AC Cobra 427
Wednesday, November 22, 2006 6:48:59 PM
Die AC Cobra 427 ist ein englischer Sportwagen, der ursprünglich für den Renneinsatz entwickelt wurde. Die Produktion begann 1962.
Geschichte
Die Ace-Produktion sank bereits, als der frühere Rennfahrer Carroll Shelby aus Amerika 1961 anbot, das Auto mittels eines bärenstarken Ford-V8-Motors aufzuwerten. Die Formalitäten waren schnell geregelt, und Ford begann, modifizierte Ford 4,2-Liter-V8-Motoren zu liefern.
Shelbys Vorschläge wurden im AC-Werk Thames Ditton schnell umgesetzt, sodass der erste Wagen schon im Februar 1962 auf amerikanischen Straßen fuhr. Es wäre ein leichtes gewesen, einen V8 einfach in den Motorraum zu setzen. Stattdessen wurde jedoch zusätzlich der Rahmen verstärkt sowie Kraftübertragung und Aufhängung dem stärkeren Motor angepasst. Das Salisbury-Differential aus dem Jaguar E-Type wurde komplett mit Scheibenbremsen geliefert. Für die Kraftübertragung sorgte ein Borg-Warner-Viergang-Getriebe.
Die Spur wurde verbreitert, ebenso die Kotflügel. So entstand die Cobra-typisch schlanke, aber muskulös wirkende Form. Die Fahrleistungen waren atemberaubend (die Höchstgeschwindigkeit lag bei 240 km/h) und führten sofort zu Rennerfolgen in Amerika. Dadurch ermutigt beteiligte Ford sich stärker und schickte neue Entwicklungsvorschläge nach Thames Ditton, wo die Autos ohne Motoren ausgeliefert wurden.
Das amerikanische Rennprogramm führte zu einer Reihe von Neuerungen der 1962er Cobra 289 mit ihrem 4,7-Liter-V8-Motor und der Zahnstangenlenkung. Der Name AC wurde im Januar 1962 in den USA in MkIII geändert. Der Typ 289 existierte weiterhin, jetzt erschien jedoch auch der Typ 427 mit 7-Liter-Maschine und über 400 PS.
Der Mk III war praktisch rundum erneuert, er besitzt einen steiferen Rahmen und Schraubenfedern. Außerdem wurde die Karosserie nochmals verbreitert, um Platz für die verbreiterten Reifen zu schaffen. Als der Mustang erschien, verlor Ford das Interesse an der Cobra, die Produktion wurde 1966 eingestellt. AC stellte seine eigene schraubengefederte 289er Version bis 1968 her, allerdings nicht unter dem Namen AC Cobra.
Die Zeit dieses Klassikers schien abgelaufen. Brian Angliss, Gründer von Autocraft in Brooklands, kam mit AC überein, das Emblem weiterführen zu dürfen, und erhielt die unverwechselbare Form am Leben. In den späten 90er Jahren tauchte die Cobra als AC Superblower wieder auf, aggressiv und konsequent.
Cobra-Versionen
AC Cobra 427: die Urversion von 1962
Cobra Mark II 289: Hatte denselben Aufbau wie die Erstversion, war aber mit dem 4,7-Liter-V8-Motor von Ford ausgerüstet und meistverkauftes Modell in Europa.
Cobra 427: Modifizierte, verstärkte Variante des Mk III, ausgestattet mit einem 7-Liter-V8-Motor und über 250 km/h schnell
AC 428: Das Cobra-427 Chassis mit neuem Coupé- oder Spideraufbau aus Stahl, entworfen von Frua in Turin. Ohne Einfluss von Shelby ausschließlich von AC zwischen 1966 und 1973 produziert.
Cobra Mark IV: Überarbeitete Version mit stärkeren Gitterrohren, Scheibenbremsen, Fünfgang-Getriebe und Luxusausstattung, ab 1975 von Autocraft hergestellt.
GeschichteDie Ace-Produktion sank bereits, als der frühere Rennfahrer Carroll Shelby aus Amerika 1961 anbot, das Auto mittels eines bärenstarken Ford-V8-Motors aufzuwerten. Die Formalitäten waren schnell geregelt, und Ford begann, modifizierte Ford 4,2-Liter-V8-Motoren zu liefern.
Shelbys Vorschläge wurden im AC-Werk Thames Ditton schnell umgesetzt, sodass der erste Wagen schon im Februar 1962 auf amerikanischen Straßen fuhr. Es wäre ein leichtes gewesen, einen V8 einfach in den Motorraum zu setzen. Stattdessen wurde jedoch zusätzlich der Rahmen verstärkt sowie Kraftübertragung und Aufhängung dem stärkeren Motor angepasst. Das Salisbury-Differential aus dem Jaguar E-Type wurde komplett mit Scheibenbremsen geliefert. Für die Kraftübertragung sorgte ein Borg-Warner-Viergang-Getriebe.
Die Spur wurde verbreitert, ebenso die Kotflügel. So entstand die Cobra-typisch schlanke, aber muskulös wirkende Form. Die Fahrleistungen waren atemberaubend (die Höchstgeschwindigkeit lag bei 240 km/h) und führten sofort zu Rennerfolgen in Amerika. Dadurch ermutigt beteiligte Ford sich stärker und schickte neue Entwicklungsvorschläge nach Thames Ditton, wo die Autos ohne Motoren ausgeliefert wurden.
Das amerikanische Rennprogramm führte zu einer Reihe von Neuerungen der 1962er Cobra 289 mit ihrem 4,7-Liter-V8-Motor und der Zahnstangenlenkung. Der Name AC wurde im Januar 1962 in den USA in MkIII geändert. Der Typ 289 existierte weiterhin, jetzt erschien jedoch auch der Typ 427 mit 7-Liter-Maschine und über 400 PS.
Der Mk III war praktisch rundum erneuert, er besitzt einen steiferen Rahmen und Schraubenfedern. Außerdem wurde die Karosserie nochmals verbreitert, um Platz für die verbreiterten Reifen zu schaffen. Als der Mustang erschien, verlor Ford das Interesse an der Cobra, die Produktion wurde 1966 eingestellt. AC stellte seine eigene schraubengefederte 289er Version bis 1968 her, allerdings nicht unter dem Namen AC Cobra.
Die Zeit dieses Klassikers schien abgelaufen. Brian Angliss, Gründer von Autocraft in Brooklands, kam mit AC überein, das Emblem weiterführen zu dürfen, und erhielt die unverwechselbare Form am Leben. In den späten 90er Jahren tauchte die Cobra als AC Superblower wieder auf, aggressiv und konsequent.
Cobra-Versionen
AC Cobra 427: die Urversion von 1962
Cobra Mark II 289: Hatte denselben Aufbau wie die Erstversion, war aber mit dem 4,7-Liter-V8-Motor von Ford ausgerüstet und meistverkauftes Modell in Europa.
Cobra 427: Modifizierte, verstärkte Variante des Mk III, ausgestattet mit einem 7-Liter-V8-Motor und über 250 km/h schnell
AC 428: Das Cobra-427 Chassis mit neuem Coupé- oder Spideraufbau aus Stahl, entworfen von Frua in Turin. Ohne Einfluss von Shelby ausschließlich von AC zwischen 1966 und 1973 produziert.
Cobra Mark IV: Überarbeitete Version mit stärkeren Gitterrohren, Scheibenbremsen, Fünfgang-Getriebe und Luxusausstattung, ab 1975 von Autocraft hergestellt.









