Life in General

Severin Sadjina

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Sticky post

Eigener Norwegen-Blog

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Nach ungemein reiflicher Überlegung und Für-gegen-Wider-Abwägungen habe ich mich dazu entschlossen, mein Leben hier oben im hohen Norden in Form eines eigenen Blogs für den Rest der zweifellos umwerfend interessierten Welt zugänglich zu machen! Schließlich hat der Planet Erde nichts dringender gebraucht als einen weiteren Blog...
Jener ist jedenfalls also ab sofort unter http://my.opera.com/severinsadjina erreichbar und warten nur darauf von euch verschlungen, mäßig interessiert durchgeklickt oder auch ignoriert zu werden - das liegt dann ganz bei euch...


Das Ganze bedeutet natürlich auch, dass dieser Blog hier für einige Zeit nicht weiter aktualisiert werden wird. Ich weiß, tragisch, aber bitte versucht es mit Fassung zu tragen!

Ha det bra Østerrike!

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Es ist soweit! Morgen beginnt mein zweiter großer, studienmotivierter Aufenthalt in Norwegen.
Zuerst einmal muss aber wieder einmal ein Haufen Gepäck von Salzburg nach Trondheim gebracht werden: Eine große Tasche, eine kleine Tasche, ein Snowboardbag, ein Rucksack und eine Phototasche freuen sich nur darauf, sämtliche Gelenke in meinem Körper abzunutzen. Ich kann nur hoffen, dass ich damit unterhalb aller von Seiten der Flugbestimmungen bestehenden Limits bleibe...

Four Days in the Sun

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Zwischen dem 6. und 9. September verbrachte die "Graz-Crew" ein paar "super-chillige" Tage in Coarle. Samt Sand, Sonne, Fussball, Volleyball, Spaghetti, Rotwein, Gaming, Musik, Photosessions und geprellten Fussgelenken!

Meine Reise nahm bereits am Dienstag den 4. September ihren Anfang als ich von Salzburg nach Graz fuhr, mit einem Zwischenstop in Weißenbach bei Liezen, wo ich die Ehre hatte mit Chri und seiner Familie zu Mittag zu essen.
Am Abend gingen Chri, Gregor Waltersdorfer, Manu und ich zum Thomawirt. Einige Bier und "Mownndln" später saßen wir noch ein wenig in Chri's WG beisammen. An der Stelle sei vermerkt, dass es durchaus möglich ist, Weinflaschen statt mit Korkenziehern (selbige glänzten dort nämlich vor allem durch ihre bloße Abwesenheit) mit Schrauben und einem Handtuch zu öffnen - wenn auch nicht unbedingt leicht...Am nächsten Tag ging's erstmal auf die Uni ein paar Dinge erledigen und allen nicht ins Ausland abwandernden Kollegen einen Besuch abstatten (Gregor, Harald und Nikolaus tüfteln bereits fleißig an ihren Diplomarbeiten). Am Abend trafen sich dann alle auf eine Pizza in der Unipizzeria in Klagenfurt und am darauffolgenden Morgen war's dann schließlich so weit:
Chri, Gregor, Leo, Manu, Stefan und ich fuhren nach Caorle. Chillmobile One bestand aus einem Ford Galaxy, in dem Chri, Gregor, Stefan und ich für hervorragende Chill-Bedingungen sorgten. In Chillmobile Two, einem mit Blümchenmuster- und Einschusslöchernstickern auf einem hohen optischen Niveau gehaltenem Renault, waren Leo und Manu am Abchillen. Aller Chilligkeit zum Trotz dauerte die Reise doch nur um die drei Stunden und nach kürzerer Suche war dann auch gleich einmal die Wohnung geortet. Eine halbwegs geräumige Behausung in erster Reihe am Oststrand von Caorle samt großer Chill-Terrasse.
Lange dauerte es dann allerdings nicht mehr bis die vor allem von der älteren Fraktion vorgelebte, selbstherrliche Relaxtheit vom Spieltrieb der jüngeren Fraktion überrollt wurde und so durfte ich recht schnell feststellen wie extrem anstrengend Beachsoccer (also Fussballspielen im Sand) sein kann! Dummerweise dauerte der Spaß für mich nur eine Stunde, denn nach einer unliebsamen Begegnung zwischen Leos Fuss und meinem war ich erstmal außer Gefecht gesetzt. Wie sich später herausstellen sollte fast für die gesamte Dauer des Urlaubs... Während ich also den Part des Krüppels übernahm (und somit gratis in den Genuss des komfortablen Trageservices von Gregor und Stefan kam) machten sich die anderen ans Einkaufen und Aufkochen: Spaghetti mit Tomatensauce und Rotwein.
Die nächsten zwei Tage gestalteten sich dann im Wesentlich recht ähnlich. Meist lange schlafen, ein gediegenes Frühstück in bester "Sonntag in Graz"-Manier und danach raus zum Strand in der Sonne chillen bzw. Fussball und Volleyball spielen. Nach reiflicher Überlegung kam das Kreativteam "Mobilität für körperlich Minderbemittelte" schließlich dann doch noch auf die Idee wie man mir den abendlichen Ausgang ermöglichen könnte. So wurde kurzerhand ein Fahrrad gemietet und ich konnte vergnügt mitrollen! Das Ortszentrum von Caorle gestalltete sich erstaunlicherweise doch ziemlich überfüllt und so war ich nach einem mäßigen Abendessen und etwas Action in diversen Spielhallen auch froh, bald wieder zurück zur Wohnung zu kommen.
Der letzte Tag konnte dann noch einmal mit allem aufwarten, was man sich von so einem Kurzurlaub nur irgendwie erhoffen konnte. Gregor, Stefan und ich nahmen das Auto und fuhren ins etwas weiter westlich gelegene Duna Verde, ein nettes Feriendorf mit einem schönen Strand. Dank Sonne, Meer, feinem Sand, perfekten Temperaturen und einem Tivoli PAL gestaltete sich der Nachmittag dort wirklich außergewöhnlich erholsam. Am Abend wurde nocheinmal groß aufgekocht, die restlichen Weinreserven vernichtet, fast bis auf's Blut über die Sprache als solche und ihrer (vermutlich begrenzenden) Rolle im Denkprozess diskutiert und im Anschluss noch am Meer auf den dort reichlich vorhandenen Liegen abgechillt. Was die Diskussion anbelangt muss fast noch festgehalten werden, dass sie zwar in jedem Fall sehr bereichernd war, dummerweise mussten wir aber abermals feststellen, dass uns wieder jemand mit demselben Gedanken zuvorgekommen war - diesmal so ein Typ namens Wittgenstein...
Stefan und ich standen am darauffolgenden Tag schon recht bald auf um noch ein paar gute Photos vom Sonnenaufgang einzufangen. Hat sich - wie meistens - auch gelohnt würde ich mal behaupten! Leider verging dann der Rest des Vormittags viel zu schnell und so mussten wir auch viel zu früh die Heimreise antreten. Und auch erst auf der Heimreise wurde mir so langsam bewusst, dass ich all die Menschen, die mir fünf Jahre lang (mit mehr oder weniger kurzen Unterbrechungen) mein Leben in Graz verschönert und überhaupt geprägt und ausgemacht haben für eine lange Zeit nicht mehr sehen werde. Enstprechend schwermütig gestaltete sich dann auch der Abschied von allen am Bahnhof Klagenfurt.

The summer of (69 + 38)

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Wieder hat sich Einiges getan seit ich den letzten Eintrag verfasst habe! Vermutlich verhält sich die Blog-Produktivität reziprok zur zur Verfügung stehenden Freizeit, und von der war traditionell nicht so viel zu sehen wärhend des Festspielsommers.
Was hat sich also alles getan?

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Festspielzeit

Irgendwie scheint der Stress in meinem Leben momentan nicht enden zu wollen... Seit 1. Juli bin ich zum siebten Mal in Folge für zwei Monate bei der Jedermannpartie beschäftigt und damit lässt sich meine momentane Hauptbeschäftigung sehr gut auf den Punkt bringen. Ein typischer Tag der letzten zwei Wochen sah dann so aus: Schlafen bis zehn oder elf, Essen, zur Arbeit fahren, Jedermannbühne aufbauen, Probendienst, Jedermannbühne abbauen, Essen, duschen, zwischen 23:00 und 5:00 heimkommen und das Ganze wieder von vorne!

Doch die Hoffnung, dass es irgendwann mal ruhiger wird, stirbt zuletzt!

Novarock 2007

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Von 15. bis 17. Juni genoßen Emily, Chri und ich das Novarock Festival bei Nickelsdorf im Burgenland. Schon die Anreise verlief fast exakt nach Plan: Um Punkt 15:00 holte ich Chri mit seinem Audi A80 von seiner Wohnung ab und mit allen möglichen mehr oder weniger nützlichen Dingen (auf die Campingsessel wurde dann leider doch vergessen) und fester und flüssiger Verpflegung starteten wir Richtung Flughafen Wien Schwechat. Dort stieß Emily zu uns, die am selben Tag in der Früh noch ihre letzte Prüfung hatte und direkt aus Norwegen kam. Auf der Weiterfahrt nach Nickelsdorf schafften wir es irgendwie, einer mächtigen Gewitter- und Sturmfront, die sich über das Wiener Becken hermachte, gerade noch davonzufahren.
Leider kamen wir dann doch noch zu spät um Papa Roach oder Me First And The Gimme Gimmes zu sehen, dafür hatten wir erstklassige musikalische Untermalung beim Zeltaufbau wink Danach ging's dann auch gleich zur Mainstage, wo The Hives schon auf uns warteten (guter Sound, extremst selbstherrlicher Sänger), gefolgt von Incubus (wieder ein Spitzenkonzert) und den Smashing Pumpkins (ebenfalls sehr gut aber Gitarren-Lautstärken abseits jeglicher Vernunft). Chri schaffte es außerdem noch, sich Billy Talent anzusehen - soll ein geniales Konzert gewesen sein!
Da wir ja doch nicht mehr die Jüngsten und langsam dem idealen Festivalalter entwachsen sind, beschlossen wir, den Samstag etwas entspannter anzugehen. Quasi auch als Ausgleich für die alles andere als erholsame Nacht im Zelt (stundenlanger Regen, starker Wind und sehr harter Boden) machten wir uns also auf in Richtung Neusiedler See, wo wir fast den ganzen Tag verbrachten. Nachdem alle kulinarischen (Strandbar Mole West) und hygienischen (Duschen im Strandbad) Bedürftnisse befriedigt waren, ging's wieder zurück zum Festivalgelände. Dort spielten bereits 30 Seconds to Mars. Vor allem aber betraten danach Linkin Park die Bühne und liefert eine wirklich einzigartige Show ab. Lag vermutlich auch daran, dass sie vorwiegend ältere Sachen zum Besten gaben!
Der Sonntag begann mit einem gemütlichen Festival-Frühstück samt Hartwurst, Thunfisch, Kesken, Oliven, Bananen und Orangensaft zusammen mit Andi (aus dem Heim). Danach wurden noch schnell Zelt und Gepäck im Auto verstaut und nach einem anstrengenden Marsch zurück zur Mainstage in brütender Hitze starteten wir den Nachmittag mit Sarah Bettens (ehemalige Sängerin von K's Choice). Danach kamen The Donots (ganz witzig), H-Blockx (die leider keine so gute Stimmung wie am Aerodrome erzeugen konnten), Less Than Jake (saugeil), Flogging Molly (wie auch schon beim Frequency geniale Stimmung mit extrem hoher Tanzrate), Mando Diao (nicht ganz mein Fall) und zu guter Letzt die Band, auf die Emily die ganzen Tage gewartet hatte: The Killers. Jene haben mich wirklich positiv überrascht und lieferten eine ausgezeichnete Show ab! Zwischendurch trafen wir auch noch Leo, der sich ganz in schwarz und weiß präsentierte (Staub und natürliche Leo-Bräune, hehe).
Die Rüchfahrt verlief dann relativ reibungslos und gegen 05:00 früh waren wir endlich wieder in Graz.

Hier noch das offizielle Video zum Novarock 2007.

Goldenes Diplom

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Am 1. Juni fand im Festsaal der Alten Technik der TU Graz die Verleihung der Goldenen Diplome statt. Ein solches erhält man zum 50. Jubiläum seiner Diplomverleihung und stellt eine Erneuerung des akademischen Grades dar.
Mein Großonkel Heinz Sadjina, der eben vor 50 Jahren seinen Titel in Maschinenbau erhalten hatte, stattete Graz zu diesem Anlass mit seiner Frau Christl Besuch einen ab. Geschätzte 30 Goldene Diplome wurden vergeben und sogar eines, dessen stolzer Empfänger vor ganzen 70 Jahren seinen Abschluss erhalten hatte!

Konzert

WOW! Was für ein Abend! Der Auftritt war ein voller Erfolg, ich suche noch immer nach Personen, die NICHT fanden, dass wir wirklich gut waren bigsmile
Eigenlob beiseite (wenn eventuell auch angebracht): Eine Riesengaudi war's allemal und ich kann nun eines meiner Lebensziele abhacken wink

Als nächstes werden wir versuchen, alle Tracks aufzunehmen. Am besten wäre eine "richtige" Aufnahme, d.h. alle Instrumente getrennt aufnehmen und im Anschluss mischen - mal sehen ob sich das ausgeht!

Diplomarbeit

Nach etlichen Monaten seichter und ein paar Wochen intensiver Überlegungen und Nachforschungen ist es nun schlußendlich fix: Ab Mitte September werde ich wieder an der NTNU in Trondheim sein um meine Diplomarbeit zu verfassen! Das Thema der Arbeit ist "The Circuit Theory of Mesoscopic Transport for Superconducting-Ferromagnetic Structures with Spin Active Interfaces", meine Betreuer werden Dr. Huertas-Hernando bzw. Prof. Brataas an der NTNU und Prof. Schürrer an der TUGraz sein. D.h. dass ich nach der Diplomarbeit meine Diplomprüfung "ganz normal" an der TUGraz absolierven und auch dort meinen Abschluss bekommen werde.

Jetzt bleibt also nur mehr das letzte Semester in Graz und den Festspielsommer über die Runden zu bringen wink

DESTRUCTO MORDFAUST

Es gibt einfach Dinge im Leben, die sollte jeder einmal gemacht haben. Neben Klassikern wie einen Baum pflanzen, Kinder zeugen etc. findet sich sicher auch der Eintrag "In einer Band spielen" auf dieser Liste.
Und wer hätte es gedacht, letzteres kann ich nun wirklich getrost abhaken! "DESTRUCTO MORDFAUST" nennt sich das Ganze, hat mindestens vier und maximal fünf Mitglieder (ein Bassist kommt hoffentlich bald dazu) und wird am 31. Mai in Graz performen! Und zwar beim Abschlussfest, dass den Salvatorianern zu Ehren im SDS Studentenheim in Geidorf stattfindet.
Wir sind derweil fleißig am Proben, und langsam aber stetig machen sich Fortschritte bemerkbar.

Hier eine kleine Kostprobe (noch nicht ganz ausgereift, aber durchaus brauchbar)!


DESTRUCTO MORDFAUST sind:
Alois - Gesang
Andi - Gitarre, Gesang
Thomas - Gitarre
Stefan - Bass
Severin - Schlagzeug
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