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Posts tagged with "Snowboarden"

Folgefonna 2009?

I know what you will think now: finally, winter is just on the verge of leaving the northern hemisphere and this guy wants to talk about summer snowboarding? Jep, I think this is what I am going to do now. I just checked the new homepage of the Folgefonna summerskiing center in the west of Norway. We were there last June and we loved it. There just seemed to be something special about that place and going back there this summer is definitely way up on my to-do list!
Anyway, so I checked for info on the web and I found this picture taken just a few days ago. It shows the very top of a 10 meter high pole of a t-bar lift which is completely covered with snow. So I think this years season already looks quite good. Can't wait to go there :smile: This is what it looked like last june:

Snowboarding on the Top of Norway

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Last weekend we decided it was time to take our snowboards out in the snow again. At this time of year there's only two resorts still open: Folgefonna, which would have been another staggering 20 hours to drive again, and Juvass which also is the closest of all summer skiing resorts. So we agreed on Juvass for obvious reasons: they just have the better hot dogs :D
We, that is Luka, Mike (from the Netherlands), and I, left Trondheim on Friday and started driving towards Lom. The probably best part of the journey was the realization that we can get free hot beverages at all Statoil gas stations for the whole year if we purchase a single cup for 49 NOK. On the downside, that lengthened our time on the road significantly since we couldn't help but stop at every Statoil and get a free cup of coffee. Still, after approximately five hours we arrived at Uppigard Galde, the camping place I picked for us to stay at. Actually "camping" is the wrong term, it was basically a big farm, consisting of several buildings (some of which quite old) and a couple of cabins. We had a nice and quite cheap loft with a kitchen/living room and a bathroom.
The next day we got up early just to observe a depressingly dense cloud cover over the whole area. The weather on the mountain wasn't better: it was raining a little, the visibility was low, and the wind strong. So we decided to have a coffee in the big cabin by the resort and wait for better times. These actually came, at least the wind was gone and the rain had stopped so we finally got on the slopes. The visibility was still not quite good yet but at least the lower slopes offered some not so bad conditions. So we toyed around a little in the funpark and I think everybody had a good time enjoying there first not airborn stay over 2000m in Norway.
After the riding we had to drive to the next biggest town since the shop in out village already closed at two on Saturdays and we had to refill our beer and sausage stocks. We spend the evening taking some photos of Uppigard Galde, eat pasta (yet again), and watch "The Green Mile" (which, is I am now aware, is probably the longest movie in the history of anything whatsoever - a good one though).
The next day started off a lot better than the previous one: I finally got a couples of hours of decent sleep and the cloud cover over the mountains was about to crack open a little. So we took our stuff and headed up and we were not disappointed: There was actually some sunlight every now and then illuminating single elements of the funpark, making some patch of glacial ice shine blueish, or toy around in the surrounding mountains. It was also getting quite warm and slushy soon and yet some more snow has been melted away during the previous night but nothing to worry about. Espescially since a ride on the slopes now offered an awesome view on the peaks and glaciers of the Jontunheimen national park.
A couple of hours later we already had to leave - wet, tired, but happy. We drove back to Uppigard Galde, packed our stuff, cleaned up the place, and got back in the car. Almost five hours and approximately 26932 coffee brakes at Statoil later we were back in Trondheim knowing it would onlz take another two months to get back on the slopes again...

Snowboard Roadtrip

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Acht Tage voll Schnee, nassen Boots, Gletschern, Fjorden, Wasserfällen, Lagerfeuern, kurzen Nächten, Muffins, Kaffee, Schlafmangel, Schafen und endlosen Autofahrten:
Am Freitag, dem 13.6., war es endlich soweit: Schlaftrunken wälzte ich mich in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett, versuchte während meiner vermutlich für längere Zeit letzten Dusche die Augen offen und mich selbst motiviert zu halten. Nach hektischer Suche mehrerer Kleinutensilien und einem schnellen Frühstück machte ich mich mit unserem Leihauto, einem VW Caravelle, und dem Gefühl ohnehin wieder etwas vergessen zu haben auf, um Pascal und Luka abzuholen. Natürlich regnete es. Nach zwei Wochen sommerlichem Prachtwetter war nun erstmal Regen angesagt, das versuchte auch kein einziger Meteorologe in Norwegen schönzureden. Egal, war ja ein weiter Weg bis zum ersten Ziel Folgefonna.
Halbwegs planmäßig ließen wir dann auch Trondheim hinter uns. Heftige Regengüsse wechselten sich mit niederschlagsfreien Perioden ab und als wir nach gut zwei Stunden am Dovrefjell (Gebirgsplateu und Nationalpark zwischen Oppdal und Dombås) waren mischten sich auch Sonnenstrahlen und Schneeschauer dazu. Das Ganze war eigentlich ziemlich beeindruckend: Erstens weil es dort oben zu dieser Jahreszeit wirklich sehr schön ist, vor allem im Wechselspiel von Sonne und dunklen Wolken und zweitens weil ich Mitte Juni auf 900m Seehöhe eigentlich nicht mit Schnee gerechnet hatte. Aber gut, wir waren ja zum Snowboarden unterwegs!

Bei Otta verließen wir schließlich die E6 und machten uns in Richtung Sognefjell, mit knapp über 1400m dem höchsten Gebirgspass Nordeuropas auf. Ich frag mich übrigens wie bei solchen Angaben Regionen wie "Nordeuropa" definiert sind? "Alles südlich dieses Passes bis zum nächsthöheren"? Wie auch immer, zunächst gab es noch eine Kaffeepause im Elvesæter Hotel (übrigens die wohl vierte an diesem Tag). Das Hotel ist echt sehenswert. Es handelt sich um einen gut erhaltenen, großen und alten Hof der als Hotel umfunktioniert wurde. Im Inneren findet man eine ganze Reihe an Antiquitäten und Kuriosem.
Etwas später kamen wir dann endlich mit dem ersten Stück norwegischem Hochgebirge in Kontakt. Leider war es bewölkt, ansonsten hätte man die höchsten Berge Skandinaviens im links von uns liegenden Jontunheimen gesehen, so war die Sicht leider auf die nähere Umgebung beschränkt. Doch auch die hatte es ziemlich in sich: Türkise Seen, tosende Wasserfälle, und bald auch die ersten Schneeflecken, die sich kurze Zeit später am Pass selbst bis zu vier Meter hoch direkt neben der Straße auftürmten. Dort oben gibt es übrigens auch ein Sommerzentrum zum Langlaufen am Gletscher. So richtig gemütlich war es bei Wind, Schneefall und schlechter Sicht dann aber doch nicht und nachdem das unmittelbare Terrain dort oben kaum Spots zum Snowboarden bot machten wir uns weiter in Richtung Sogndal auf.
War die Auffahrt zum Gebirgspass schon beeindruckend gewesen, so war es die Abfahrt noch umso mehr. Eine enge steile Straße bahnte sich fast schon verzweifelt ihren Weg an steilen Bergflanken entlang ins Tal. Kurz darauf bekamen wir auch den ersten Fjord unseres Trips zu sehen: den Lustrafjord. Auch das Wetter präsentierte sich nun von einer wesentlich freundlicheren Seite. Bei einem Spar deckten wir uns dann euphorisch mit Grillutensilien ein und etwas später fanden wir ein nettes Plätzchen an einem See. Mittlerweile war es auch schon sieben und wir mussten einsehen, dass wir keine Chance hatten die ganze Strecke an einem Tag zu meistern. Also machten wir uns wieder auf den Weg. Wir kamen nach Sogndal wo wir vergeblich nach Isomatten suchten um die bevorstehende Übernachtung im Bus "abzurunden". Das nächste Stück legten wir am Sognefjord, dem größten Fjord Europas und dem tiefsten der Welt, zurück. Bei Hella war dann erst einmal Schluss und wir mussten mit der Fähre ans Südufer des Fjords übersetzen. Hella ist ein interessanter Ort: Erstens gibt es dort neben der Fähranlage vielleicht ein, zwei Höfe und zweitens liegt er genau an der Gabelung von drei Fjorden. Die Berge dort können ruhigen Gewissens als komplett irre beschrieben werden. Aus mir nun unersichtlichen Gründen war ich aber zu müde/faul/dumm Photos davon zu machen...
Nach einem kurzen Photoshooting am Hafen auf der anderen Seite des Fjords ging es hinauf zu einem weiteren Bergpass, dem Vikafjell. Bei der Auffahrt bekamen wir einen total kitschigen orange-lilanen Sonneuntergang zu sehen nur um kurz darauf von der bisher beeindruckensten Schneewand überrascht zu werden. Am Vikafjell lag auf ca. 900m Seehöhe ganz allgemein noch eine ganze Menge Schnee und die Seen waren noch gefroren. Was sich aber gleich neben der Hauptstraße auftürmte hatte ich so bisher noch nie gesehen: Eine riesige Schneefläche hatte sich an der Flanke eines Hügels niedergelassen und quer durch führte ein Feldweg der auf zwei Meter Breite aus dem Schnee gefräst worden war. Man möge sich einfach das Photo neben dem Text anschaun. Es war einfach beeindruckend! Auf der anderen Seite des Bergpasses trafen wir unerwarted auf eine eher heterogen verteilte Schafherde, einige davon aneinandergekuschelt und wie aufgereiht an der Seite einer Brücke liegend. Natürlich ein gefundenes Motiv für mich (siehe Album). Plötzlich kamen die Schafe aber auf die Idee, dass wir etwas Interessantes bei uns haben könnten. Was folgte war eine Mischung aus Verfolgung, Photo- und Filmshooting und verzweifelten Versuchen den Lämmern klar zu machen, dass ihre Anwesenheit im Auto nicht unbedingt erwünscht war. Der Rest der Fahrt war ehrlich gesagt eher anstregend. Es war schon nach Mitternacht, wir waren müde und wollten nur noch unseren "Schlafplatz" erreichen. Als jener sollte dann eine verlassene Tankstelle gleich neben der Anlegestelle dienen, von der wir am nächsten Morgen auf die Halbinsel Folgefonn übersetzen sollten.
Nach einer - zumindest für mich - eher ungemütlichen Nacht im Auto (zu hell, zu eng, zu viele Sitzunterteilungen im Rücken) und einer Muffin-Kaffe-Frühstückskombo, die sich noch als für den Trip obligatorisch herausstellen sollte, setzten wir bei Sonnenschein nach Utne über. Wir folgten der engen Straße an der Ostseite des Hardangerfjords, was wirklich sehenswerst war. Hier befindet sich eines der Gebiete Norwegens, indem sich dank Golfstrom so norwegenuntypische Dinge wie Walnüsse, Marillen, Erdbeeren und diverse andere Obstbaumsorten die Ehre geben. Wohlgemerkt gleich unterhalb Norwegens drittgrößtem Gletscher Folgefonna, der teils bis 500m Seehöhe herunterreicht. Dank der allen Winkeln des Fjords folgenden Straße hatten wir auch reichlich Zeit die Landschaft zu bewundern. Das dürfte überhaupt einer der Hauptgründe dafür sein, dass eine Autoreise in Norwegen immer wesentlich länger dauert als es einschlägige Routenplaner zunächst suggerieren wollen. Im kleinen Fischort Herand legten wir einen Zwischenstopp ein um Notwendiges für das bevorstehende Wocheende zu erwerben und ein vernünftiges Frühstück nachzuholen: Natürlich direkt im Hafen bei Sonnenschein, nice!
Erst nach Mittag erreichten wir dann letztendlich das Gletscherskigebeit Folgefonna. Schon die Auffahrt vom Ort Jondal tief ins Tal hinein und der darauf folgende Aufstieg zum Skigebiet über eine sich windende, mautpflichtige Straße waren recht beeindruckend. Zunächst gab es noch dichte Wälder, Seen, Wasserfälle und saftige Wiesen, die etwas später von dicken Schneeschichten, gefrorenen Seen und einer kargen Felsenlandschaft abgelöst wurden. Dass man hier auf gerade einmal 1400m Seehöhe überhaupt im Sommer Skifahren kann liegt an den Unmengen an Schnee, die über die Saison verteilt in dieser Gegend fallen. Heuer lagen Anfang Mai beispielsweise unglaubliche acht bis zwölf Meter Schnee am Gletscher und letztes Jahr waren sogar die Liftstützen eingeschneit und teils von der Last des Schnees eingedrückt!
Da es mittlerweile jedenfalls schon relativ spät war entschieden wir uns für eine Einzelfahrt am einzigen Lift (einem Schlepper) und hikten dann ein wenig den Park. Noch immer schien die Sonne und es war erstaunlich warm dort oben. Bald musste ich eine Pause einlegen und mein T-Shirt erwies sich als vollkommen ausreichende Bekleidung, die Sonne brannte mir nur so auf den Rücken. Folglich entschieden wir uns noch nach Liftschluss um 16 Uhr oben zu bleiben und ein kleines Obstacle zu shapen um ein paar Photos zu machen. Ich musste also wieder abfahren und Kamerequipement samt Wasser und Schaufeln holen. Natürlich verpasste ich um 15 Sekunden die letzte Liftfahrt! War aber auch kein Problem weil die freundlichen Pistenraupenfahrer mich einfach mit hoch nahmen - ein erster Eindruck der Freundlichkeit und Hilfbereitschaft der Norweger, der sich für den Rest des Trips nur verstärken sollte.Kaum hatten wir jedenfalls den kleinen Kicker fertig geschaufelt fing es plötzlich stark zu schneien an und in kürzester Zeit entwickelte sich daraus ein regelrechter Schneesturm! Um das nochmal zu verdeutlich: Erst vom Himmel brennende Sonne und T-Shirt-Stimmung, kurze Zeit später in voller Montur frierend im Schneesturm stehen - eigenartige Gegend... Wir fuhren also nach 15 Minuten Warten ab, setzten uns verfroren und mit triefender Kleidung ins Auto, fuhren fünf Minuten Richtung Tal und waren mindestens sehr erstaunt von dem Anblick in unserem Rückspiegel: strahlender Sonnenschein über dem Gletscher! Naja... Den Rest des Tages verbrachten wir mit Kleidung trocknen, Grillen und Chillen an einem sehr schön gelegenen See auf dem Weg zurück ins Tal und einem Lagerfeuer an einem weiteren, tiefer gelegenen See. Dort liegt auch Folgefonna Camping, in dem die meisten Skifahrer und Snowboard wohnen. Wir blieben am See und schliefen auch dort. Wieder sollte es eine harte Nacht werden weil es erstaunlich kalt wurde in dem Tal!
Am nächsten Tag wurden wir von Sonnenstrahlen wachgeküsst. Wir genehmigten uns ein feines Frühstück direkt am See und die Hartgesottenen machten sich im geschätzten -136,3° kalten Seewasser ein wenig frisch. Das ging's relativ bald auf den Gletscher weil wir heute unseren Tagespass mal ausnutzen wollten. Die Bedingungen waren auch recht okay. Allerdings wurde bald klar, dass dieser Tag doch eher noch zum Einfahren herhalten musste. Gegen Ende mischten sich außerdem ein paar Regen- und Schneeschauer unter das Sonnenscheinwetter und so kam ein abermaliges BBQ an unserem Spot vom Vortag gerade Recht! Den Rest des Tages verbrachten wir damit vergeblich nach einer Bar in Jondal zu suchen. Doch keine Chance an einem Sonntag Nachmittag. In Jondal gibt's überhaupt nur ein Gasthaus und das hatte um acht schon zu.
Dafür fanden wir den wohl stylischten Schlafplatz aller Zeiten: Hinter einem kleinen Hügel versteckte sich ein alten kleines Stück Kai an dem wir unseren Bus parkten. In Norwegen darf man ja dank Jedermannsrecht im prinzip überall Campen, ausgenommen stark besiedelte Gebiete und eine Mindestdistanz von 150m zum nächsten Haus vorausgesetzt. Das haben wir leider unterschritten, dem nächstgelegenen Anrainer war unser Plan aber mehr als recht (er war grad am Fussballschauen und hätte uns um ein Haar zu sich nach Hause eingeladen). Wir verbrachten also einen ungemein angenehmen Abend mit Lagerfeuer, Schnaps, sinnieren, kitschigem Sonnenuntergang und (für Kenner) der zweiten CD des Foo Fighter Albums In Your Honor - alles direkt am Fjord wohlgemerkt!

So schön der vorige Tag sein Ende fand, so schön begann der neue. Die Sonne küsste uns wach, es war sonnig und warm und die Motivation through the roof! Zunächst stärkten wir uns mit einem feinen Frühstück vom Spar und dann ging's mit Snowboardvideomusik im Ohr rauf auf den Gletscher. Das Wetter und der Schnee waren den ganzen Tag über einfach nur genial und es war (da Montag) ziemlich wenig los. Es war der mit Abstand beste Snowboardtag bisher und definitiv einer der besten der ganzen Saison. Sommersnowboarden hat einfach einen ganz eigenen Flair! Überaus glücklich und zufrieden machten wir uns danach auf nach Lærdal, an dessem Campingplaty Rémy schon den ganzen Tag über wartete. Direkt von Jondal aus nahmen wir die Fähre über den Hardangerfjord und fuhren die Küste entlang bis wir geraume Zeit später an unserem Schlafplatz der ersten Nacht vorbeifuhren und unsere Reise bis nach Voss fortsetzten. Leider ließ die Wolkendecke über Folgefonn keinen Blick auf den großen Eisschild dort zu, dafür hatten wir die Sonne auf unserer Seite! Kurz nach Voss verließen wir die schon von der Anreise bekannte Strecke und folgten nunmehr der E16. Der darauf folgende Abschnitt dieser Route war mir von dem Roadtrip nach Bergen noch als wunderschön in Erinnerung. Ziemlich schnell stellte sich heraus dass das damals keine verzehrte Wahrnehmung gewesen war: Die E16 beginnt bei Oppheim in einem relativ breiten Tal in einem relativ hügeligen Terrain nur um sich kurz darauf durch das von steil in dem Himmel ragenden, schneebedeckten Berflanken eng begrenzte Næroydal zu winden welches etwas später in Norwegens engsten Fjord, den Næroyfjord überzugeht. Nach einer relativ langen Fahrt durch Tunneln kommt man schließlich bei Flåm zum Aurdalsfjord.
In Aurdal entschieden wir uns dann - trotz massivster Verspätung - nicht den längsten Strassentunnel der Welt zu befahren, sondern lieber den entsprechenden Gebirsgpass, das Aurlandsfjell, zu überqueren. Eine nicht weniger als absolut geniale Entscheidung, wie sich schon sehr bald herausstellen sollte: Die Straße beginnt damit sich eng und sehr steil eine Bergflanke hochzuwinden. Den Ausblick den man dabei die ganze Zeit vor den Augen hat kann getrost als einer der eindrucksvollsten Norwegens beschrieben werden (zumindest was ich bisher so gesehen habe). Man hat einen grandiosen Blick auf den Aurdalsfjord, nicht zuletzt auf einer ganz frisch errichteten Aussichtsplattform, die einfach mal so gute 30m über das Tal hinaus ragt! Wenig später geht dann das ungemein steile Bergflankenterrain über in ein Hochplateau, vorbei an einsamen Hütten, die wenig später einer dicken Schneeschicht weichen. Angeblich bleibt der Schnee dort oben so gut wie das ganze Jahr liegen. Leider blieb nicht allzu viel Zeit für Pausen und Photoshootings denn Rémy mussten wir im Laufe des Tages dank mehrfacher Fehleinschätzungen der Fahrzeit schon des öfteren vertrösten und langsam neigten sich die Uhrzeiger gen 22:30 (und der Tripkilometerstand gegen 1000)! Wir folgten also der Passstrasse die nun langsam wieder bergab und durch das sehr einsame und grüne Erdal führte.
Um 22:45 trafen wir in Lærdal dann endlich auf Rémy, der uns voll Motivation und einer Menge an Gepäck empfing, von der eine durchschnittliche, sechszehnköpfige, nicht-französische Familie vermutlich ihr ganzes Bestehen lang zehren könnte. Jedenfalls hatte dann doch alles halbwegs in unserem Caravelle Platz und wir kamen gerade rechtzeitig zur Fähre über den Sognefjord. Die nächsten zwei Stunden wurden dann mit catching up, schlafen, mit angezogener Handbremse Losfahren und vor allem dem Bestaunen der Landschaft verbracht. Um vom Sognefjord nach Stryn zu gelangen muss man nämlich mitten durch Breheimen, dem Reich der Gletscher. Nichts könnte wohl treffender als diese Bezeichnung sein: Dort liegt der größte Gletscher Festlandeuropas, der Jostedalsbreen. Jener ist mit knapp 490km² größer als Wien und Salzburg Stadt zusammen und erreicht eine Dicke von bis zu 600m! Der Jostedalsbreen bedeckt zahlreiche Berge, Gifpel und sogar Täler und mündet in unzähligen Seitenarmen, die sich in die angrenzenden Täler hinunterwälzen, teilweise bis auf 100m über dem Meer. Überall in dieser Region ist man von steilen Bergen umgeben von denen Gletscher weißlich und bläulich glitzern. Wirklich beeindruckend! Nicht nur optisch sondern auch vom Gefühl der Nichtigkeit das einem die ganze Szenerie unweigerlich aufdrückt! Als mich selbst das nicht mehr wach halten konnte schlief ich endlich mal eine Runde im Auto und erst nach 03:00 Uhr erreichten wir endlich unseren Campingplatz bei Oppstryn. Draußen wurde es bereits wieder hell und überglücklich endlich wieder ein richtiges Bett zu haben waren die Strapazen der insgesamt elf Stunden dauernden Fahrt schnell vergessen. Der Routenplaner hätte übrigens unter sieben Stunden vorgeschlagen für die Strecke. Ha ha!




Rest folgt in Kürze...

Im Backcountry von Bymarka

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Am Sonntag fuhren Jørn, Håvard, Luka und ich hinauf zum Gråkallen in Bymarka um im Backcountry einen Kicker zu schaufeln. Nach kurzer Suche fanden wir einen guten Spot an dem schon jemand einen Kicker gebaut hatte - samt Ausblick auf den Fjord und Trondheim. Später fanden wir dann noch ein kleines Cliff, dass Luka und Jørn bearbeiteten. Zusammenfassend eine feine Session!

Wintling oder Frühnter?

Und noch einmal hat sich der Winter mit fast einem halben Meter Pulverschnee in der Stadt zurück gemeldet - gleich gefolgt von Sonnenschein und bis zu +10°C!
Mit derartigen Bedingungen lässt sich natürlich allerlei snowboard-technischer Blödsinn anstellen! Folglich wurde der große Parkplatz im Moholt Studentendorf (mein ehemaliges Zuhause) kurzerhand in einen Boarderspielplatz verwandelt.