Skip navigation.

Visitenkarten

Visitenkarten - Informationen und Gedanken zu diesem kleinen Stück Papier.

Visitenkarten aus Stein

, ,

Luxushersteller sind unter anderem auch dafür bekannt, Ihre Produkte und Ihre Werbung von Architekten entwerfen zu lassen. Eine aussagekräftige "Corporate Architecture" soll die jeweilige Marke repräsentieren. Mittelständige Unternehmen hängen den Luxusunternehmen nicht mehr lange hinterher ihr Image zu fördern.

Eine Studie bewies, dass sich die Arbeitsproduktivität im Büro durch gut komponierte Räume deutlich steigern.

Vorgemacht hat es Bilbao, welcher die vitalisierende Kraft in der Architektur steckte und mit Hilfe eines einzigen Bauwerks die Hauptstadt der nordspanischen Provinz Biskaya in erstaunen setzte.



Ein alter Reisebericht drückt Bilbao folgendermaßen aus:
"Grau sind die Geschäftsstraßen, durch die der Verkehr braust, grau der Fluss, der sich lustlos durch die alte Industriemetropole schlängelt, grau die Mietskasernen, die sich an den Bergen hinaufziehen." So oder ähnlich wurde die Stadt im Baskenland oft beschrieben, und so sieht sie auch heute noch aus.

Hinter den Häusern leuchtet die bizarre Architektur von Frank Gehry des neuen Guggenheim-Museums hervor. Der Titanmantel des spektakulären Baus überstrahlt die farblose Stadtlandschaft und übt eine magische Anziehungskraft aus.

Allein ein Jahr nach der Eröffnung der Kunstkathedrale, welche 1997 statt fand, sind rund 1.3 Millionen Besucher erschienen. Besucher finden das Museum in Bilbao so interessant, dass die eigentliche Einwohnerzahl Jahr für Jahr dank des Museum mit der enthaltenen Kunst und der Baukunst von den Besuchern verdoppelt wird.

Unter Corporate Architecture versteht man durch architektonische Zeichenhaftigkeit und baukulturelle Qualität einer Unternehmensphilosophie Ausdruck zu verleihen.

Einige Unternehmer nutzen diese Art von Baukunst um ihren Mitarbeitern ein ideales Arbeitsumfeld zu bieten mit dem Ziel nach außen ein bestimmtes Image mit Hilfe von baulichen Mitteln zu erregen.

Das architektonische Bemühen um die Marke - ein mit Stein, Glas und Stahl betriebenes Branding - ist die Übertragung des einst kulturell geprägten Bilbao-Effekts ins Reich der Ökonomie.

Visitenkarte beeindruckend übergeben - Visitenkarten Magie Teil 2

, , ,

Nachschlag gefällig? Nachdem der letzte Post mit dem Visitenkarten Trick so gut angekommen ist, lege ich nochmal einen hinterher. Hier mal ein anderer Trick, wie man seine Visitenkarte beeindruckend und mit einem gewissen "wow"-Effekt übergeben kann, zu erst die Magie:



Und hier natürlich auch die Auflösung wie dieser Trick funktioniert, alles eine Frage der Fingerfertigkeit, viel Spass beim üben...

Visitenkarten Zauber - magic of a business card

, , ,

Nachdem wir nun einiges über die Herkunft, Tradition und Etiquette in Bezug auf Visitenkarten erfahren haben, mal ein bisschen was "magisches". Natürlich kann man seine Visitenkarte traditionell übergeben, doch wie wäre es mal zur Abwechslung mit etwas "Magischem"?



Mit diesem kleinen "optischen Trick" kann man bei der Übergabe seiner Visitenkarte, seinen Gegenüber sogar noch ein kleinwenig beeindrucken.

Visitenkarten Etiquette

, ,

Im Artikel über die Tradition und Rituale der Japaner was die Übergabe von Visitenkarten betrifft, hatte man ja schon gemerkt das die es dort sehr ernst nehmen mit ihren "Kärtchen", wobei ich es gar nicht so schlecht finde, wenn man so etwas ein wenig mehr "zelebriert" und nicht so belanglos nebenher erledigt.

In vielen anderen Ländern werden Visitenkarten ja auch etwas respektvoller behandelt. Vielleicht sollte man so eine Kultur bei uns wieder einführen und pflegen, finde ich schon elegant. Das nachfolgende Video beschreibt die globale Etiquette im Umgang mit Visitenkarten sowie ein paar nette Randbemerkungen, ist zwar in englischer Sprache jedoch mit ein wenig Kenntniss trotzdem gut zu verstehen.

Visitenkarten

, ,

Visitenkarten sind kleine handliche Kärtchen, die alle wichtigen Kontaktdaten einer Person beinhalten.

Der Siegeszug der Visitenkarten begann bereits im 17. Jahrhundert in Frankreich unter der Herrschaft von Louis XIV. Die Vorfahren der heutigen Visitenkarten waren etwas kleiner als die Handfläche und ursprünglich als kleine Informationskarten genutzt, auf denen meist nur der Name und kleinere Notizen hinterlassen wurden. Später wurden aus diesen Notizzetteln dann tatsächlich "Besuchskarten" (visite = "Besuch"). Diese waren meist sehr spartanisch, d.h. ausser dem Namen und dem Titel des Inhabers war dort nicht viel aufgeführt. Diese Besuchskarten wurden dann häufig handschriftlich mit dem Grund des Besuches versehen, damit der Hausherr entscheiden konnte ob dem Besucher Einlass gewährt wird oder nicht.

Da der Ursprung der Visitenkarten in Frankreich liegt, ist dies auch der Hauptgrund warum die meisten Abkürzungen für Besuchsabsichten in französischer Sprache sind. Zum Beispiel steht das Kürzel p.p. für "pour présenter" und bedeutet, das man eine andere Person vorstellen möchte.

Ein schönes Beispiel für das Understatement und die Schlichtheit der damaligen Zeit: Die Visitenkarte des deutschen Kaiser Wilhelm.

Informationen auf den Punkt gebracht: Name und Titel, mehr nicht. Bei so einer wichtigen Persönlichkeit bedarf es auch keiner weiteren Informationen.

Wo der Kaiser residierte wusste damals eh jeder und Mobiltelefone gab es noch nicht.

Heutzutage findet man auf Visitenkarten üblicherweise neben dem Namen, Berufsbezeichnung, eventueller Titel auch noch die vollständigen Kontaktdaten wie Adresse, Telefon, etc... Auch wenn man immer wieder von dem Format "Visitenkartengröße" hört, besitzen Visitenkarten kein standartisiertes Format, jedoch hat sich über die Zeit das Scheckkartenformat (54 x 85,6 mm) nach ISO 7810 etabliert, wobei sich in Deutschland zwei Formate durchgesetzt haben: 54 x 85 mm sowie 55 x 85 mm.

Weltweite Visitenkartenformate:

55 x 85 mm | Deutschland, Italien, Frankreich, England, Spanien, Schweiz, Niederlande
55 x 90 mm | Australien, Schweden, Norwegen, Dänemark
55 x 91 mm | Japan
54 x 90 mm | Hong Kong
50 x 90 mm | Argentinien, Finnland, Russland, Ungarn, Polen, Rumänien, etc...
50,8 x 88,9 mm | USA und Kanada

Das Seitenverhältnis (kurze Seite zur langen Seite) bewegt sich hierbei grundsätzlich im Bereich von 1,43 bis 1,8.

Als Material für Visitenkarten wird meist ein etwas stabilerer Karton genutzt, sehr häufig findet man in Deutschland 300 gr/qm Bilderdruckkarton. Wobei auch immer häufiger andere Materialien wie z.B.: Holz, Kunststoff, Metall, etc... benutzt werden, um der Visitenkarte eine individuelle Note zu verleihen.

Die digitale Visitenkarte - vCard und hCard

, ,

Beim Thema Visitenkarten darf im Internet etwas natürlich auch nicht fehlen, die digitale Visitenkarte. Das Internet Mail Consortium kurz IMC (www.imc.org) hat das vCard-Format standartisiert, so das es plattformunabhängig funktionieren kann. Heutzutage wird dieses Format überwiegend im Bereich der E-Mail-Client-Software eingesetzt um z.B. Kontaktdaten an andere zu übermitteln, bekannt durch die Dateien mit der .vcf Endung (steht für vCard file). Nicht so häufig verbreitet ist jedoch die Verwendung des vCard-Formates auf Internetseiten, denn auch hierfür ist das Format geeignet. Eine digitale Visitenkarte ist dabei in etwa wie folgt aufgebaut:

Weitere Informationen zur vCard Spezifikation findet man auf der Website des W3C (world wide web consortium): http://www.w3.org/TR/vcard-rdf

Das hCard-Format basiert ebenfalls auf dem vCard Standards ist jedoch überwiegend für den Einsatz im Internet gedacht, d.h. in HTML, XML, etc...

Visitenkarte - Der moderne Schwanzvergleich für Psychos

, ,

Wer kennt ihn nicht? Den Kultklassiker American Psücho? Einer der absolut besten Szenen darf auf diesem Themenblog natürlich nicht fehlen, denn es dreht sich da (wie soll es anders sein) um die Visitenkarte:

Glänzender Auftritt mit Visitenkarten aus Gold

,

Wer etwas ganz aussergewöhnliches sucht, sollte sich einmal mit dem Thema Visitenkarten aus Gold auseinandersetzen.

Das Visitenkarten in einigen Ländern einen besonders hohen Stellenwert geniessen wissen wir spätestens seit dem letzten Artikel über die Visitenkartentradition in Japan. In diesem aussergewöhnlichen Land ist das Austauschen der kleinen Kärtchen ein echtes Ritual, nach ganz bestimmten Vorgaben, wer sich daran nicht hält läuft Gefahr sein Gegenüber bis auf die Knochen zu blamieren und zu entehren (böser Fehler im Land der "Ninjas"). Doch das nur nebenbei, hier geht es jetzt jedoch um einen glänzenden Auftritt mit Visitenkarten aus Gold.

Selbstverständlich gibt es Visitenkarten aus goldfarbenden Plastik, gedruckt mit Goldeffekt oder die bekannten Heißprägefolien in der Farbe Gold doch den wirklichen Reiz machen erst Karten aus echtem Gold aus.

Dabei unterscheidet zwischen Visitenkarten aus purem Gold und mit echtem Gold beschichtete (vergoldet) Visitenkarten.


Letzteres bietet z.B. die Firma Mitsubishi. Wer japanisch beherrscht kann diese vergoldete Visitenkarte direkt über deren Website bestellen (http://www.mmc.co.jp/goldcard/) für uns "Normalos" gibt es noch die Möglichkeit über die Seite (http://www.japantrendshop.com/visitenkarte-vergoldet-von-mitsubishi-p-150.html) die begehrten Goldstückchen zu ordern. Preis bewegt sich um die 130 € (pro Karte versteht sich). Hierzu muss lediglich eine entsprechende Druckvorlage übersendet werden, was auf die Visitenkarte aufgedruckt werden soll (Sie wird im 4-Farbdruck bedruckt). Die Karte hat ein Format von etwa: 48 x 80 mm und wird mit echtem Feingold (999.9) beschichtet. Geliefert wird in einer Holzbox.


Wem das noch "zu wenig" ist kann gerne noch eine Dekadenzstufe höher schalten und direkt eine Visitenkarte komplett aus purem Gold bestellten, denn wer will sich schon mit "vergoldet" abgeben wenn er auch das volle Programm (Gold) haben kann. Bei dem Webshop: (http://www.bce-online.com/de/shop/druck-auf-gold-silber/visitenkarten-deluxe-aus-gold-3.html) kann man sich für ca. 300 €/Stück eine Visitenkarte aus purem Gold (18 Karat) im Format 86 x 54 mm inkl. 4-Farbdruck (4C) ordern. Geliefert wird in einer attraktiven, schwarzen Geschenkschatulle. Na wenn das kein glanzvoller Auftritt wird.


Aber auch Sparfüchse brauchen beim Thema Visitenkarten aus Gold nicht weghören, denn ich habe besonders für die Goldgierigen unter ihnen noch eine günstige Quelle aufgedeckt. Bei dem Webshop: (http://www.gold-super-markt.de/edelmetall-shop/gold/barren/barren-1g.html) kann man sich einen 1 Gramm Goldbarren bestellen (ca. 35 €/Stück) und gegen einen kleinen Aufpreis (ca. 8 €), diesen auf der Rückseite mit bis zu 15 Buchstaben gravieren lassen. Zugegebenermassen reichen 15 Buchstaben nicht aus um eine komplette "Visitenkarte" darzustellen doch wie wärs mit einfach der Telefonnummer? Website? Kurze Mitteilung? Auf jeden Fall ein sehr günstiges Angebot für diesen 150 x 85 mm großen (ca. 0,5 mm dick) echten Goldbarren mit einem Feinheitsgrad von 999,9/1.000.

Selbstverständlich eignen sich diese goldigen Kärtchen auch um z.B. einen guten Freund (oder Mitarbeiter) für seine Leistungen zu honorieren in dem man ihm eine persönliche Visitenkarte aus Gold schenkt.

Zu beachten ist: Die angegebenen Preise wurden von den Anbietern übernommen zum Zeitpunkt als dieser Artikel verfasst wurde. Wer also die aktuellen Preise erfahren möchte, muss sich auf den entsprechenden Webseiten der Anbieter informieren, denn es ist hoffentlich einleuchtend, das die Preise stark abhängig vom aktuellen Goldpreis sind und dementsprechend schwanken. Wie heisst es also so schön: "Für die Informationen wird keine Garantie übernommen" - Infos ohne Gewehr (Gewähr natürlich)-

Visitenkarten Tradition in Japan

, , , ...

Im Gegensatz zu uns Europäern, pflegen die Japaner ein traditionelles Verhältnis zu ihren Visitenkarten, in Japan werden die Karten "Meishi" genannt. Die Übergabe einer Visitenkarte wird förmlich zelebriert und hat nach bestimmten Richtlinien zu erfolgen. Zum Beispiel darf grundsätzlich immer nur der "Ranghöhere" oder alternativ der Ältere der "rangniedrigeren" (oder jüngeren) Person seine Visitenkarte zu erst übergeben. Selbst die eigentliche Überreichnung erfolgt dabei einer genauen Vorgabe. Die Karte wird dabei mit beiden Händen übergeben, gefolgt von einer anschliessenden Verbeugung. Mit diesem Ritual wird dem Gegenüber Respekt gezollt und genauso respektvoll hat die Annahme der Visitenkarte zu erfolgen.

Der Empfänger hat die erhaltene Karte genau zu betrachten, dieses sollte in einer respektvollen, interessierten und fast schon andächtigen Form gemacht werden. Auf keinen Fall darf die Karte nach dem Erhalt sofort eingesteckt werden, vielmehr wird sie vorerst gut sichtbar an die Seite gelegt, nach dem man diese genau betrachtet hat. Auch nach einer Weile, wenn man die Visitenkarte einstecken will, sollte man niemals den Fehler machen, diese in die Gesäß- oder Hosentasche zu verstauen, dieses gilt in Japan als Beleidigung. Anschliessend darf der Jüngere (oder Rangniedrigere) auch seine Visitenkarte übergeben, ebenfalls mit beiden Händen, gefolgt von einer kurzen Verbeugung.

In Japan haben Visitenkarten einen viel höheren Stellenwert als in Europa. Auf Grund der vielen unterschiedlichen japanischen Schriftzeichen, die teilweise auch noch sehr ähnlich klingen, ist es im Land der aufgehenden Sonne unerlässlich eine Visitenkarte von seinem Gegenüber überreicht zu bekommen um die korrekte Schreibweise des Namens zu erfahren. Des Weiteren legen Japaner sehr viel Wert auf die Einhaltung von Rangfolgen, daher steht auf den Visitenkarten auch immer die genaue Position der Person im Unternehmen, damit die Rangfolge sofort ersichtlich ist.

Abkürzungen auf damaligen Visitenkarten - visiting card codes

, , , ...

Wie im vorherigen Artikel schon angesprochen, wurden Visitenkarten damals anders verwendet, im Gegensatz zu heute. Die Übergabe von Visitenkarten wurde förmlich zelebriert und die Nutzung erstreckte sich auf weitaus mehr als nur ein "Stück Papier" jemand anderem zu überreichen.

Zu diesen Traditionen gehörte, wie im vorherigen Artikel schon beschrieben, dass Knicken der Visitenkarte (was heutzutage als unhöflich gilt). Ebenfalls eine fast ausgestorbene Tradition ist die Verwendung von speziellen Abkürzungen / Codes auf den Visitenkarten. Damals war es auch üblich einige vorgegebene Abkürzungen bereits auf den Visitenkarten vorzuschreiben und den jeweiligen Anlass durch knicken der entsprechenden Ecke hervorzuheben. Die meisten Abkürzungen stammen von der französischen Sprache ab, da Visitenkarten hier ihre erste Blütezeit erlebten. Nachfolgend eine Auflistung der damals üblichen Abkürzungen auf Visitenkarten:

p.c. ("pour condoler") = Beileidsbekundung für einen Hinterbliebenden.
p.d.a. ("pour dire adieu") = Zur Verabschiedung verwendet.
p.f. ("pour féliciter") = Allgemeine Glückwünsche.
p.f.n.a. ("pour féliciter nouvelle année") = Ein gutes, gesundes neues Jahr wünschen.
p.f.s.a. ("pour fair ses adieux") = Um sich zu verabschieden.
p.f.v. ("pour faire visite") = Einen formellen Besuch ankündigen.
p.m. ("pour mémoire") = Um an Jemanden oder Etwas zu erinnern.
p.p. ("pour présenter") = Zur Vorstellung einer anderen Person.
p.p.c. ("pour prendre congé") = Abschiedswünsche. (heute nicht mehr verwendet)
p.p.p. ("pour prendre part") = Eine weitere Form der Beileidsbekundung.
p.r. ("pour remercier") = Als Dank. (Antwort auf z.B. p.c. oder auch p.f.)
p.r.p.f. ("pour rémercier pour féliciter") = Jemanden danken und Glück wünschen.

Neben diesen französischen "Klassikern" gibt es noch weitere Abkürzungen, die teilweise noch heute Verwendung finden, zu diesen zählt u.a.:

a.s.a.p. ("as soon as possible") = So schnell wie möglich (Antwort, Termin, etc...).

Wobei ASAP mittlerweile auch ein fester Bestandteil der häufig verwendeten Internet(chat)Abkürzungen geworden ist.