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Miniblog & Social Media

Web 2.0

Clevere Twitter Erweiterungen

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Twitter Applikationen schiessen wie Pilze aus dem Boden; es dürften inzwischen hunderte sein: Statistiken, Grafische Erweiterungen, Feeds, Automatismus... Hier sechs derjenigen Tools, die man keinesfalls zwingend haben muss, die allerdings clever gemacht sind und einen Blick wert sind.

FriendOrFollow
Haben Sie Ihre Freunde noch im Überblick? Dieses Tool ermöglicht auf einen Klick die gegenseitigen Freunde, die Verfolger (denen man selbst nicht folgt) und schließlich die, denen man selbst folgt ohne, daß derjenige es auch tun würde, anzeigen zu lassen. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach.
FriendOrFollow

Tweet140
Twitter hatte die Idee, daß alle Botschaften in maximal 140 Zeichen formuliert sein müssen. Kurz und gut also. Nun gibt es wiederum viele, die es noch kürzer mögen. Nicht so die Jungs von Tweet140.com. Hier wird man in die Rangliste aufgenommen, wenn man genau die 140 Zeichen ausfüllt. Die Stufen der Rangliste sind wunderbar vom Zwitschern der Vögel abgeleitet. Man fängt als Ente an und steigert sich bis zu eleganten Greifvögeln. Ich kann versprechen, daß selbst der Titel Schwan schon Disziplin verlangt.
(Aktualisierung am 06.06.2009: Tweet 140 hat seine Pforten geschlossen)

Twellow
Twitter ist nur eine Spielart innerhalb der boomenden Social-Media-Anwendungen. Die Reduzierung auf das Nötigste macht sicherlich den Erfolg aus. Hier setzt Twellow an: man bekommt quasi sein Twitteraccount erweitert um die Verlinkung zu weiteren Diensten, bei denen man in der Regel auch vertreten ist: Academia.edu, Brightkite, Delicious, Digg, Facebook, Flickr, FriendFeed, Goodreads, Identi.ca, Ipernity, Last.fm, LinkedIn, Ma.gnolia, Mixx, MySpace, Picasa, Plurk, Pownce, SlideShare, Spoink, Squidoo, Stumbleupon, Technorati, Twittad und YouTube sind die Möglichkeiten. Die grafische Oberfläche erinnert ein bißchen an die 90er Jahre. Das ist auch der einzige Nachteil.
Twellow

Twitemperature
Wie sozial ist man auf Twitter? Wer nur schwafelt und nicht diskutiert ist eiskalt. Genau diese Temperatur wird veröffentlicht. Das Fake-Account (mit 2 R) von Barack Obama ist zum Beispiel bei eiskalten Minus 1°C. Twitterexperte Stephen Fry kommt immerhin schon auf 14°C Plus. Dazu passende Fotos und ein cooler Spruch - wunderbares Tool.
Twitemperature

Cursebird
Hier wird es schlüpfrig bis anstößig. Cursebird listet alle Tweets, die die Worte Fuck, Shit, Bitch
Bastard und Twat enthalten. Wunderbare Ranglistenbeschreibungen ("you swwears like Eric Cartman") und allein die Browserzeile ist famos: "Cursebird: What the f#@! is everyone swearing about?".
Cursebird

Foodfeed
Solange es Menschen gibt, wird es ums Essen gehen. Schlaue Erkenntnis der Foodfeed-Macher. Die Tweets an Foodfeed werden in Berichte über die vergangene Mahlzeit umgewandelt. Wahrscheinlich sind das die ehrlichsten Twitternachrichten überhaupt, denn warum sollte man verheimlichen, daß man Pizza am liebsten mag. Google weiß es wahrscheinlich sowieso. Dann lieber auf die hübsche Foodfeed-Seite melden. Auch hier gibt es eine tolle Browserzeile.
Foodfeed

Trend geht zum DoFollow BlogNachrichtenportal Peppernews setzt auf NOFOLLOW

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