Ich wach vorhin auf... Lautes Stampfen. Wumm.... Wumm... Wumm... Stöhnen dazu... OMG!! Was ist passiert? Ein kleiner Junge ruft "Maamaaaa"...
Godzilla!
Wirklich! Godzilla auf meinem Flur, vor meiner Zimmertür. Oh nein, er wird mich Fressen!
Ich bin mutig. Stehe auf. Leise. Seeeehr leise. Das Stampfen hat aufgehört und ist in ein Ächtzen übergegangen. Oh nein! Godzilla ist im Zimmer meines Bruders! Ich muss ihn retten!
Tür auf! Kampfgebrüll! Aaaaaaaah. Aber nur von meinem Bruder. Ich sehe mich um. Wo ist Godzilla?
Statt Godzilla liegt mein Bruder im Bett. Er ächzt immernoch. Hat ein schmerzverzerrtes Gesicht. Wahrscheinlich hat er Godzilla schon besiegt!!!
Mein Bruder dreht sich zu mir. Verzerrtes Gesicht, ja, nur noch eine Fratze blickt mich an. Er krümmt sich vor Schmerzen. Godzilla!!!!
Nein. Godzilla hat er nicht gesehen.
Wir müssen trotzdem gleich ins Krankenhaus. Treppenstürze und anschließender Weg zurück hören sich nun mal an, als wäre Godzilla da.
Also. Es ist ja ein tolles Gefühl, wenn man mit jemandem alles teilen kann. Wir teilen uns unsere Geheimnisse, wir lachen und weinen zusammen, wir teilen diesselben Ansichten. Manchmal teilen wir unser Essen, wir teilen unser Bier, wir teilen manchmal ein Bad. Natürlich nur Abends zum Zähneputzen und Gesicht waschen. Wir teilten uns bereits ein Bett und auch unsere Klamotten. Sogar die Zahnbürste musste mal geteilt werden.
Auch sonst teilen wir diesselben Sachen. Wenn zwei Leute am Institut denselben seltenen Fehler haben, kann man davon ausgehen, dass wir beide es sind.
Aber es gibt da eine Sache, die mich ein bisschen aufregt. Wenn du Schmerzen in deinem Knie hast, warum muss ich die auch bekommen? Wenn dein Kopf weh tut, warum dann meiner auch? Ich erinnere mich an letztens erst, als du mal einen ganzen Tag unerreichbar warst. Der Notarzt war bei dir, wegen deinem Rücken. Du konntest dich nicht mehr bewegen und hast keine Luft mehr bekommen.
Seit gestern quäle ich mich nun mit Rückenschmerzen und Stechen in der Brust. Wie bei dir. Atmen geht nimmer so gut wie vorher, aber das bin ich ja vom Asthma schon gewohnt. Auch die Massage oder besser gesagt Folter hat nichts geholfen.
Bleibt nur eine Frage. Gehe ich zum Arzt? Weil eigentlich gehst du ja auch wegen deinem Rücken, also müsste es bei mir von alleine besser werden. Oder es ist sowieso so, dass der Notarzt kommen muss. Aber ich will keine 6 Spritzen in den Rücken haben.
Folgende Lösung: Ich habe eine Schmerztablette eingeworfen. Ein Lob an meinen Dozenten, der auch dasselbe Problem hatte bzw. hat mitm Rücken. Und danach fahr ich erstmal heim.
und abzugehen wie Schmitz Katze. Ich sag nur... Am Wochenende nächsten Wochenende hab ich sturmfrei. Also mein Bruder und ich. Und um eine vorsichtige Prognose abzugeben: Ich werde von Freitag Nachmittag um halb drei bis Sonntag in der früh betrunken sein. Und mir isses so wurscht wer alles kommt und wer net. Mir ist sowieso alles wurscht.
Wenn noch jemand auf die Fresse braucht - ich bin grad so in Stimmung. Im Gegenzug sind aber auch die Conny-Rein-Tret-Wochen. Also falls noch jemand etwas loswerden oder nochmal nachtreten möchte sollte er es gleich tun. Weil gleich ist diese Zeit zu Ende. Weil ich jetzt gleich und sofort in die ChaosWG gehe. Und dann werden mal wieder andere Seiten aufgezogen.
in my life. Ich weiß, ich weiß, es ist sehr lange her, und eigentlich ist das überhaupt nicht mein Stil. Aber es hat so einen schönen passenden Text. Und so. Halt.
Kein Plan, was eigentlich los ist. Gestern Abend zu viel getrunken und zu viel geredet. Komische Sachen erfahren. Hat mich in meinem Grundsatz: "Ich bekomm zwar nicht alles mit, aber ich bekomm alles raus" bestärkt. Ich musste ganze 8 Jahre warten, um dieses Geheimnis zu lüften. Und heute wünsch ich mir eigentlich, dass ich noch mehr getrunken hätte, um es gleich wieder zu vergessen. Jetzt sitzt es in meinem Kopf, jedoch nicht mit der Absicht, so bald wieder zu verschwinden.
So richtig ausm Bett kam ich heute um 16.32 Uhr, nachdem ich vorher beim Versuch aufzustehen umgefallen bin. Mit der Koordination hapert es also noch etwas. Allerdings werde ich dann jetzt gleich meinen Koffer packen. Morgen geht es ja wieder nach Ansbach. Auf ein paar Leute freu ich mich ja schon sehr. Aber wenn ich an die paar anderen Gesichter denke, fühlt sich das so an wie der achte Fischergeist von heute morgen.
P.S. Die Mädels sind alle schon vor 2 Uhr nach Hause, am Ende wollten sich die verbliebenen Jungs von ihrer besten Seite zeigen und versuchten, mit mir zu spielen. IEdit: Der Daniel meinte, das klingt voll pervers. Ich mein natürlich nicht spielen im sexuellen Sinne, sondern eher spielen mit meiner Persönlichkeit und meinen Gefühlen!
Wer ist hier das Mädchen?
Spielen sollte nur, wer die Regeln kennt.
Wer sich zu interessant machen möchte, zu oft spielt und manchmal nicht ganz ehrlich ist, an dem verliere ich sehr schnell das Interesse. Ist wie im richtigen Leben.
... ja Mutter, ich bekenne mich schuldig. Mutter, du hast ja so Recht. Mutter, ich habe es bestimmt mit Absicht getan. Nein Mutter, es ist verständlich, das du 4 verschiedene Sorten Waschmittel kaufst. Mutter, es tut mir leid, dass ich nicht wusste, welches das gute bzw. schlechte Waschmittel ist. Ja Mutter, ich habe es mit Absicht getan und das gute Waschpulver verwendet.
Als ob nix anderes wichtig wäre. Ich hadere immernoch mit mir selbst. Zwar mach ich mich selbst nicht mehr für alles verantwortlich, dafür bin ich jetzt in der vertrauenlosen Phase. Ich möchte so gerne glauben. Es fühlt sich auch gut an. Aber kaum kommt eine kleine Sache, irgendetwas, was nicht in mein Weltbild passt, schon werde ich misstrauisch. Und muss alles hinterfragen. Und muss alles ausdisskutieren. ALLES! Und am besten sofort jetzt gleich. Ich geh mir damit selbst auf die Nerven.
Und dann kommt noch wer und labert mich über Waschpulver voll.
Ich bin mir nicht sicher, von wem ich mehr enttäuscht sein soll: von meinem Umfeld oder doch von mir selbst.
Ich habe zwei Umfelder. Ein A-Feld und ein B-Feld. Das A-Feld besteht schon wesentlich länger und umgibt mich zur Zeit. Das B-Feld entstand im letzten halben Jahr und wird mich hoffentlich in einer Woche wieder umgeben.
Es ist ziemlich schwierig, mit dem A-Feld umzugehen. Eigentlich umgibt es mich nicht mehr, es hat sich lieber geschlossen meinem Exfreund zugewandt. Ich sehe das A-Feld nur noch selten, wenn ja auf Feiern, die ich von weitem betrachte, weil ich nicht (mehr) eingeladen bin. Oder ich sehe es beim Einkaufen, wie es schnell durch Gänge huscht, in der Hoffnung, ich kann es nicht sehen hinter dem Schokoladenregal.
Das B-Feld ist da anders. Es umgibt mich und überrascht mich immer wieder. Beim B-Feld kann ich mich auch jederzeit melden und vorbeischauen. Auch auf Feiern mit dem B-Feld bin ich eingeladen. Beim Einkaufen verstecken wir uns gemeinsam hinter dem Schokoladenregal, in der Hoffnung, die Verkäuferin findet uns nicht. Weil das B-Feld manchmal ganz schön kindisch und blöd ist und sogar beim Einkaufen Spaß hat.
Jedenfalls. Sitze ich jetzt schon so lange über dem Post, das ich vergessen habe, was ich schreiben wollte. Ich bin so wütend. Und ich bin enttäuscht. Aber nicht von mir selbst. Das muss endlich mal aufhören, dass ich mich schuldig fühle. Schuldig, weil du mich so saublöd und frech anmachst. Schuldig, weil ich nicht eingeladen werde. Schuldig für irgendeine Scheiße, die andere verzapft haben. Schuldig für das, was ich bin. Wie ich bin.
Es gibt Neuigkeiten... Am Sonntag Abend bei der Fahrt hierher merke ich, dass der Smart auf einmal kein Gas mehr gibt. Der Motor war brülleheiß. Ich habe es gerade noch so bis ans Wohnheim geschafft. Am Montag dann in die Werkstatt. Motorschaden. Kosten alleine dafür: 4000 Euro. Mindestens. Mal ganz abgesehen davon, dass die Tür nicht mehr auf und zu geht, genauso wie der Kofferraum. Blinker beide hin, Auspuff fällt bald ab. Die Entscheidung fiel also auf Verschrottung, weil ich mir ein neues Auto mit der Abwrackprämie nicht leisten kann.
Ich bin mit zwei Freunden hingefahren, um wenigstens den CD-Wechsler auszubauen. Haben wir auch geschafft. Der Alex hatet dann auch noch ein Kärtchen dabei. Von so einem Händler, die jedes Auto kaufen. Und siehe da... Er kam. Mit seiner ganzen Familie. Mutter, Vater, zwei Kinder. Auf einmal waren überall Araber. Über den Preis von 500 Euro für ein total schrottiges Auto war ich sehr erstaunt, habe aber angenommen. Plötzlich saßen jeweils ein Ararber bei mir im Smart, und bei den zwei Freunden von mir auch. Den Smart haben wir dann noch nach Hause zu denen gefahren. Ich war so froh, dass die dabei waren... Alleine hätte ich das nicht geschafft.
Jetzt habe ich kein Auto mehr, dafür 450 Euro. Weil Pizzaessen war danach angesagt und Spritgeld fürn Alex. Ich war so froh, als alles vorbei war.
Leider ist an dem Tag auch die Frieda gestorben. Lag einfach so tot im Käfig. Jetzt wohne ich wieder alleine. Und ich kann nicht mehr traurig sein. War zwar ziemlich viel, was in den letzten Wochen so passiert ist. Aber jetzt ist mal gut. Kopf hoch heißt die Devise. Und solange ich weiterhin jemanden habe, der mich auffängt, geht es weiter. Zwar erinnert mich mein Leben grad ein bisschen an die letzte Fahrt im Smart: etwas holprig und man weiß nie, wann man stehenbleibt. Auf der Straße des Lebens überholen dich viele und du kannst kein Gas mehr geben. Noch dazu hast du einen völlig Fremden neben dir sitzen, der arabische Musik hört und eine Sprache spricht, die du nicht verstehst. Aber du wirst von deinen Freunden flankiert. Und weißt auch, dass sie dich wenigstens von der Straße abkratzen werden, falls du dich doch aufgibst.