We decided it was time to get out of the city and recharge batteries a little. And what's better suited than a trip to a cosy cabin somewhere out in No Man's Land. So Eva, Luka, Jim, Christin, Ryan, and Emily and I packed our backpacks and headed into Tydal, a valley southeast of Trondheim towards the Swedish border. To get there is rather easy - basically just following a road for about an hour. The cabin itself is quite nice: it sleeps up to 20 people, has two seperate rooms, a second story, and - the best part - a sauna There's nothing better than heating up in a sauna followed by a bath in the nearby creek and some rounds of Carcassonne and card games! I spent quite some while on the trip playing around with the video function of the 5D Mark II so here's a video I made:
In addition here's some stills taken from the original video files:
Nur zwei Tage nachdem Chri und Stefan sich von uns verabschieden mussten, standen dann auch schon die nächsten und vorerst letzten Besucher vor der Tür: Gregor und Katrin. Gregor bzw. eine unbekannte Anzahl Flughafenangestellter schafften es auch gleich mal ein Gepäckstück zu verschmeißen. Doch wie versprochen kam der fehlende Rucksack tatsächlich keine 24h später bei seinem Besitzer an während wir eine kleine Erkundungstour durch Trondheim unternahmen. Am Sonntag ging es bei durchwachsenen Witterungsbedingungen mit Rädern auf die Studenterhytta wo zum Dinner geladen wurde. Jenes kann wohl nur mit ausgezeichnet bezeichnet werden: Es gab Lachs (eh klar), Schweinefilets, als Beilage Kartoffeln, Nudeln und Salat und als Nachspeise unglaublich gute Schokonusstorte. Die Sauna war an dem Tag nicht in Betrieb. Dies konnten wir aber durch eine reichlich nasse Heimfahrt kompensieren! Für Dienstag war Grillen angesagt und so nahmen wir nach einem ausgedehnten Einkauf einfach einen Bus stadtauswärts und blieben an der erstbesten Stelle stehen, die uns geeignet erschien: Grilstad. Gute Entscheidung, war sehr idyllisch dort, kaum ein Mensch, windstill, blauer Himmel, 15° und vor allem ein Picknicktisch den wir ganz bewusst so gut wie gar nicht benutzten... Von Mittwoch auf Donnerstag ging es bei besten Bedingungen auf Hüttentour. Am Nachmittag nahmen wir das Schnellboot über den Trondheimfjord nach Vanvikan auf die Halbinsel Fosen. Nach ca. 45 Minuten an der Straße entlang wandern ging's an's Eingemachte und damit an den Aufstieg zur auf 420m Seehöhe gelegenen Fosenkoia. Nach ein paar Kehren begrüßten uns die ersten ausgedehnten Schneeflecken, die sich interessanterweise vorerst exklusiv auf den Weg beschränkten, das aber teils knietief. Nachdem wir uns einen Weg um die steilen Bergflanken gekämpft hatten eröffnete sich uns ein wunderbarer Blick über den Trondheimfjord und der Senke an dessen Rand sich die Hütte befand. Etwas überrascht war ich dann doch als ich sah, dass der See dort noch komplett zugefroren war und sich überall noch Schnee bis auf 2m Dicke türmte.Große Schwierigkeiten hatten wir allerdings mit dem Feuer machen: Der Ofen benötigte ganze fünf Stunden Anstrengungen unsererseits um endlich durchgehend zu brennen! Am nächsten Morgen war es in der Hütte dann auch gleich mal kälter als draußen weswegen ich mich kurzerhand für zwei Stunden in die Sonne setzte und las. Nach ausgedehnter Chillerei in der Sonne unter ein paar Bäumen vor der Hütte brachen wir die Rückreise an und kamen abends trotz einer Zeckenattacke wohlbehalten heim. Freitags und Samtags verbrachten wir damit, mit einem Leihauto den Trondheimfjord abzufahren. Vor allem die Tour entlang des Einzugsbereichs des Fjords auf Fosen und zurück über Agdenes war wirklich schön. Gut dass ich das endlich mal zu Gesicht bekommen habe! In der Nähe des Agdenes Fyr ergab sich dann auch noch eine mehr oder weniger spontane Photosession - damit die beiden ihren Photorahmen vervollständigen können. Auch das Wetter ließ uns dann nicht mehr im Stich und so konnten wir bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen bis 16° die Natur Sør-Trøndelags genießen. Samstag abends gabs noch eine vorzügliches Abendessen und dann neigte sich der Urlaub in Norwegen für Gregor und Katrin auch schon wieder mit bedenklicher Geschwindigkeit dem Ende zu.
Danke euch zwei - ich hatte eine unglaublich gute Zeit mit euch (siehst Gregor: extra für dich noch einen Anglizismus eingebaut!)
Dieses Wochenende stand wieder eine Hüttentour am Programm, diesmal zur Øvensenget. Samt Schnee(männern/frauen/hunden), kalten Fingern und Zehen, exzellentem Essen, Pokern, Puerto Rico und recht erfolglosem/ziellosem Wandern.
Am Freitag schoss mir in einem Anfall von frühmorgendlicher Unternehmenslust ein, dass ich das Wochenende anstatt daheim und drinnen viel lieber wo anders und draußen verbringen würde. Und es war definitiv an der Zeit, die erste Hüttentour des Jahres anzugehen. Glücklicherweise war die Hognabu noch nicht belegt (sämtliche NTNUI-Hütten erfreuen sich neulich größter Beliebtheit und normal muss man Mittwochs um halbacht Anstehen um eine der begehrteren zu ergattern) und so ließen Ryan, Adèle und ich Trondheim hinter uns und machten uns mittels Bus auf ins Tydal, südöstlich von Trondheim nahe der schwedischen Grenze (Emily's Wochenende war leider schon mit Arbeiten verplant und so musste sie daheim bleiben). Dass es (wieder einmal) regnen würde war uns soweit schon klar gewesen, dass aber fast bis ganz herunter Schnee lag und hier und dort sogar eine gar nicht so zarte Eisschicht Pfützen (von denen es in Norwegen naturgemäß einen Ganzen Haufen gibt) zu bedecken begann, überraschte uns dann doch ein wenig. Also wateten wir zweieinhalb Stunden durch Schnee, Wasser und Moor und erreichten schlussendlich dank Karte und Kompass die zwischen den Bergen Melshogen und Ruten auf 620m gelegene Hognabu. Kurz vor der Hütte sah ich auch zum ersten Mal Rentiere. Hognabu ist definitiv zu empfehlen: Sehr gemütlich eingerichtet, gut funktionierender Ofen ("gut funktionierend" bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem für "die Hütte nicht in eine Selche verwandelnd") und Lektüre in Form von Koiebøker (Gästebücher) bis ins Jahre 1965. So war es also in Kombination mit dem Regen nicht schwer den Rest des Tages in der Hütte zu verbringen. Seit Ewigkeiten fand ich auch endlich wieder einmal bewusst Zeit zum Lesen. Diesmal musste A short history of nearly everthing herhalten, ein wirklich geniales Buch über die Geschichte des Universums, unserer Erde, der Menscheit und so ziemlich allem dazwischen. Am Abend gab's dann Pasta al Formaggio e Tonno, später einiges an goldener Flüssignahrung und ich durfte Ryan Schnapsen beibringen - hat ihm sehr gefallen! Für den nächsten Morgen war eigentlich eine Tour auf einen der umliegenden Berge geplant, aber Ryans Wanderschuhe sind nicht unbedingt von der wasserdichten Sorte und so beschäftigten wir uns wieder mit Lesen. Um halbvier war dann eh schon wieder Aufbrechen angesagt und nach sagenhaften eineinhalb Stunden Wandern im (Achtung, jetzt kommt's) Regen (!) waren wir wieder im Tal und spät abends wieder in Trondheim. Alles in allem war's jedenfalls eine sehr feine Tour und ein würdiger Auftakt in eine hoffentlich umfangreiche Hüttensaison!