Visitenkarten
Thursday, November 26, 2009 11:51:52 AM
Visitenkarten sind kleine handliche Kärtchen, die alle wichtigen Kontaktdaten einer Person beinhalten.
Der Siegeszug der Visitenkarten begann bereits im 17. Jahrhundert in Frankreich unter der Herrschaft von Louis XIV. Die Vorfahren der heutigen Visitenkarten waren etwas kleiner als die Handfläche und ursprünglich als kleine Informationskarten genutzt, auf denen meist nur der Name und kleinere Notizen hinterlassen wurden. Später wurden aus diesen Notizzetteln dann tatsächlich "Besuchskarten" (visite = "Besuch"). Diese waren meist sehr spartanisch, d.h. ausser dem Namen und dem Titel des Inhabers war dort nicht viel aufgeführt. Diese Besuchskarten wurden dann häufig handschriftlich mit dem Grund des Besuches versehen, damit der Hausherr entscheiden konnte ob dem Besucher Einlass gewährt wird oder nicht.
Da der Ursprung der Visitenkarten in Frankreich liegt, ist dies auch der Hauptgrund warum die meisten Abkürzungen für Besuchsabsichten in französischer Sprache sind. Zum Beispiel steht das Kürzel p.p. für "pour présenter" und bedeutet, das man eine andere Person vorstellen möchte.
Ein schönes Beispiel für das Understatement und die Schlichtheit der damaligen Zeit: Die Visitenkarte des deutschen Kaiser Wilhelm.
Informationen auf den Punkt gebracht: Name und Titel, mehr nicht. Bei so einer wichtigen Persönlichkeit bedarf es auch keiner weiteren Informationen.
Wo der Kaiser residierte wusste damals eh jeder und Mobiltelefone gab es noch nicht.
Heutzutage findet man auf Visitenkarten üblicherweise neben dem Namen, Berufsbezeichnung, eventueller Titel auch noch die vollständigen Kontaktdaten wie Adresse, Telefon, etc... Auch wenn man immer wieder von dem Format "Visitenkartengröße" hört, besitzen Visitenkarten kein standartisiertes Format, jedoch hat sich über die Zeit das Scheckkartenformat (54 x 85,6 mm) nach ISO 7810 etabliert, wobei sich in Deutschland zwei Formate durchgesetzt haben: 54 x 85 mm sowie 55 x 85 mm.
Weltweite Visitenkartenformate:
55 x 85 mm | Deutschland, Italien, Frankreich, England, Spanien, Schweiz, Niederlande
55 x 90 mm | Australien, Schweden, Norwegen, Dänemark
55 x 91 mm | Japan
54 x 90 mm | Hong Kong
50 x 90 mm | Argentinien, Finnland, Russland, Ungarn, Polen, Rumänien, etc...
50,8 x 88,9 mm | USA und Kanada
Das Seitenverhältnis (kurze Seite zur langen Seite) bewegt sich hierbei grundsätzlich im Bereich von 1,43 bis 1,8.
Als Material für Visitenkarten wird meist ein etwas stabilerer Karton genutzt, sehr häufig findet man in Deutschland 300 gr/qm Bilderdruckkarton. Wobei auch immer häufiger andere Materialien wie z.B.: Holz, Kunststoff, Metall, etc... benutzt werden, um der Visitenkarte eine individuelle Note zu verleihen.
Der Siegeszug der Visitenkarten begann bereits im 17. Jahrhundert in Frankreich unter der Herrschaft von Louis XIV. Die Vorfahren der heutigen Visitenkarten waren etwas kleiner als die Handfläche und ursprünglich als kleine Informationskarten genutzt, auf denen meist nur der Name und kleinere Notizen hinterlassen wurden. Später wurden aus diesen Notizzetteln dann tatsächlich "Besuchskarten" (visite = "Besuch"). Diese waren meist sehr spartanisch, d.h. ausser dem Namen und dem Titel des Inhabers war dort nicht viel aufgeführt. Diese Besuchskarten wurden dann häufig handschriftlich mit dem Grund des Besuches versehen, damit der Hausherr entscheiden konnte ob dem Besucher Einlass gewährt wird oder nicht.
Da der Ursprung der Visitenkarten in Frankreich liegt, ist dies auch der Hauptgrund warum die meisten Abkürzungen für Besuchsabsichten in französischer Sprache sind. Zum Beispiel steht das Kürzel p.p. für "pour présenter" und bedeutet, das man eine andere Person vorstellen möchte.
Ein schönes Beispiel für das Understatement und die Schlichtheit der damaligen Zeit: Die Visitenkarte des deutschen Kaiser Wilhelm. Informationen auf den Punkt gebracht: Name und Titel, mehr nicht. Bei so einer wichtigen Persönlichkeit bedarf es auch keiner weiteren Informationen.
Wo der Kaiser residierte wusste damals eh jeder und Mobiltelefone gab es noch nicht.
Heutzutage findet man auf Visitenkarten üblicherweise neben dem Namen, Berufsbezeichnung, eventueller Titel auch noch die vollständigen Kontaktdaten wie Adresse, Telefon, etc... Auch wenn man immer wieder von dem Format "Visitenkartengröße" hört, besitzen Visitenkarten kein standartisiertes Format, jedoch hat sich über die Zeit das Scheckkartenformat (54 x 85,6 mm) nach ISO 7810 etabliert, wobei sich in Deutschland zwei Formate durchgesetzt haben: 54 x 85 mm sowie 55 x 85 mm.
Weltweite Visitenkartenformate:
55 x 85 mm | Deutschland, Italien, Frankreich, England, Spanien, Schweiz, Niederlande
55 x 90 mm | Australien, Schweden, Norwegen, Dänemark
55 x 91 mm | Japan
54 x 90 mm | Hong Kong
50 x 90 mm | Argentinien, Finnland, Russland, Ungarn, Polen, Rumänien, etc...
50,8 x 88,9 mm | USA und Kanada
Das Seitenverhältnis (kurze Seite zur langen Seite) bewegt sich hierbei grundsätzlich im Bereich von 1,43 bis 1,8.
Als Material für Visitenkarten wird meist ein etwas stabilerer Karton genutzt, sehr häufig findet man in Deutschland 300 gr/qm Bilderdruckkarton. Wobei auch immer häufiger andere Materialien wie z.B.: Holz, Kunststoff, Metall, etc... benutzt werden, um der Visitenkarte eine individuelle Note zu verleihen.
