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sneiw's Blog

ROBERT-JOHNSON-NEWSLETTER 28.09.2009 -- RAMONA!

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ROBERT-JOHNSON-NEWSLETTER 28.09.2009 -- RAMONA!



Montag, 28.09.2009

Matthew Herbert vertont das Robert Johnson
Mittwoch, der 30.09.09
Eintritt: 15€
Einlass: 19:30 Uhr
Aufnahmen: 20:00 – 22:00 Uhr

Clubabend ab 22:00 Uhr: Matthew Herbert, Joscha Baumert

Ein ganzes Album, zugeschnitten auf unsere Räumlickeiten samt dem Publikum, aufgenommen innerhalb von zwei Stunden an einem Abend: Unser liebster Matthew Herbert hat in seiner Karriere schon viele zunächst bizarr anmutende Album-Konzepte gewagt, sie aber letztendlich stets in einer schlüssigen Form präsentiert. Am kommenden Mittwoch wird er bei uns die Arbeit zu seinem zweiten 2010 erscheinenden Album aufnehmen, einer Vertonung jeder Nische des Robert Johnsons samt Einrichtung und Publikum. Herbert erläutert:

»People that come will be like a noise choir: making noises, stamping feet, shouting names, maybe even singing a little. It should be fun, it should be the people of Robert Johnson, it should be an archive of the people and the place. The record is really about those who go there, the scene and the building, it's not really anything to do with me. I'm there to listen and record. And then hopefully turn it in to music that people can listen to in 100 years time and remember what these times were about. So please come, and help shape the way robert johnson will be remembered.«

Die Aufnahmen werden zwischen 20 und 22 Uhr stattfinden, das gesamte Gebäude wird dann mit Mikrofonen im Innen- und Außenbereich ausgestattet sein, jeder von Euch ist zur Geräuschproduktion aufgerufen. Am Ende soll ein Album entstehen, welches ausschließlich aus den mitgeschnittenen Geräuschen jenes Abends angefertigt wird. Alle Teilnehmer werden zudem – sofern gewünscht – in den Credits des Albums vermerkt, zudem soll jeder Kontributor eine kostenlose CD des Albums erhalten.

In der Zeit der Aufnahmen gibt es auch was leckeres zum Essen, denn der Club Michel wird sich vor Ort um Euer leibliches Wohl kümmern. Und wer noch zum Tanzen bleiben möchte, dem wäre ab 22:00 Uhr geholfen, ab dann werden Matthew Herbert und Joscha Baumert an den Plattentellern stehen!

Bis dahin,
Eure Ramona

Angie und Guido tun es

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Bild: YouTube

Bundestagswahl 2009: Deutschland wird schwarzgelb

Bundestagswahl 2009: Deutschland wird schwarzgelb


Da hat die CDU und ihre erleichterte Kanzlerin aber nochmal Glück gehabt, dass die FDP so stark zugelegt hat (worüber sich sogar die FDP wundert): Derzeit sieht es so aus, als würden CDU und FDP die nächsten vier Jahre in Deutschland bestimmen. Ansonsten: Zugewinne bei der Linken und den Grünen, beachtliche und unbedingt erwähnenswerte zwei Prozent für die Piratenpartei (das sind fast eine Million Wählerstimmen, wenn ich mich nicht irre) und natürlich: Die SPD. Die SPD. Die SPD.

Wahnsinnige Verluste von über zehn Prozent und ein sichtlich schockierter, dafür aber recht gefasster Frank-Walter Steinmeier im Willy-Brandt-Haus, der ebenjenen zitiert und darauf hinweist, dass jede Zeit ihre eigenen Antworten benötigt. Gerade diese konnte die SPD in den letzten Jahren aber ganz offenbar nicht mehr geben. Doch das Dilemma geht noch tiefer: Während Steinmeier und Müntefering von der Wichtigkeit der Sozialdemokratie reden, schwant ihnen vielleicht, dass genau die Menschen, bei denen die SPD am meisten Stimmen verloren hat – nämlich bei den unter 39-Jährigen – überhaupt nicht mehr wissen, was Sozialdemokratie ist.

Die Geschichte der Sozialdemokraten, die man kennen sollte – diese Geschichte rettet die SPD schon lange nicht mehr. Denn Geschichte ist nicht nur das Vergangene, Geschichte ist auch hier und jetzt. Geschichte wird gemacht, zur Zeit aber nicht von der SPD.

Jüngere Wähler, die vielleicht noch Rot-Grün, hauptsächlich aber die Große Koalition im Kopf haben, verbinden mit der SPD weder Widerstand noch soziale Gerechtigkeit, sondern Hartz IV und Chancenlosigkeit. Und die älteren? Obwohl immer noch mehr Menschen in Sachen „Steuern“ und „Bildung“ der SPD statt der CDU vertrauen, geht es den meisten Wählern derzeit scheinbar in erster Linie um die wirtschaftliche Situation, und sie bauen in dieser Hinsicht eher auf die CDU oder die FDP. Warum auch immer.

Ich habe Sorgen, was eine schwarzgelbe Regierung angeht. Ich befürchte verlängerte AKW-Laufzeiten, eine neoliberale Vettern- und Wirtschaftspolitik, welche die Krise nur noch vergrößern wird, eine noch weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich und den Ausbau des Überwachungsstaates.

Aber ich versuche einfach mal, die Situation positiv zu sehen:

Eine Koalition aus CDU und FDP ist eine politisch eindeutige Regierung. Und eine SPD in der Opposition kann sich nicht mehr in einer Großen Koalition verstecken, sondern muss sich endlich wieder klar selbst positionieren – nicht nur gegen Schwarzgelb, sondern auch im Vergleich mit der Linken. Gemeinsam mit eben dieser und den Grünen können wir auf eine starke Opposition hoffen – immerhin.

Und auch für die Piratenpartei darf man das Ergebnis positiv sehen. Genügend Sichtbarkeit, um nicht aufzugeben, genügend Antrieb, um weiterzumachen, zu lernen, sich klarer zu defininieren und im besten Fall in vier Jahren ein weit besseres Ergebnis vorzuweisen – vielleicht sogar eines, das die Partei über die Fünf-Prozent-Hürde springen lässt.

Die für meinen Geschmack schlimmstmögliche Regierungskoalition scheint wahr geworden zu sein, aber vielleicht ist das im Grunde ganz gut: Eine konservative, neoliberale Regierung könnte sich in den kommenden vier Jahren selbst erledigen und damit endlich und wirklich die Tore öffnen für soziale, moderne, neue Politik, für die sicher auch die Wähler etwas Mut brauchen. Bis dahin können die Oppositionsparteien schonmal überlegen, wie diese Politik aussehen muss. Und wer sie umsetzen kann.

Johnny Haeusler
27.09.2009 um 22:29

Feature Inland Politik

http://www.spreeblick.com/2009/09/27/bundestagswahl-2009-deutschland-wird-schwarzgelb/

Matthew Herbert records Robert Johnson

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Eine Einladung vom Meister persönlich.


Und warum Offenbach? »Robert Johnson I have seen from the very start. It feels like the one of the few clubs made for our generation, by our generation. and Germany has a great tradition of supporting and encouraging alternative electronic/dance music.«

http://machtdose.de/matthew-herbert-records-robert-johnson.html

Matthew Herbert records Robert Johnson: 30.09. Offenbach · Robert Johnson (Einlass: 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr) · Nordring 131 · 63067 Offenbach

Bundestagswahl 2009: Die Wahrheit über die Parteien

der spreeblick . . . wiedermal unschlagbar




http://www.spreeblick.com/2009/09/08/bundestagswahl-2009-die-wahrheit-uber-die-parteien/




Am 27. September 2009 ist Bundestagswahl. Doch wen soll man wählen? Wer blickt noch durch das Dickicht der Wahlplakate? Wofür stehen die Parteien im Detail?

Spreeblick, Deutschlands wählerischstes Blog, hat die Wahrheit über Deutschlands Parteien zusammengetragen.

CDU

Man erkennt es am aktuellen Wirtschaftswundern: Die CDU wünscht sich nichts sehnlicher als ein Deutschland in den Geschmacksgrenzen von 1953, CDU-Mitglieder sehen daher im Liegen aus wie ein VW-Käfer (alte Version). Und liegen tun sie oft bei der CDU, meistens falsch. Die CDU ist neben der NPD die Partei, die es am meisten hasst, dass wir das Jahr 2009 schreiben, sie plant daher ein Verbot der Zeit und bietet jedem, der beim Stillstand mitmacht, einen kostenlosen Wunderbaum. Das zieht aber eigentlich nur noch in Teilgebieten Ostdeutschlands, wo man es für ein Zeichen von Wohlstand hält, wenn sich jemand Erdöl in die Haare schmiert.

Familienwerte sind der CDU enorm wichtig. So sieht das Emanzipationskonzept der Partei vor, dass es Frauen ab 2012 erlaubt sein soll, sogar nackt am Herd im Schlafzimmer zu stehen, ihre Männer sollen dafür auch am Wochende ins Bordell dürfen. Ausnahme: Sonntagvormittag. Wegen Messe. Alles geht nunmal nicht.

Die CDU trägt die Verantwortung für 16 Jahre Helmut Kohl und wurde trotzdem nicht verboten, die Bedingungen für Ministerposten innerhalb der CDU sind jedoch härter geworden: Wer für Sicherheit zuständig sein will, muss mindestens zweimal attackiert worden sein, wer sich um Familien kümmern möchte mindestens siebenmal. Die meisten Bewerber scheitern jedoch an der ebenfalls geforderten Voraussetzung, dass man vor Gericht, auf Veranstaltungen oder vor laufenden Fernsehkameras lügen können muss, ohne dabei rot zu werden oder sich hinterher an irgendetwas zu erinnern.

In Bayern gibt es statt der CDU die CSU, die den Freistaat gerne unabhängig machen möchte, wogegen wirklich absolut niemand etwas hat. Solange die Mauer hoch genug ist.

SPD

Die SPD ist die stärkste Kraft im Land, was sich nur noch nicht überall herumgesprochen hat. Die Partei, die bis vor wenigen Jahrtausenden als Arbeiterpartei galt, ist die einzige, der die Abschaffung der eigenen Wählerschaft gelungen ist. Die unter der Leitung von Gerhard Schröder durch nicht mehr notwendige Löhne eingesparte Summe von etwa 2,6 Millionen Euro wurde vom SPD-Mitglied Peter Hartz so lange unter seinen Freunden und deren Freundinnen verteilt, bis selbige ein vierteiliges Märchen nach ihm benannten.

Im Rahmen der „Agenda 2010″ beschäftigte sich die SPD ab 2003 mit der Frage, warum man sie wählen sollte. Da jedoch niemandem eine Antwort einfiel, wurde das Vorhaben eingestellt und 2009 durch die Abwrackprämie ersetzt, die eine einmalige Zahlung von 2.500 Euro an alle SPD-Mitglieder versprach, die in der Partei bleiben wollten. Die so entstandene Gesamtsumme von 7.500 Euro wurde aus der Spendenkasse der SPD Köln finanziert.

Unter der Führung von Frank-Walter Steinmeier will die SPD 2009 wieder in einige Wahlkreise einziehen und danach vier Millionen bis dahin Arbeitslose in einer russischen Pipeline nach Gerhard Schröder suchen lassen. Hierfür ist ein Mindestfinderlohn vorgesehen, der allerdings in Rubeln ausgezahlt wird.

FDP

Die FDP ist die nervige kleine Schwester der deutschen Politik: Darf zwar nix, will aber immer dabei sein, sonst hört sie nicht auf zu heulen. Für die bevorstehende Bundestagswahl hofft die FDP auf 4,3 Millionen neue Mitglieder, die eine Aufnahmegebühr von jeweils einem Euro zahlen müssen. Das eingenommene Geld soll für die Finanzierung neuer Flugblätter und Fallschirmsprungkurse genutzt werden, die FDP verspricht, die Namen der Mitglieder nicht zu veröffentlichen.

Da die Hälfte der FDP-Mitglieder bereits verstorben ist, bleibt derzeit nur die andere Häfte: Guido Westerwelle. Westerwelle ist seit 2004 homosexuell, was zwar die Gefahr der Reproduktion etwas verringert, aber nichts daran ändert, dass die FDP weniger Stil besitzt als Getränkebons von der Rolle. Der Wirtschaft gegenüber verhält sich die FDP sehr liberal, weil sonst gar keiner mehr ihr Freund sein möchte, die FDP lehnt die Wirtschaftskrise daher auch entschieden ab und hat gegen sie gestimmt.

Bündnis 90/ Die Grünen

Die Grünen wurden zunächst als Spaßpartei gegründet, bis man/Frau feststellte, dass niemand in der Partei wusste, wie dieses „Spaß“ geht. Seitdem setzen sich Die Grünen in erster Linie für ein Verbot von Frisuren ein und gehen mit gutem Beispiel voran.

Als Teil der rot-grünen Koalition waren Die Grünen von 1998 bis 2005 in der Regierungsverantwortung und deckten während dieser Zeit den gesamten Strombedarf Deutschlands mit Windenergie ab, als sie bewiesen, dass ihre vorherigen Positionen nur heiße Luft waren. Immerhin: Die Grünen haben den Mindestlohn für Obdachlose durchgesetzt (“Dosenpfand“) und die Atommülltrennung. Sie kämpften zudem für die Überarbeitung des Abtreibungsparagraphen §218, nachdem man/Frau erkannte, dass sich die grüne Maxime „Jute statt Plastik“ maximal zum Verpacken von Leinsamen eignet. Frei jeglicher bürgerlicher Dogmen wuchs der dennoch entstandene grüne Nachwuchs ohne familiäre Zwangsstrukturen auf, ein Heer alleinerziehender Mütter beweist seither, dass man auch ohne Mann arm dran sein kann.

Der ehemalige grüne Außenminister Joschka Fischer berät heute mit seiner Firma „Joschka Fischer Consulting“ höchstpersönlich junge Ehegründerinnen, sein Kollege Trittin. Die Grünen sind außerdem absolute Kriegsgegner, das damals war was ganz anderes.

Die Linke

Die Linke versteht als einzige deutsche Partei den Umgang mit dem Internet, denn sie schafft es, ihre Google-Spuren durch ständige Namensänderungen zu verwischen. Nachdem es der Vorgängerpartei SED nicht gelungen war, alle Menschen im Land zu erschießen, plante die SED-PDS die PDS Die Linkspartei.PDS die WSAG Die Linke einen neuen Kurs: Unter der Führung von Oskar Lafontaine (ehemalige Saarbrückener Puffmutter und Erfinder der Schweinejournalismusgrippe), dem der Posten des Königs zuvor in der SPD verweigert worden war, wollte die Partei zunächst die Monarchie einführen, überlegte es sich in letzter Minute aber anders und entschied sich für den Sozialismus, denn der war gerade wieder frei geworden.

Die Linke kann für alle politischen Herausforderungen entsprechende Lösungen vortragen: So plant Die Linke die gesetzliche Abschaffung gesellschaftlicher Probleme und ein Verbot von Dummheit, gegen Armut soll flächendeckender Reichtum eingeführt werden. Auch außenpolitisch vertritt Die Linke klare Positionen: Alle Urlauber im Ausland sollen bitte sofort nach Hause kommen, hier scheint schließlich auch die Sonne und früher mussten wir auch nicht verreisen.

Die Linke strebt den real nicht existierenden Sozialismus an, in dem jeder Mensch braungebrannt und glücklich, reich und gesund sowie klug und gebildet ist. Und Oskar Lafontaine König.

NPD

Die NPD will seit Bestehen den Nachweis erbringen, dass nicht jeder gleich ein Nazi ist, nur weil er rassistisch, homophob, antisemitisch, aggressiv und gewaltbereit ist und den Holocaust leugnet. Da ihr dies misslingt, darf man NPD-Anhänger ungestraft als Nazis bezeichnen, solange sie einem nicht vorher den Schädel einschlagen oder V-Männer sind, die von der Bundesregierung eingesetzt wurden, um ein Verbot der Partei zu verhindern.

Die NPD kämpft unter dem Motto „Führer war alles besser“ für die Vertreibung aller Asozialen aus Deutschland. Da dann keine NPD-Wähler mehr im Land wären, plant die Partei nach einer Regierungsübernahme die Abschaffung der Demokratie.

Piratenpartei

Die Piratenpartei hat weniger weibliche Mitglieder als gayromeo.de und besteht zur Hälfte aus Nullen. Sie gehört neben der RRP (Rentnerinnen und Rentner Partei), Den Violetten (für spirituelle Politik), der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei), der BP (Bayernpartei) und der PBC (Partei Bibeltreuer Christen) zu den heißesten Anwärtern auf Stimmen. Die Piratenpartei möchte – ganz im Sinne ihres Namens – die klassische Politik entern, weshalb ihre Mitglieder mehrmals täglich die Enter-Taste drücken um sich politisch zu betätigen.

Anhänger der Piratenpartei sehen sich als Datenschützer und bieten daher allen Musik-, Film- und Software-Daten Schutz auf ihrer Festplatte. In Bezug auf Politiker sind die Piraten gegen patente.

Im Fall des Erreichens eines Wahlergebnisses von über fünf Prozent plant die Piratenpartei mit derjenigen Partei zu koalieren, die ihr Bundestagsdebatten per Jabber-Chat, komplett anonymisierte Parlamentsabstimmungen per Klick und die Auszahlung von Sozialleistungen via P-2-P zusichert. Das muss aber alles vorher noch in einem Wiki entworfen, diskutiert, revidiert, in einem neuen Wiki zusammengefasst, erneut diskutiert, zur Löschung beantragt und danach als Mashup unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden, damit es danach in einem Wiki diskutiert werden kann. Das Einkommen der Abgeordneten der Piratenpartei wird Open Source sein und monatlich per BitTorrent verteilt.

Johnny Haeusler
08.09.2009 um 12:26

Matt Alber "End of the World"

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