu eingefahen :D. Verdammtes Rumgespiele.
Abends haben wir dann endlich nach fast 3000km Busfahrt in den letzten 6 Tagen in Darwin angekommen. Die gesamte Mannschaft hat sich im „The Vic“ getroffen. Komischerweise hat man hier mehr Freibier bekommen als man bezahlt hat, was natürlich die Stimmung angeregt hat. Wiedermal ein gelungener Abend.
Am Sonntag gins mal wieder, wie nicht anders zu erwarten 6 Uhr los. Ab in den „Litchfield National Park“. Erster Stopp, die riesigen Termitenhügel bestaunen. Komisch das sind nicht nur 4,5 nein das sind tausende. Kleine bis hin zu 6 Meter hohen.



Zweiter Stop waren die „Florence Falls“. Geil ein Naturbach mit Gelegenheiten sich immer wieder reinzusetzen und auszuspannen. Irgendwie war die ganze 3 Tour ein reines Relaxen. Den Fluß abwärts gefolgt dann ein toller Wasserfall. Rein ins Wasser und Köpfchen drunterhalten :smile:.



Danach gings ab zu nem Billabong, Krokodilcruise. Nicht schlecht. Ich glaube keiner von uns hätte gedacht das man aller 3 Meter nem Krokodil begegnet. Zum Schluß war es fast schon langweilig. Aber das Highlight war sicher das fast 6 Meter Salzwassercroco. Lag einfach so da und schnapp umkgedreht, alle etwas erschrocken, und abgetaucht.



Am nächsten Tag gings dann ab in den Kakadu NP zu „Maguk“. Einfach nur 30-40 Meter hohe Klippen besteigen und Aussicht genießen. Oben angekommen erstmal ins Wasser schwimmen und rumklettern wie sich der Bach durchs Gestein schlengelt. Barriere war dann halt der Wasserfall. Die 5 Meter Sprünge waren ok aber 30 Meter springt dann keiner mehr :wink:. Schnell vom Lookout runter noch in den großen See planschen bis es ins Camp ging. Hier sind doch tatsächlich welche am Pool geblieben und wollten die berühmten Felsmalereien nicht sehen. Was für ne dumme Entscheidung, die Felsmalereien waren total Interessant. Viel besser war dann aber der Lookout über die Wetlands. Spätestens bei den Bildern haben sich die Zurückgebliebenen dann in den Arsch gebissen.



Der letzte Tag unserer Reise war dann den „JimJim Falls“ gewidmet. Leider sind diese in der Trokenzeit total ausgetrocknet. Aber der See in den sie münden war umso erfrischender da er total im Schatten liegt. „Gemessene“ 3 Zentimeter lassen auf ca. 15 Grad schließen. Abends haben wir uns wieder im „Vic“ getroffen. Das Bier wurde uns mal auf den Tisch gestellt, nachdem wir darauf tanzten. Einfach nur ne tolle Stimmung in diesem Schuppen. Leider ist nun schon die erste Reise vorbei. Aber es geht ja weiter.. bis denn..

Ciao Martin&Peter

Emerald ade, Outback wir kommen!

So nun ist es endlich so weit, wir koennen unsere Reise durch Australien fortsetzen!
Die Sachen sind gepackt und wir warten nur noch das Elvin uns abholt und zum Flughafen bringt. Dann geht es über Brisbane, wo wir die Nacht auf dem Flughafen verbringen werden :zzz: , nach Alice Springs. Hier werden wir am Montag eine 9 Tagestour zum Ayers Rock und dann ab in den Norden zum Kakadu Nationalpark und nach Darwin mit machen.

Was haben wir die letzte Zeit gemacht?

Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Nach dem Arbeiten haben wir uns es aber nicht nehmen lassen immer wieder mit Dozz&Co.gebührend zu feiern. Zudem haben sie noch probiert uns Cricket bezubringen.


Dozz, Peter, Martin, Dizzy

Die letzte Woche hat uns sogar unser Chef eingeladen mit ihm, seiner Frau und den Managern Essen zu gehen. Außerdem hat er uns gestern abgeholt und uns das Highlight der Region gezeigt. Die „Gemfields“ – eine Region wo sich Edelsteinminen befinden. Vorallem Saphire schlummern hier im roten Sand. Auch wir haben jeder ein kleines Tuetchen gefunden.



Abends war dann natürlich das große Verabschieden angesagt. Da auch Brendan, ein Manager, den McDonalds verläßt haben wir mit unseren Arbeitskollegen noch ein wenig Emerald unsicher gemacht. Nach der ganzen Zeit ist es schon nicht einfach alles so einfach hinter sich zu lassen und früh nichtmehr zum großen, gelben “M“ zu laufen...


Martin, Alana, Barbie, Peter, Chantelle


Branden, Elvin, Peter, Martin

Das Konto ist durch 3,5 Monate Arbeit aber wieder gut gefuellt, so dass das Outback kommen kann. Zudem hat uns der Staat noch eine Finanzsprutze gegeben :smile: . Da wir uns das Geld für einen Steuerberater sparen wollten haben wir selbst uns hingesetzt und das „Taxpack“ ausgefüllt. Und rums knapp zwei Wochen später kam die Steuerrückzahlung :smile:.



Die naechste Wasserstandsmeldung gibts aus Darwin!

Ciao Martin&Peter

So und da wir nun so viele Freunde in Australien gefunden haben koennen wir es uns nicht nehmen lassen noch paar Zeilen in Englisch zu schreiben…

After 3 Months in Emerald it’s time for us to leave. For us it was by far the best time we had in Australia! However it was a wonderful time to work at Macca’s and to stay in Emerald. The time went by so fast that we can’t even realize that we have to leave today.
All of you were so lovely to us that we really enjoyed our time here and that makes it even harder for us to leave. We’ll never forget you and hope that we can stay in contact.
Whenever you want to here something from the “Germans” just check out our Blog, there’ll be every time a short English summery of what we’ve done!

Catch you later
SIE Germans p:

PS: Don't forget to leave some comments!
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