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March 2009

( Monthly archive )

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Ein Höhenflug in Ansbach hat es mir doch wirklich möglich gemacht, den ganzen Scheiß hier mal zu vergessen. Dann wach ich heute morgen auf von einer SMS. Mein Exfreund, wie es mir geht. Und das er um 2 zu gemeinsamen Freunden geht. Und im gleichen Zuge ein paar Sachen von sich abholt.

Halt Moment. Hab ich irgendwas missverstanden? Mir sollte es doch eigentlich besser gehen, nachdem ich die Beziehung beendet habe, in der ich zum Ende hin nur noch gelitten habe. Irgendwie haben meine Gefühle da wohl etwas missverstanden. Nichts ist besser.

Das ich alleine einschlafe und früh allein wieder aufwache macht mir nichts. Ich habe aber sehr wohl ein Problem damit, dass gemeinsame Freunde sich abwenden. Es war jetzt schon der zweite Geburtstag in Folge, zu dem ich nicht eingeladen wurde. Er schon. Und zwar ganz bewusst.

Dabei war ich es früher immer, die ihn mitgezogen hat, weil er keine Lust hatte oder die Leute nicht mochte. Mittlerweile ist es so, dass die Feiern ohne mich wesentlich lustiger sind, weil er ja auch so gut drauf ist.

Und dazu kommen noch die Aussagen, die schon im Vorfeld getroffen wurden: Ja, um die Conny mach ich mir keine Sorgen, aber um ihn. Der arme Kerl.

In welchem scheiß Film bin ich denn bitte?

Short version for english people: I ended up the relatinship with my boyfriend. Everyone said: Oh, Conny will get over it soon, but we worry about him. Poor little soul. And now he feels very good, all our friends invite only him to partys, they only care about him. And he was that someone, who didnt care about them before.



Sunny day...


sunny day


my brother and yven


my beautiful dog


and me, still sick

Scheiß!

Morgen Klausur in Buchführung und Rechnungswesen. Ich war ja noch nie so die Leuchte in den Fächern. Aber ich trainiere.

  • Einfache Kalkulation: fail! done!
  • Verkaufskalkulation: fail!
  • Rückwärtskalkulation: fail!
  • Verbuchen und Abschließen: fail.


Wird wohl weng der Brüller werden morgen. :frown:

Anruf...

Ich habe seit Freitag mein eigenes Handy wieder. Nach fast 7 Wochen Einschickzeit. Ich habe alle Töne eingestellt. Und die Lautstärke wohl etwas zu laut gewählt.

Heute früh, 4.31 Uhr. Handy klingelt in ohrenbetäubender Lautstärke. Ich steh senkrecht im Bett.

Conny: Ja? :eyes:
Dominik: Caro? :cheers:
Conny: Ähm nicht. Hi Dominik. Es ist sehr spät. :ko:
Dominik: Caro! Caro! Ich find nimmer heim! :no:
Conny: Also ähm. Wo bist du denn gerade? :confused:
Dominik: Hauptstraße! :D
Conny: :eyes: Ja ähm. Dann such mal den Bürgersteig und lauf da!
Dominik: Caro!! *schepperklapper* :lol:
Conny: Man! Hier ist die Conny! awww
Domink: Ja CROOOOOOOOOONEEEEEEEEEY! :idea: :wizard: :drunk:
Conny: Ja hi... :rolleyes:
Dominik: Ja Crony! Was rufstn du mich mitten in der Nacht an? :confused:
Conny: WTF? :irked:


Willkommen...

im Leben einer Single-Frau. Jetzt ist es ja fast 4 Wochen her. Eigentlich war eine 1-wöchige Pause geplant, aber irgendwie kann sich keiner von uns beiden so richtig entscheiden. Sätze wie: "Ich bin eigentlich zufrieden, wie es gerade ist" muntern mich nicht wirklich auf. Und so ist mein Leben ein ständiges Auf und Ab. Ein Wechselbad der Gefühle.

Es ist schwierig zu verstehen, wie zwei Menschen, die sich eigentlich lieben, nicht mehr zusammenfinden können. In 6 Jahren Beziehung passieren viele Sachen. Im Nachhinein kann ich zugeben, wie verletzt ich wurde. Und dieses Verletztsein blockiert sämtliche anderen Gefühle. Sobald er sich mir nähert, und sei es nur durch Worte am Telefon, blockiere ich. Weil ich mich selbst schützen möchte.

Jedenfalls bin ich ein Mensch ohne Perspektiven. Und das ist nicht mal so schlimm, wie ich mir das immer vorgestellt habe. Ich erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens. Und es macht mich sehr zufrieden, wenn ich in der ChaosWG bei meinem Lieblingsfreund auf dem Boden liegen darf, während er auf dem Bett sitzt - mit Schnittwunde am Hals - und frühstückt.

Homepage

Unsere erste eigene.... Hier!

Ja, wunderbaren guten Morgen....

Eine Woche Ferien sind vorbei. Ich war zwar an jedem Tag betrunken, aber irgendwie können meine Sorgen und Gedanken schwimmen. Viele Freunde haben sich gemeldet, denn die Trennung hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die meisten geben komische, ungefragte Kommentare ab, und es gibt auch ein, zwei Menschen, die sich über unser Scheitern freuen.

Nachdem das Alleinsein nicht half, bin ich halt für ein Wochenende in die ChaosWG gezogen. Gleich am Freitag Abend - den sich wohl alle Beteiligten etwas anders vorgestellt haben - bin ich umgeknickt. Typisch Conny eben, in einer Woche Vollsuff passiert nichts, und dann ein Abend in dieser WG und schon ist der Fuß im Eimer. Ich habe mich - der seelischen Schmerzen wegen - einigen Bier und einer halben Flasche Wodka gewidmet, den Fuß - wegen den körperlichen Schmerzen - habe ich ignoriert.

Am Samstag saß ich dann gleich mal zwei Stunden in der Notaufnahme, weil ein angeschwollener und rot-lila-verfärbter Fuß, der nur noch gering belastbar ist, sich nicht so einfach ignorieren lässt. Die Empfangsschwester hat selbst mitbehandelt, weil kein Personal verfügbar ist. Dementsprechend "schnell" ging es. Da waren Leute da, die nach 4 Stunden endlich dran kamen. War mir mal definitiv zu blöd - zum Empfang gehumpelt, keiner da. Also habe ich mir einen Zettel geschnappt und notiert, dass ich wieder heim bin. Abends war ich wieder in der ChaosWG, und der Dominik, dessen Papa Sani ist, hat sich meinen Fuß mal angeschaut. Er war nur noch geschwollen und rot. Der Dominik musste natürlich testen, ob der Fuß sich in alle Richtungen drehen lässt. Ich hätte ihn zwar am liebsten umgebracht, aber der Fuß funktioniert noch. Im Moment hilft Ignoranz wieder ganz gut gegen die Schmerzen.

Was sich nicht ganz ignorieren lässt, sind diese seelischen Schmerzen. Wenn man eine Beziehung beendet, weil sie einem selbst nicht mehr gut tut, dann sollte man sich eigentlich besser fühlen, wenn es vorbei ist. Nur bleibt mir das Gefühl irgendwie aus. Ich fühle mich alleine und verletzlich, irgendwie schlimmer als vorher. Ich weiß, ich bin nicht alleine, denn um mich rum sind Menschen, die sich kümmern. Allerdings kann mir keiner diesen Verarbeitungsprozess abnehmen. Und ich selbst fühle mich nicht bereit, darüber nachzudenken.