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Opera, Fußball und der ganze Rest

Ein Blog über alles, was wichtig ist im Leben

16 neue Bilder

Und wieder gibt es neue Bilder, diesmal mal wieder eine größere Ladung. Viel Spaß damit! :smile:

Wieder neue Bilder

Nach kurzer Pause wieder neue Bilder... viel Spaß!

Acht neue Bilder

Heute gibt’s wieder acht neue Bilder, viel Spaß damit!

Zur IAA (I): Wenn Betriebssysteme Autos wären...

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Passend zur IAA hole ich die altbekannten, gehassten und geliebten Autovergleiche wieder aus ihrer Schmuddelecke heraus. Im ersten Teil werden Betriebssysteme zu Autos – wobei ich dazu sagen muss, dass ich mich bei den beiden großen kommerziellen Betriebssystemen (Windows und Mac OS X) auch ein bisschen an das allgemeine Image der beiden Hersteller gehalten habe...


Microsoft/Windows:

<Kunde> Hallo, ich möchte mir ein Windows-Auto kaufen, können Sie mir da was empfehlen?
<Verkäufer> Nun, es kommt erst einmal darauf an, was Sie für Ansprüche haben – wir von Microsoft haben nämlich für jeden Geldbeutel und für jedes Nutzerprofil das richtige Auto.
<Kunde> Das klingt interessant, was heißt das im Einzelnen?
<Verkäufer> Wir bieten unser Auto in fünf Konfigurationen an: „Home Basic“ für den schmalen Geldbeutel, „Home Premium“ für den normalen Nutzer, „Business“ und „Enterprise“ besonders für Firmenwagenflotten und die Luxus-Variante „Ultimate“. Sie können sich die Modelle hier ansehen.
<Kunde> Hmm, die günstige Variante ist aber nicht sehr hübsch...
<Verkäufer> Nun, dafür ist es aber besonders günstig!
<Kunde> Naja, aber ich lese gerade, dass man nicht einmal ein Navi nachrüsten kann...
<Verkäufer> Das stimmt, dafür benötigen Sie schon die Home Premium-Version.
<Kunde> Die gefällt mir auch schon besser. Das Design ist wirklich recht hübsch... die halbtransparente Farbe hat schon was.
<Verkäufer> Das ist auch eines der großen neuen Features unseres neuen Autos!
<Kunde> Auch die Lampen gefallen mir, sehr... stylisch. Aber die Bremsleuchten kommen mir irgendwie bekannt vor...
<Verkäufer> Sie meinen den Dreiviertelkreis, der aus drei Segmenten besteht? Äh, ja. Wegen des großen Erfolges damit in unserer Spielesparte dachten wir uns, die Kunden würden das auch gerne an ihrem Auto sehen.
<Kunde> Zumal der Name dieses Features eine ganz neue Bedeutung bekommt, wenn man ungebremst auf den Vordermann auffährt, der ein solches Auto besitzt.
<Verkäufer> Äh, ja...
<Kunde> Nun, das Äußere spricht mich sehr an, darf ich auch mal das Innere begutachten? Sie können mir ja dabei noch die Unterschiede der übrigen Konfigurationen erklären.
<Verkäufer> Natürlich. Moment, ich schließe den Wagen eben auf.
<Auto> *bing*
<Kunde> Was ist das?
<Verkäufer> Nun, das Auto signailisert damit, dass es fragt, ob ich mir wirklich sicher bin, dass ich das Auto öffnen will. Schließlich entstehen durch ein offenes Auto nicht zu unterschätzende Gefahren!
<Kunde> Äh.... natürlich. Und, was muss ich tun, um das Auto zu öffnen?
<Verkäufer> Einfach zehn Sekunden lang auf der Funkfernbedienung auf „Öffnen“ drücken.
<Auto> (ist entriegelt)
<Verkäufer> Sehen Sie, so einfach ist das.
<Kunde> (setzt sich in das Auto) Wow, selbst das Innere ist halbtransparent! Das ist ja wirklich hübsch... aber etwas gewöhnungsbedürftig, oder?
<Verkäufer> Ja, aber daran gewöhnt man sich schnell. Die Unterschiede der Business-Varianten sind, dass man diese Autos leichter aktivieren kann...
<Kunde> Bitte was?
<Verkäufer> Nun, Sie müssen das Auto beim Kauf aktivieren, bevor Sie es fahren können. Dazu bedarf es einfach Ihres Fingerabdrucks oder Ihrer DNA.
<Kunde> Moment, ich habe Familie! Was, wenn meine Frau mal fahren will?
<Verkäufer> Kein Problem, Sie können sich eine Multi-User-Lizenz kaufen.
<Kunde> Sie meinen, zusätzlich zum Auto? Das ist nicht im Preis inbegriffen?
<Verkäufer> Äh, nein. Nur beim Modell Enterprise.
<Kunde> Aha.
<Verkäufer> Beachten Sie überdies, dass es sein kann, dass Sie das Auto erneut aktivieren müssen.
<Kunde> Äh, und wann passiert das?
<Verkäufer> Nun, wenn Sie beispielsweise mehr als drei Reifen wechseln, oder mehr als zwei der Glühbirnen.
<Kunde> Wie bitte, mehr als drei Reifen?
<Verkäufer> Nun, Sie benötigen ja nicht unbedingt Winterreifen.
<Kunde> Das freut mich zu hören!
<Verkäufer> Äh, es ist so, dass im Winter, das heißt, wenn es unter +5°C warm ist, automatisch eine Anti-Rutsch-Funktion, kurz „Slidestop(TM)“...
<Kunde> Wunderbar!
<Verkäufer> ...aktiviert wird, die die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h senkt.
<Kunde> Wie bitte?
<Verkäufer> Das ist zu Ihrer eigenen Sicherheit! Das gleiche passiert, wenn Sie während der Fahrt Musik hören. Sonst sind Sie zu sehr abgelenkt. A propos Musik: Ihre Musik ist doch legal erworben, oder?
<Kunde> Nun, ich...
<Verkäufer> Ich wollte Sie nur davor warnen, eine kopierte CD in den CD-Wechsler einzulegen. Sonst verriegelt sich das Auto, stellt den Motor ab und zieht die Handbremse an. Außerdem wählt es automatisch die Nummer der nächsten Polizeidienststelle und der GVU.
<Kunde> Moment mal, das Auto schließt mich ein?
<Verkäufer> Ja, was glauben Sie denn, wo wir hinkämen, wenn die Urheberrechte missachtet würden?
<Kunde> Ok... gibt es sonst noch etwas, was ich wissen muss?
<Verkäufer> Ja. Versuchen Sie bitte niemals, das Auto in einer Fremdwerkstatt reparieren zu lassen, nur in Vertragswerkstätten.
<Kunde> Sonst passiert das gleiche, als wenn ich eine kopierte CD einlege, richtig?
<Verkäufer> Richtig, außerdem ist das Auto dann nicht mehr halbtransparent!
<Kunde> Nun ja, das werde ich wohl verschmerzen können...
<Verkäufer> Das sagen Sie jetzt. Für die Zukunft ist überdies geplant, dass sich die Frontscheibe automatisch schwarz färbt, vorzugsweise bei Geschwindigkeiten über 150 km/h.
<Kunde> Nun, ääh, aber kleine Dinge wie den Reifenwechsel werde ich doch auch selbst durchführen können, oder?
<Verkäufer> Selbstverständlich, allerdings ist auch hier eine Sicherheitesabfrage eingebaut. Um diese zu umgehen, müssen Sie einfach an allen vier Reifen einen Knopf neben den Ventilen drücken, innerhalb von fünf Sekunden.
<Kunde> Innerhalb von fünf Sekunden an allen vier Reifen?
<Verkäufer> So ist es.
<Kunde> OK... Und was ist mit Motoröl nachfüllen? Scheibenwischwasser?
<Verkäufer> Geht alles! Um die Motorhaube zu öffnen, drücken Sie auf den Heckscheibenwischer und die Motorhaube ist für drei Sekunden entriegelt. Dann können Sie rechts oben Motoröl und Scheibenwischwasser nachfüllen. Aber berühren Sie bitte nicht den Motor. Der ist durch ein „Direct current Rights Management“ gesichert und steht unter Strom.
<Kunde> Nun, wenn es meiner Sicherheit dient...
<Verkäufer> Genau! Das Auto ist auch mit einem Schlagloch-Ausweich-System ausgerüstet.
<Kunde> Das klingt gut.
<Verkäufer> Ist es auch! Wird ein Schlagloch entdeckt, bremst das Auto scharf ab und überfährt das Schlagloch mit 10 km/h.
<Kunde> Moment, Sie sagten Ausweich-System.
<Verkäufer> Ach, wissen Sie, das nennt man so in der PR-Abteilung.
<Kunde> Aha.
<Verkäufer> Übrigens stehen Ihnen in regelmäßigen Abständen kostenlose Updates zur Verfügung, die die Bordelektronik stabiler machen. Außerdem wird bei jeder Inspektion das gerade aktuelle Service Pack aufgespielt.
<Kunde> Das klingt wieder gut, aber...
<Verkäufer> Aber?
<Kunde> Nun, äh, entschuldigen Sie die Frage, aber ist das Auto denn überhaupt schon ausgereift?
<Verkäufer> Ach, machen Sie sich darum keine Sorgen. Wissen Sie, die Gerüchte, dass das Auto aus unerfindlichen Gründen plötzlich nur noch beschleunigt, der Motor auf der Autobahn ausgeht und die Handbremse angezogen wird oder der Airbag während der Fahrt auslöst... das klingt alles schlimmer als es ist.
<Kunde> Soso... Nun, danke für die Beratung. Das hat mir sehr geholfen. Ich melde mich noch mal bei Ihnen...
<Verkäufer> Bitte, gern geschehen. Beehren Sie uns doch bald wieder!

Apple/Mac OS X

<Kunde> Schönen guten Tag, ich möchte mir ein Auto kaufen, vorzugsweise von Apple. Können Sie mir da weiterhelfen?
<Verkäufer> Natürlich. Wissen Sie, wir sind anders als die Konkurrenz.
<Kunde> Das sehe ich... Sie haben neue Modelle? Früher waren Ihre Autos doch strahlend weiß...
<Verkäufer> Stimmt, aber wir haben unsere Autos jetzt an das Bordsystem angepasst.
<Kunde> Moment mal, so wie das aussieht, fehlt da doch ganz einfach der Lack. Sagen Sie bloß, Sie verkaufen die Autos so?
<Verkäufer> Was heißt hier „ohne Lack“? Das nennt sich Brushed Metal, das ist jetzt modern.
<Kunde> Ach so...Äh, ist es auch modern, dass ich die Frontscheibe von außen als Spiegel benutzen kann?
<Verkäufer> Nicht nur von außen...
<Kunde> Wie bitte?
<Verkäufer> Kleiner Scherz.
<Kunde> Nun ja... Ich sehe hier vorne überhaupt keine Nebelscheinwerfer und kein Fernlicht. Und hinten nur zwei Leuchten, wie soll das denn funktionieren?
<Verkäufer> Wir verkaufen eben nichts, was der Kunde nicht braucht...
<Kunde> Moment mal, vielleicht will ich ja Fernlicht?
<Verkäufer> Nein, das wollen Sie nicht.
<Kunde> OK...
<Verkäufer>Zu den beiden Lampen hinten: Es handelt sich hierbei um Mehrfarb-LEDs, die dynamisch die Farbe ändern, um je nach Situation die richtige Farbe zu erhalten. Moment, ich demonstriere es Ihnen.
(demonstriert)
<Kunde> Wow, das sieht ja... enorm gut aus. Wirklich, Sie haben recht, mehr braucht man eigentlich nicht. Aber sagen Sie, wo ich noch hier außen stehe: Ich sehe weder Schrauben an den Reifen noch irgendwelche Schlitze, die auf die Motorhaube hindeuten...
<Verkäufer> Die benötigen Sie ja auch nicht.
<Kunde> Moment mal, ich will doch auch die Reifen wechseln... und zudem bei Bedarf Motoröl und Scheibenwischwasser nachfüllen.
<Verkäufer> Das brauchen Sie nicht, denn...
<Kunde> Sagen Sie bloß? Das ist ja genial!
<Verkäufer> ...denn das übernimmt Ihre Vertragswerkstatt für Sie. Wie übrigens auch den Glühbirnenwechsel.
<Kunde> Soll das heißen, ich kann nicht mal selbst Scheibenwischwasser nachfüllen?
<Verkäufer> Was heißt denn nicht mal... es ist doch viel bequemer, dies von Ihrer Werkstatt machen zu lassen. Es kostet auch nur 30 €.
<Kunde> Für Wassernachfüllung 30€?
<Verkäufer> Es ist besonderes Wasser, flüssig bis -70°C. Das müssen Sie auch sehen.
<Kunde> Na gut, wenn Sie meinen...
<Verkäufer> Sehen Sie, dafür können Sie beispielsweise Anhänger oder Fahrradhalter besonders einfach Anbringen – ein Handgriff genügt!
<Kunde> Das ist in der Tat deutlich besser als bei der Konkurrenz... Könnten Sie mir den Wagen bitte aufschließen?
<Verkäufer> Das geht ganz einfach...
<Kunde> Etwa, in dem man vor dem Schloss mit der Hand vorbeifährt?
<Verkäufer> Nein, das ist doch total unintuitiv. Tun Sie einfach so, als hielten Sie einen Schlüssel in der Hand und drehen Sie die Hand so, als würden Sie mit dem Schlüssel das Schloss öffnen.
<Kunde> Aha, etwa so? (dreht die Hand)
<Auto> (öffnet sich)
<Verkäufer> Genau so.
<Kunde> Das Innere das Autos ist ja auch aus Metall... und moment mal, wo sind denn hier die Pedale? Und das Lenkrad? Sagen Sie bloß, das brauche ich auch nicht...
<Verkäufer> Doch doch, aber wir haben beides weiterentwickelt.
<Kunde> Aha, und wie?
<Verkäufer> Nun, fangen wir mit den Pedalen an. Wir meinen, dass Knöpfe, Pedale usw. einfach out sind. Dafür haben wir eine revolutionäre Multi-Touch-Technologie entwickelt, damit Sie beispielsweise gleichzeitig die Bremse und die Kupplung bedienen können.
<Kunde> Äh, das konnte ich doch schon vorher.
<Verkäufer> Sicher. Aber konnten Sie mit Ihren Füßen Gesten ausführen, um etwa die Empfindlichkeit des Gaspedals einzustellen? Nein, ich denke, das konnten Sie nicht.
<Kunde> Das stimmt... nur, wie kann ich denn erfühlen, wo welches Pedal ist?
<Verkäufer> Ach, das lernt man nach einiger Zeit...
<Kunde> Soso... und was ist mit dem Lenkrad?
<Verkäufer> Haben Sie einen iPod?
<Kunde> Ja, wieso?
<Verkäufer> Nun, dann solle Ihnen das Ding direkt vor Ihnen bekannt vorkommen...
<Kunde> Sie meinen, damit soll ich lenken? Mit einem ClickWheel?
<Verkäufer> Ja, das geht wirklich gut, glauben Sie mir. Wenn Sie links oder rechts auf das ClickWhell drücken, setzen Sie übrigens den Blinker.
<Kunde> Interessant. Gibt es sonst noch Besonderheiten?
<Verkäufer> Ja. Probieren Sie mal die Fensterheber aus...
<Kunde> Moment, ich kann es mir vorstellen.
(hält die Hand waagerecht in die Nähe des Fensters und senkt sie langsam herab, alle Fenster gehen auf)
Hab ich's mir doch gedacht... Wie kann ich denn ein einzelnes Fenster öffnen?
<Verkäufer> Ganz eifach: Der Daumen ist für vorne, der Zeigefinger für hinten, der Mittelfinger für links und der kleine Finger für rechts.
<Kunde> Aha, und geht sowas auch? (macht den vulkanischen Gruß)
<Auto> Friede und ein langes Leben.
<Kunde> OK, es geht.
<Verkäufer> Sehen Sie mal auf die Mittelkonsole. Wir nennen sie „Dock“.
<Kunde> Aha... und was kann ich damit tun?
<Verkäufer> Nun, im Grunde genommen ist die Mittelkonsole ein großes Display. Sie können hier beispielsweise die elektromechanische Bremse hinlegen, hier etwa den Lichtschalter... oder sie legen Ihre Lieblingsradiosender dort hin, Ihre MP3-Dateien, einfach alles, was Sie wollen.
<Kunde> Oha, wirklich nicht schlecht. Aber sagen Sie, warum kann ich eigentlich die Fenster nicht ganz herunterlassen? Ist mir gerade so aufgefallen.
<Verkäufer> Das ist auch eines der Dinge, die Sie wirklich nicht benötigen. Maximierte offene Fenster braucht niemand.
<Kunde> Na, wenn Sie das sagen...
<Verkäufer> Ach so, eine Sache noch: Haben Sie ein iTunes-Konto?
<Kunde> Nein, wieso?
<Verkäufer> Nun ja, um das Auto zu benutzen, etwa um vollzutanken, benötigen Sie das.
<Kunde> Wieso denn bitte das?
<Verkäufer> Das ist eben eines der Dinge, die man braucht. Glauben Sie mir, das ist so viel komfortabler.
<Kunde> Naja...
<Verkäufer> Doch doch.
<Kunde> OK, sonst irgendwelche Zwänge?
<Verkäufer> Zwänge, das sind doch keine Zwänge... nun, äh, aber nein, nichts weiter.
<Kunde> OK, dann danke ich Ihnen für Ihre interessanten Erklärungen. Ich denke, ich überlege mir diesen Kauf nochmal...
<Verkäufer> Tun Sie das, vielen Dank, dass Sie sich für Apple interessieren.

Linux

<Kunde> Oha, was ist denn das für eine riesige Halle voll unterschiedlicher Modelle? Hallo? Ist hier wer?
<Händler> Ja, hier, ich stehe Ihnen zur Verfügung. Sie interessieren sich für eines unserer Autos?
<Kunde> Ja, aber, äh... sind das alles Ihre Autos.
<Händler> Nein. Wir haben sogar noch mehr.
<Kunde> Noch mehr? Achdujemine...
<Händler> Nun, eigentlich ist die Sache ganz einfach: Sie können sich, wenn Sie wollen, Ihr Auto selbst zusammenstellen...
<Kunde> Komplett selbst?
<Händler> Ja, komplett selbst. Dafür gibt es unsere Do-It-Yourself-Kits.
<Kunde> Äh, nein danke. Gibt es denn auch vorgefertigte Autos?
<Händler> Natürlich. Sie haben hauptsächlch zwei Entscheidungen zu treffen: Von wem Ihr Auto kommen soll, und wie es aussehen soll. Die Design-Konfigurationen der unterschiedlichen Hersteller sehen dabei durchaus ähnlich aus, aber das, was darunter liegt, ist eben je nach Hersteller unterschiedlich.
<Kunde> Nun ja, das klingt noch recht einfach...
<Händler> Zudem bieten eine Vielzahl unserer Hersteller die Autos völlig kostenfrei an.
<Kunde> Kostenfrei? Wow.
<Händler> Ja, kostenfrei. Allerdings müssen Sie dann natürlich auf Vertragswerkstätten verzichten, und, ganz ehrlich, nicht jede freie Werkstatt versteht sich auf unsere Autos.
<Kunde> Nun ja, aber kostenfrei, das hat schon was. Allerdings sieht das Design eher, nun ja, etwas altbacken aus, oder nicht?
<Händler> Ja, aber eine neue Revision des Designs „KDE“ ist in Arbeit, die neuen Modelle werden wohl bald erscheinen.
<Kunde> Mal eine andere Frage: Bei dem Besuch bei einem anderen Händler habe ich erfahren, dass man nicht mal das Motoröl selber nachfüllen kann. Das geht doch hier hoffentlich.
<Händler> Natürlich. Das gesamte Auto ist völlig frei änderbar. Mit dem Erwerb eines Autos erhalten Sie komplette Konstruktionsskizzen, wenn Sie wollen, gratis dazu.
<Kunde> Das nenne ich mal kundenfreundlich! Ihr Auto gefällt mir immer mehr!
<Händler> Aber leider gibt es auch, äh, gewisse Schattenseiten...
<Kunde> Das war ja auch zu schön, um wahr zu sein... Was ist denn das Problem?
<Händler> Naja, wenn Sie etwas... speziellere Konfigurationen vornehmen wollen, kann es schon mal sein, dass Sie etwas handwerkliche Fähigkeiten mitbringen müssen.
<Kunde> Gibt es dafür nicht Werkstätten?
<Händler> Nein, die können sowas nicht.
<Kunde> Und was zählt zu diesen speziellen Konfigurationen?
<Händler> Naja, es kann sein, dass Sie bei bestimmten Radios an die Bordelektronik müssen – dafür verbauen wir aber auch nur Radios mit DIN-Schacht!
<Kunde> Moment mal, wenn ich ein Radio verbaue, muss ich an die Bordelektronik? Kann ich das dann wenigstens über das GUI ändern?
<Händler> Nein, leider nicht, Sie müssen dann mit diesem Diagnose-Gerät hier...
<Kunde> Ach du jemine... Nun, ich sehe aber, die Motorhaube ist einfach zu öffnen, alles ist gut erreichbar, das ist schon mal gut. Gibt es denn noch mehr, äh, Anwendungsfälle für das Diagnosegerät?
<Händler> Ja und nein. Wenn Sie beispielsweise einige bestimmte Motoröle einfüllen dann nicht – denn dann müssen Sie am Motor selbst etwas verstellen.
<Kunde> Wie bitte?
<Händler> Das ist der Preis für vollkommene Offenheit...
<Kunde> Ah ja... Aber wieso sind denn hier auf dem Auto keine Markenreifen drauf?
<Händler> Nun, wissen Sie, die Reifenhersteller verlangen Lizenzgebühren dafür, dass sie auf Autos montiert werden. Es gibt da Problemlösungen für, aber dann müssen Sie zustimmen, dass Sie sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen.
<Kunde> Wie bitte? Ich bewege mich in einer rechtlichen Grauzone, wenn ich die Reifen gegen Markenreifen austausche?
<Händler> So ist es.
<Kunde> Jetzt sagen Sie nicht, das gilt auch für Markenradios...
<Händler> Nicht nur. Auch für Glühbirnen von Hella, beispielsweise.
<Kunde> Oh je...
<Händler> Nun ja, es gibt auch offene Lösungen dafür, Glühbirnen im Selbstbau beispielsweise.
<Kunde> Das ist ein Witz, oder?
<Händler> Nein, nein, das ist durchaus ernst gemeint. Wissen Sie, wenn Sie ein solches Auto kaufen, haben Sie viele, viele andere Nutzer auf Ihrer Seite – nur eben wenige Firmen.
<Kunde> Nun gut. Muss ich eigentlich auch an freien Tankstellen tanken, oder geht auch Markenbenzin?
<Händler> Nun ja, da es dort eigentlich keinen Unterschied gibt, dürfen Sie auch Markenbenzin tanken. Nur kann es eben sein, dass Sie etwas an der Benzinzuführung im Motorraum ändern müssen, wenn Sie spezielle Marken tanken.
<Kunde> An der Tankzufuhr im Mo... wie soll ich denn da hinkommen, und wie ändere ich da was?
<Händler> Sehen Sie, Sie bekommen ja die Konstruktionspläne, auch die des Motors. Dann ist es eigentlich ein Kinderspiel.
<Kunde> Für Sie.
<Händler> Nein, nein, so schwierig ist das in der Tat nicht. Manche Leute schaffen das in unter zwei Stunden!
<Kunde> Zwei...
<Händler> Ich finde, das ist sehr schnell, dafür, dass man den Motor einmal auseinander nehmen muss.
<Kunde> Äh, ja... dafür ist es wohl tatsächlich wenig... Aber sagen Sie, ist das nicht entsetzlich viel Frickelei?
<Händler> Also, Frickelei ist kein schönes Wort dafür. Sehen Sie, Sie lernen dabei sehr viel über das Auto und wie es funktioniert. Kostenloses Wissen, sozusagen.
<Kunde> Na, wenn man das so sieht... Ich denke ich komme auf Ihr Angebot noch einmal zurück. Es war jedenfalls interessant, und es ist mal was anderes.
<Händler> Das auf jeden Fall. Und informieren Sie sich gut über die verschiedenen Hersteller.
<Kunde> Ach, dann habe ich doch noch eine Frage: Sind diese Hersteller denn untereinander kompatibel?
<Händler> Im Grunde genommen schon, aber...
<Kunde> Aber?
<Händler> Nun ja, sie sind nicht vollständig kompatibel. Der zu Grunde liegende Aufbau ist ähnlich, aber gewisse Dinge sind eben inkompatibel.
<Kunde> Oh je... aber die Ersatzteile gibt es doch für jeden Hersteller?
<Händler> Nun ja, meistens. Zudem müssen Sie sehen, dass gewisse Dinge auf ein Design optimiert sind, etwa für KDE.
<Kunde> Das heißt, sie funktionieren bei anderen Designs nicht?
<Händler> Prinzipiell schon, nur sieht das Ganze dann vielleicht etwas merkwürdig aus...
<Kunde> Das ist irgendwie etwas kompliziert, finden Sie nicht.
<Händler> Ich würde es als „große Auswahl“ bezeichnen.
<Kunde> Naja, wie gesagt... ich komme auf Ihr Angebot zurück, denke ich... kann ich den Katalog mitnehmen?
<Händler> Den Gesamtkatalog von 1442 Seiten? Ja, bitte.
<Kunde> Uff, ganz schön schwer, das Ding. Dankeschön, bis die Tage



PS: Ab morgen gibt's wieder neue Bilder :wink:

24 neue Bilder

Sorry, gestern gab’s keine neuen Bilder, dafür heute gleich 24 Stück, allesamt von Vancouver Island (oder dem Meer vor Vancouver Island). Viel Spaß beim Schauen! :smile:

Es geschehen noch Zeichen und Wunder... neue Bilder!

Ja, richtig gelesen – insgesamt 16 neue Bilder sind jetzt online. Viel Spaß beim Schauen :smile:

Ich verspreche jetzt ungern etwas, aber ich versuche, ab sofort jeden Tag ein paar Bilder online zu stellen – seid gespannt!

Was lange währt, wird endlich gut (USA: Tag 21 und 22)

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OK, es ist schon August und damit ein wenig spät, aber besser spät als nie :wink: Tag 21 war eigentlich der letzte Tag in den USA, denn am Tag 22 ging es um vier Uhr morgens in Richtung Flughafen... doch zurück zu unserem Tag in Seattle.
Nachdem wir das Wohnmobil abgegeben und unser Hotel bezogen hatten, wollten wir noch die Sehenswürdigkeiten Seattles genießen. Das Hotel lag direkt am Wasser, und so konnte man entlang der Piers spazieren und dabei noch einiges sehen. Da wäre zum Beispiel die zweistöckige Autobahn, die sich recht nah am Wasser entlangzog. Ein schöneres Bild gab da schon der Pike Street Public Market ab, eine Art überdachter Markt (allerdings keine Markthalle, eher eine Marktstraße), an dem allerlei Dinge verkauft wurden, inklusive frisch geworfenem Fisch - dieser wurde an einem Marktstand zur Unterhaltung der umstehenden Menge hin und her geworfen. Wir gingen durch den Markt durch und dann weiter den Piers entlang, bis zu einem Laden, der "Ye Olde Curiosity Shop" hieß und genau das war. Von Mumien über Miniaturschlösser aus Elfenbein bis zu Schrumpfköpfen war alles zu sehen (und vor allen Dingen theoretisch auch zu kaufen), was entweder geschmacklos, kitschig oder beides war. Interessant war der Laden schon, und es gab auch einige "interessante" Dinge (wobei Mumien und Schrumpfköpfe auch interessant sind, nur muss ich mir sowas nicht nebens Bett stellen), aber so ganz mein Fall sind solche Läden eher selten.
Von diesem Kuriositätenladen gingen wir wieder zurück. Denn das Wahrzeichen der Stadt (nein, nicht Regen oder Staus, sondern die Space Needle) wollte ja auch noch besichtigt sein. Der Eintritt war zwar teuer, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Im Gegensatz zu einigen deutschen Türmen, auf denen ich war, wird auf der Space Needle nämlich richtig viel geboten: Führungen, die einem sagen, was man da eigentlich sieht und vor allem der Einsatz von wirklich moderner Technik (unter anderem eine Kamera, die wir so einstellten, dass man ein Fußball(!)spiel auf einem Platz in der Nähe fast wie eine Fernsehübertragung sehen konnte, nur ohne nervigen Kommentator. Das erregte dann auch die Aufmerksamkeit einiger anderer Besucher :wink: ). Selbst der obligatorische "Gift Shop" war gut sortiert und bot kaum Kitschiges. Danach gingen wir zurück ins Hotel, aßen da zu abend und gingen so früh wie möglich ins Bett...
...denn der nächste Morgen begann früh. Sehr früh. Um kurz vor vier. Um 6:30 Uhr sollte unser Flieger gehen, also mussten wir früh los. Für unser massiges Gepäck nahmen wir zwei Taxen zum Flughafen, wo wir erfuhren, dass unser Flug nicht um 6:30 Uhr, sondern um 6 Uhr ging... zum Glück waren wir frühzeitig da, sodass das kein Problem war. Die Sicherheitskontrolle war mal wieder lasch, es wurde nix bemängelt, dann ging es auch schon in den Flieger.
In Atlanta gab man uns als Gate erst T04 an, was seltsam klang, da internationale Flüge normalerweise vom Terminal E starten. Das war dann auch tatsächlich der Fall, sodass wir uns wieder vergnüglich zum anderen Ende des Flughafens aufmachen konnten (die Reihenfolge der Terminals ist T, A, B, C, D, E, warum auch immer), wo es aber immerhin was äußerst gesundes zu essen gab; ein Mäckes in der Nähe ist immer gut :wink:
Unser Flieger war zwar pünktlich da, und wir rollten auch pünktlich vom Terminal los, das hieß nur nicht, dass wir schon starten konnten; über Washington, D.C. hing ein heftiges Gewitter (das wir später beim Drumrumfliegen auch begutachten konnten, es war wirklich heftig) und daher hatte die Hauptstadt-Flugsicherung kurzerhand den Luftraum für alle Flugzeuge gesperrt. Diese Sperre hielt für eine gute Dreiviertelstunde, in der wir auf dem Rollfeld in Atlanta langsam, aber sicher von den außen herrschenden 32°C in Kenntnis gesetzt wurden - es wurde heiß im Inneren des Fliegers. Mit einer guten Stunde Verspätung konnten wir aber endlich starten, und eine halbe Stunde holten wir sogar auf.
Endlich sahen wir wieder vertraute Umgebung, der Flieger landete sanft mit einem Jubiläumsgast an Board (die Chef-Stewardess feierte 50(!) Jahre im Dienst von Delta) und wir begaben uns zur Gepäckausgabe. Offensichtlich sind sechs Gepäckstücke plus Handgepäck kein hinreichender Grund für den Zoll, sich das mal genauer anzusehen, und so konnten wir unbehelligt aus dem Flughafen raus.

Auf der Rückfahrt war wohl zu wenig passiert, denn ein Nagel, der es sich in dem vorderen rechten Reifen meines Autos bequem gemacht hatte, wollte die Umgebung kennen lernen und nahm viel, nun endlich freie Luft mit. Endlich mal ein Grund, sich von gewissen gelben Engeln helfen zu lassen, denn das Bordwerkzeug des Autos ist sinnigerweise im Ersatzreifen - an den man ohne weiteres Werkzeug nicht herankommt. Nach dem Reifenwechsel ging es dann aber ohne weitere Probleme nach Hause, den Tag "genießen"...

Demnächst noch mehr zu meinem Urlaub, unter anderem Bilder!

Quads & der Mount Rainier (USA: Tag 15-20)

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Die Oregon Dunes sind ein Pilgerort für Quad-Fahrer – und sonst eigentlich niemanden. Doch der Reihe nach...

Der Campingplatz in den Oregon Dunes liegt irgendwo im Nirgendwo, weswegen die einzige Internetanbinding auch per (sehr langsamem) Satellit erfolgt – mit der Folge, dass man auf 50 MB für zwei Tage beschränkt ist.
Auch die Freizeitaktivitäten in der Nähe sind eher eingeschränkt: Man kann mit Quads in die (und über die) Dünen fahren – das war es aber auch schon. Die Leute, die selbst keine Quads besitzen, so wie wir, waren auf dem Campingplatz ein wenig in der Minderheit, wir waren soweit ich weiß die einzigen ohne eigene Quads. Unser Nachbar hatte sogar eine Art Strandbuggy Marke Eigenbau, mit vier Sitzen, einer beleuchteten Piratenflagge und offen liegendem Motor (der so ganz ohne Schallschutz auch nicht besonders leise war).
Wir machten uns daran, an einen kleinen, lauten, fahrbaren Untersatz zu kommen, um auch mal in den Genuss des Über-die-Dünen-Fahrens zu kommen. Für 30$/Stunde ließen sich Quads nahe des Campingplatzes mieten, der Weg in die Dünen dauerte etwa zehn Minuten.
In den Dünen angekommen, musste ich erst einmal lernen, auf Sand zu fahren, was gar nicht so leicht ist: Schnelles Anfahren wird ebenso bestraft wie zu zaghaftes Gas geben (nämlich meistens mit dem unerbittlichen Eingraben der Hinterachse bis zum Grundwasserspiegel), Lenken ist auch nicht gerade einfach und mit der Bremse muss man auch vorsichtig umgehen, will man nicht einen halben Sandkasten vor sich herschieben.
Eine Düne zu „bezwingen“, ist dann auch nicht ganz einfach. Sobald man aber ein nicht zu steiles Stück der Düne gefunden hat und dann ein bisschen Anlauf nimmt, klappt auch das (meistens, wenn man nicht gerade meine Schwester ist und sich binnen einer Stunde vier Mal(!) eingräbt, einmal auch auf flacher Strecke). Eine Stunde reichte dann aber vollkommen, erstens war ich durchgeschüttelt und zweitens ist es auch nicht gerade schwer, sich in den Dünen zu verirren.
Da man ansonsten nicht viel (sprich: gar nix) anderes an diesem Ort unternehmen konnte, gibt es von diesem Tag auch nicht mehr zu erzählen.

Am nächsten Tag passierte noch weniger: Wir mussten so langsam wieder Richtung Norden, und dummerweise hatten wir uns wieder einen Campingplatz mit Dünenzugang ausgesucht – wieder ausschließlich über vier Räder, nicht per pedes.

An Tag 16 ging es in Richtung Osten, dem Mount Rainier entgegen. Noch waren wir allerdings in Oregon, und so fuhren wir entlang des Columbia River zu unserer nächsten Station für zwei Tage, dem Cascade Locks KOA, malerisch gelegen zwischen einem Highway und einer Eisenbahntrasse... zu den Nächten muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Denn dummerweise haben amerikanische Lokführer die Pflicht, vor jedem unbeschrankten Bahnübergang zu hupen... und es gab einige unüberschrankte Bahnübergänge in der Nähe des Campingplatzes.
Allerdings konnte man rund um den Campingplatz mehr unternehmen als in den Oregon Dunes; so gab es viele Wasserfälle zu besichtigen (einen auch aus nächster Nähe, mit entsprechenden Folgen), darunter auch den angeblich zweithöchsten der gesamten USA (was aber lt. Wikipedia nicht stimmt) mit einer Gesamtfallhöhe von etwas unter zweihundert Meter (die 600 und ein paar zerquetschte Fuß rechne ich jetzt nicht genau in Meter um). Außerdem konnten wir noch einen Staudamm samt Kraftwerk und eine Fischaufzucht mit einem 200-Kilo-Stör mit dem sehr deutschen Namen „Herman“ begutachten.

Nach diesen zwei Tagen am Columbia River ging es dann endlich zum Mount Rainier, wo wir ebenfalls zwei Nächte verbrachten. Vorher besuchten wir noch ein Visitor Center des Mount St. Helens außerhalb des dazugehörigen Nationalparks, indem wir uns allerhand sensationsheischende Filme zum Ausbruch des Vulkans 1980 sowie einige weitere Materialien zu diesem Thema ansahen.
Am Mount Rainier angekommen, erfuhren wir erstmal, dass der östliche Teil des Parks (oder vielmehr der Straße) gesperrt war, weil im November die Flut, die im Olympic National Park gewütet war, auch am Mt. Rainier ihre Spuren hinterlassen hatte und die Straße für ein paar Tage als Flussbett diente. Einen dieser rabiaten Flüsse besuchten wir noch am Abend der Ankuft, wobei wir den Fluss auf einer dünnen, wackeligen aus Baumstämmen gefertigten Behelfsbrücke überquerten. Nach der ersten (endlich wieder ruhigen) Nacht fuhren wir morgens zuerst nach Paradise, einem der zwei großen „Orte“ im Nationalpark. Dort konnte man den Berg sehr schön sehen, und mithilfe eines Fernrohrs konnte man auch die schwarzen, winzigen Punkte auf einem der Gletscher als Menschen identifizieren, die den Berg bestiegen. Auf einem kurzen, aber anstrengenden Wanderweg (auch, wenn wir nur 1600 Meter hoch waren) konnte man auch den Ursprung einer der zahlreichen Flüsse kurz unterhalb eines Gletschers ausmachen. Nachmittags ging es dann genau in die andere Richtung, bergabwärts in Richtung Longmire – dieses Stück (1,7 Meilen) gingen wir. Dummerweise hatte der abends schon besuchte Fluss hier auch gewütet, weswegen Teile des Weges wieder repariert werden mussten – der Behelfsweg führte dann durch mehr oder weniger begehbare Teile des Waldes.
In Longmire selbst gab es aber eher wenig zu sehen, und mit dem Shuttle fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz.
Am Abend fand noch ein Vortrag eines Rangers über den Mount Rainier an und für sich, seine Natur als Vulkan, die vielen Gletscher und die Flut im November 2006 im Speziellen statt. Der Vortrag war wirklich gut gemacht, mit einigen netten Strichmännchen-Animationen und interessanten Fotos zur Flut und launischen Kommentaren dazu: “After the flood, we closed the park for six months. During this period, roads were reconstructed, buildings were rebuilt, cones were ran over by rangers...” (das Bild zeigte den geschlossenen Park und davor den Pick-Up eines Rangers, der ein Baustellenhütchen überfuhr). Ein Bild zeigte eine verschüttete Straße und das Schild “No parking at any time”. Ein Kommentar dazu aus dem Zuschauerraum, als der Ranger das Bild zeigte, war “They’s better enforced the speed limit.” Der ernste Teil war aber auch nicht zu kurz, und er mahnte eindringlich, dass die Intensität und die Häufigkeit von Überflutungen zugenommen habe – und dass außerdem durch Fluten mehr Geröll vom Berg geschwemmt würde, als durch Erosion wieder weggespült würde, weswegen auch Straßen oder Wälder als Flussbett missbraucht würden.

Nun ist unser Urlaub fast zuende, ich befinde mich knapp südlich des SeaTac-Flughafens, von dem ich übermorgen wieder zurückfliegen werde... Ein Fazit ziehe ich noch nicht, und wenn ich wieder in good ol’ Germany bin, werde ich auch Bilder hochstellen und einige Dinge noch mal genauer beleuchten... versprochen.

Parks (USA: Tag 9-14)

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Natürlich hat nicht alles so geklappt, wie es sollte, deswegen melde ich mich erst jetzt wieder :wink:

Am neunten Tag unserer USA-Reise machten wir Rast im Olympic National Park, genauer gesagt dem Küstenstreifen, der zum Nationalpark gehört, noch genauer, auf dem Campingplatz Mora. Dieser liegt sehr schön, einerseits in einem dichten, fast schon bedrückend dunklen Urwald, andererseits aber auch nahe am Meer (es sind knapp drei Kilometer bis zum Meer). Nachdem wir uns einen schönen Platz ausgesucht und bezahlt hatten, gingen wir in Richtung Meer. Um Zugang zum Strand zu bekommen, musste man dabei über riesige, ausgeblichene Baumstämme klettern, die zwischen Strand und Festland lagen... dies also waren die Opfer der Herbststürme hier. Nördlich von uns sollte eine spezielle Felsformation mit dem sprechenden Namen “Hole-in-the-Wall” liegen; dummerweise war bei unserer Ankunft aber Flut, sodass man beim Besuch dieser Felsformation wohl Bekanntschaft mit den starken Strömungen gemacht hätte. Das Wasser war allerdings erstaunlicherweise nicht kalt, sondern hatte geschätzte 17-18°C.

Am zehnten Tag brachen wir gegen acht Uhr auf, um erneut einen Versuch in Richtung “Hole-in-the-Wall” zu wagen. Diesmal war Ebbe. An der Felsformation selbst gab es nicht nur sie selbst, sondern auch einige Seesterne, kleine Krebe und kleine Fische sowie Seeanemonen in kleinen Tümpeln zu bestaunen, die vom zurückweichenden Meer freigelegt wurden.
Danach fuhren wir weiter, diesmal in das „Herzstück“ des Parks hinein, zum “Hoh Rain Forest”. Auf dem Weg dahin sah man die Auswirkungen des letzten Herbststurms: Neue Straßenbeläge gab es, sowie eine behelfsmäßig errichtete Brücke, neben der man einen richtigen Krater und Reste der eigentlichen Straße sehen konnte – das zeigte eindrucksvoll, wie zerstörerisch der Bach, der er jetzt war, im letzten November gewesen sein musste. Auch dort gab es einen schönen Campingplatz, auf dem wir uns ein nettes Plätzchen aussuchten. Das Visitor Center in diesem Regenwald war in Laufreichweite, und dort erfuhr man, dass der Regenwald diesem Namen nur im Winter gerecht wird – dann kommen die meisten der gut 3000 l/m² vom Himmel herab, die selbst Regenlöcher wie Wuppertal alt aussehen lassen. Im Sommer herrscht dagegen meist schönes Wetter. Die beiden kurzen Wanderwege führten durch teilweise verwunschen aussehende Waldabschnitte, in denen Flechten und Moose in Massen von den Bäumen herunterhingen. Auch am Hoh River führter einer der Wege vorbei – auch dieser Fluss hatte seinen Teil zu den Reparaturarbeiten an der Straße beigetragen.

Am elften Tag zog es uns wieder hinaus ans Meer – wieder in den Nationalpark, diesmal jedoch einiges weiter südlich, in Kalaloch. Anders als in Mora gab es hier aber keinen Kies- sondern feinsten Sandstrand, der jedem Traumstrand gut gestanden hätte – wären da nicht die Baumstämme, die auch hier verstreut am Strand lägen. Das Wasser war auch hier angenehm warm, im Gegensatz zum ständig wehenden Wind, der auch noch recht stark war. Den Tag verbrachten wir hauptsächlich am Meer.
Abends dann versuchten wir uns dann an einem Lagerfeuer, das mit einiger Nachhilfe (sprich: Grillanzünder) dann auch gelang. Zusätzlich bescherte uns die Natur einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer.

Da wir langsam, aber sicher mal nach Oregon vordringen wollten, ging es am Tag zwölf nach Süden, ziemlich weit. Nachmittags gelangten wir am Bay Center KOA an, bei dem es zwar theoretisch auch Internet gab, was aber leider nicht immer so richtig funktionierte. Auch der versprochene Strand war mehr ein Witz, er bestand aus Kies und größeren Steinen, lag nur an einer Bucht und war von Algen übersät. Der Campingplatz war aber auch nur eine Übergangsstation...

...denn unser eigentlicher Plan war es, nach einer erneuten Übergangsstation zwischen Newport und Waldport, Oregon, zu den Oregon Dunes zu fahren (unter anderem, um dann mit Quads die Dünen unsicher zu machen). Dummerweise war Wochenende, und zu allem Überfluss auch noch Ferienbeginn in den USA. So mussten wir unsere Pläne ändern und hängen nun noch bis morgen bei Waldport fest.
Am 13. Tag wollten wir uns Waldport ansehen. Zwar hatte der Ort nur gut 2000 Einwohner, aber da uns auf dem Weg schon ein 300-Seelen-Dorf begegnet war, das Wheeler hieß und doch ganz lebendig aussah, erwarteten wir von Waldport Ähnliches. Der Ort erwies sich aber als einer der Orte, an denen der Tourismus irgendwie vorübergegangen ist: Es war absolut nichts los auf den Straßen, eine Art Einkaufsstraße gab es nicht, der Hafen bestand nur aus zwei Bootsanlegestellen – das war alles. Der Strand direkt am Campingplatz war da schon besser, wenn auch mal wieder nur an einer Bucht. Dafür war das Meer nahe; hier aber viel zu kalt zum Baden.

Heute schließlich fuhren wir zwanzig Kilometer zurück, um uns Newport anzusehen. Dieser Ort hatte deutlich mehr zu bieten als Waldport: Es gab zwei hübsche Leuchttürme sowie dutzende Einkaufsstraßen mit je ebenso vielen Ramschläden; einige gut sortierte Läden waren jedoch auch darunter. Das Mitagessen war nicht ganz so empfehlenswert, da ein Gericht, in dem eigentlich pannierte Muscheln zu finden sein sollen, die Pannade enthielt – und sonst eher wenig. Danach machten wir uns noch auf den Weg zu einem der Leuchttürme – und staunten nicht schlecht, als wir kurz vor der Küste zwei Buckelwale sahen, die dort immer wieder atmeten und ihre Fluke sehen ließen.

Morgen geht es dann weiter zu den Oregon Dunes... bis bald!

Grenzen überschreiten (USA/CAN: Tag 4-8)

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Leider funktionierte die Internetverbindung auf den Campingplätzen nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte (sprich: gar nicht), weswegen ich erst jetzt wieder was schreiben kann. Dem mäßigen Internetanschluss fallen bis auf weiteres auch die Bilder zum Opfer - die gibt's wohl leider erst nach dem Urlaub.

Am Tag 3 unserer Reise warteten wir eigentlich auf den Reparaturdienst von Cruise America - der aber nicht kam. Man erklärte uns stattdessen, dass wir zu einer Werkstatt fahren sollten, um die Heizung zu reparieren. Der Name der Werkstatt sollte uns noch bekannt gegeben werden.
Vermutlich merkte zu dem Zeitpunkt gerade jemand bei Cruise America, dass so eine Heizung zu reparieren verdammt teuer werden kann; vor allen Dingen dann, wenn man nicht genau weiß, woran es liegt.
Also empfahl man uns, einen Heizlüfter zu kaufen... die Kosten würden von Cruise America erstattet. Klar, so ein Heizlüfter für 12$ ist garantiert billiger als die Reparatur der Heizung, hilft nur leider dann nicht viel, wenn man auf einem Campingplatz ohne Strom ist und seine Nachbarn nicht gerade durch Generatorlärm wecken möchte.
Durch die enorme Hilfsbereitschaft seitens Cruise Americas hatten wir aber nun einen Tag verloren, also hingen wir in Port Angeles noch einen dran.

Am vierten Tag machten wir uns dann zum sogenannten "Dungeness Spit Wildlife Refuge" auf, also einem Naturschutzgebiet auf einer Nehrung. Der ursprüngliche Plan war es gewesen, bis zu einem Leuchtturm auf dieser Nehrung zu laufen; das waren von unserem Wohnmobil sechs Meilen - eine Strecke, natürlich. Letztendlich gingen wir aber nicht so weit, sondern beschränkten uns auf einen insgesamt knapp 15 km langen Spaziergang; der Strand und der Wind taten das ihre, um diese 15 km wesentlich länger erscheinen zu lassen. Auf dem Weg sahen wir zwar von der angeblich so zahlreichen Tierwelt nur zahlreiche Möwen, dafür aber interessante Kelp-"Arme" mit bis zu acht Metern Länge, die an den Strand gespült worden waren. Nach dem doch anstrengenden Marsch über die Nehrung unternahmen wir an diesem Tag nicht mehr viel.

Am fünften Tag sollten wir dann Grenzen übertreten - genauer gesagt, eine Grenze, die von den USA nach Kanada, das Ganze per Schiff. Unser Wohnmobil kam natürlich mit; dafür gibt es in Port Angeles eine Autofähre nach Victoria, der Hauptstadt Britsch-Kolumbiens auf Vancouver Island. Nach gut anderthalbstündiger Fahrt waren wir in Victoria angekommen; unsere Fahrt ging jedoch weiter, ein ganzes Stück aus Victoria hinaus, entlang des Trans Canada Highways - von dem ich mich immer noch frage, wie der Highway eigentlich von Vancouver Island aufs Festland kommt... Diese Fahrt war quasi aufgezwungen, da eine Parkplatzsuche in einer Stadt mit einem 10-Meter-Auto doch etwas schwierig wird... Also fuhren wir zu unserem Campingplatz, der irgendwo in der Walachhei (genauer: in Malahat, so hieß die Ansammlung von Geschäften und Häusern am Highway) lag; mit "idyllisch" ist der Campingplatz positiv beschrieben, und die Öffnungszeiten des Rezeption am Campingplatz (von 9-12 und von 16-19 Uhr) geben einen ganz guten Eindruck davon, wieviel auf dem Campingplatz los war... Da wir in Victoria wohl keinen Parkplatz mehr gefunden hätten, suchten wir nach einer Art Wanderweg in der Nähe des Campingplatzes, sahen jedoch schnell ein, dass es nur einen Weg hierhin gab, auf dem dummerweise Autos mit Tempo 80 fuhren.
Ach ja, in Kanada begegnet man wieder einem Stück mehr Vernunft: Entfernungen werden in Metern und Kilometern gemessen (und nicht in Zoll, Füßen, Yards, Meilen und halben Hähnchen), Geschwindigkeiten in km/h, Temperaturen in Grad Celsius und so weiter. Und das, wo man sich gerade wieder daran gewöhnt hatte, ungefähr erahnen zu können, was denn eine flüssige Unze und was fünfhundert Kubikfuß Feuerholz sind.

An Tag sechs war dann aber endlich die Stadtbesichtigung angesagt. Victoria mit seinen gut 70.000 Einwohnern präsentiert sich bis auf die Straßenführung nicht besonders amerikanisch; erstens wegen der überall wehenden britischen Flaggen (hier scheint man mit der früheren Fremdherrschaft keine größeren Probleme zu haben) und zweitens wegen der britisch aussehenden Häuser. Einen schönen Park hat Victoria ebenso zu bieten wie eine sehr hübsche Küste und natürlich einen Hafen, an dem dann auch meist das größte Gedränge herrscht (genauer gesagt, am inneren Hafen; außerdem gibt es noch den mittleren Hafen mit dem "Fishermen's Wharf" und den äußeren Hafen, an dem große Kreuzfahrtschiffe anlegen). Der innere und mittlere Hafen dient auch als Flughafen für Wasserflugzeuge, die hier regelmäßig starten und landen. Im mittleren Hafen aßen wir - dem Aussehen der Stadt entsprechend - Fish & Chips zu Mittag und sahen auch zwei Robben, die im Hafenwasser schwammen und neugierig über die Wasseroberfläche schauten; vermutlich sorgen die "treuen" Augen auch für den ein oder anderen Happen.
Ein geplanter Ausflug an die Westküste Vancouver Islands, genauer, an den Pacific Rim Nationalpark, fiel wortwörtlich ins Wasser; auf besonders stabiles Wetter sollte man auf der Insel besser nicht hoffen.

Was muss man unbedingt tun, wenn man auf Vancouver Island ist? Genau, Wale gucken. Das stand dann am nächsten Tag an. Und da der frühe Mensch bekanntlich den Wal als erster sieht, buchten wir unsere Reise bei "Prince of Whales" (sorry, den Wortwitz hab ich nicht erfunden) um neun Uhr, der ersten Whale-Watching-Tour. Zwar wurde uns gesagt, die ersten Schiffe des Tages seien immer Suchboote, die die Wale erst finden müssten, dennoch fanden wir (bzw. der Skipper) die Wale (genauer: die Orcas) recht schnell. Um sie besser beobachten zu können, fuhren wir vor die erste beobachtete Herde, stellten den Motor ab und warteten darauf, dass die Orcas an uns vorbeizogen. Dies taten wir dann noch einige Male; die Orcas zu beobachten, war sehr beeindruckend; selbst, wenn man selten mehr als einen gebogenen Rücken und eine Finne (also eine Rückenflosse) sah... es ist schon was ganz anderes, als Wale nur im Fernsehen zu sehen, selbst dann, wenn man sie im Fernsehen viel näher und größer sieht.
Das Ganze fand bei wunderbar blauem Himmel und Windstille statt - natürlich abgesehen von der "400-PS-Klimaanlage", wie es der Skipper ausdrückte: dem Fahrtwind.
Auf der Rückfahrt fuhren wir noch an den "Race Rocks" vorbei, die eine eigene Webseite samt Webcam besitzen, die sogar steuerbar ist. Außerdem sahen wir eine Übungsfahrt der kanadischen Marine, "was man schon tun muss, wenn man so nah an den Vereinigten Staaten ist", wie uns der Skipper erzählte. Er erzählte außerdem, dass die Navy auch öfters mal nachschauen komme, um zu überprüfen, ob die zwei(!) größeren kanadischen Kriegsschiffe, die die gesamte kanadische Marine besitzt, auch nicht im Alleingang die USA einnehmen wollen.
Zurück an Land aßen wir ganz in der Nähe der "Prince of Whales"-Station zu Mittag und verbummelten dann den Tag in Victoria; nach Mittag war sehr viel los, hauptsächlich direkt am inneren Hafen, wo mehr oder weniger seriöse Leute mehr oder weniger Seriöses verkauften. Ein Mann an diesem Nachmittag war aber auch ohne Seriösität sehr gut: Ein - laut eigener Aussage - professioneller Straßenkünstler machte sich schlagfertig daran, die Leute zu unterhalten, unter anderem mit Brandfackeln und einer kleinen Kettensäge. Die einzelnen Showeinlagen und Witze werde ich hier nicht wiederholen, die wirken nämlich nur, wenn man sie live erlebt. Empfehlen kann ich aber jedem Victoria-Besucher, auf die Straßenkünstler direkt in der Nähe des Visitor Centre (ja, in Victoria schreibt man auch britisch) zu achten. Und sie dann auch angemessen zu würdigen, US-Dollar sind kein Problem :wink:
Am Abend ging es dann zurück nach Port Angeles. Anders als auf der Hinfahrt, wo ein kurzer Blick in den Pass und ein paar lockere Fragen reichten, um einzureisen, wurde jetzt das Gebiet des Fährterminals 90 Minuten vor Abfahrt abgeriegelt und bei fast allen Fahrzeugen ins Gepäck geschaut. Auf Wohnwagen-Durchsuchungen hatten die Leute vom Grenzschutz aber offenbar keine Lust :wink: Wir hatten zwar noch unsere magischen grünen Zettelchen, so das wir immerhin die nicht neu ausfüllen mussten (Auch in Amiland gilt der Wahlspruch "Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare."), allerdings durften wir - ganze sieben Tage, nachdem wir das erste mal in die USA eingereist waren, schon wieder Fingerabdrücke und ein Foto abgeben. Und nein, ich glaube nicht, dass die Daten schon gelöscht waren...

Heute haben wir uns zur "Hurricane Ridge" im Olympic Nationalpark aufgemacht. Eine wirklich wunderschöne Landschaft, auch wenn einem vielleicht das Wort "Alpen" über die Lippen kommt. Allerdings sind diese Berge nicht ganz so hoch, soweit ich weiß gibt es einen einzigen Dreitausender, die meisten Berge kommen gerade mal knapp über zweitausend Meter. Allerdings lag dort und auch auf der Höhe des "Hurricane Rige Visitor Center" (knapp 1600 m ü. NN) noch Schnee. Die Hurricane Ridge ist absolut empfehlenswert!

Morgen geht es weiter im Olympic NP, diesmal auch auf dessen Campingplätzen. Morgen und in drei Tagen wird die Küste unsicher gemacht, übermorgen muss der Hoh Rain Forest dran glauben. Wenn alles gut geht, lest ihr in vier Tagen wieder von mir...