Svens Blog

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Ready for Take off

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Es ist gleich 3 Uhr, um 5 Uhr müssen wir aufstehen, um 6 Uhr zum Bustransfer, sind dann gegen 7.15 Uhr oder 7.30 Uhr am Flughafen und gegen 9.30 Uhr geht mein Flug. Und dank unseres geilen Schlafrhythmus' hatte bisher keiner von uns Schlaf bisher, woho! Und gleich wird das Internet gekappt, weil Pontus seinen Router einpackt!
Also dann, ich meld' mich (hoffentlich) aus Deutschland wieder! bigsmile

Best. Fireworks. Ever.

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Wie ich vorhin auf diesem tadellosen Meisterereignis namens "Hanabi Taikai" war! Und ich kann die Vorstellung fast nicht in Worte fassen, so episch war sie! Kurz zu den Fakten: eins der größten, wenn nicht das größte, Feuerwerk Japans, 12.000 Feuerwerkskörper, 70 Minuten, gefühlte 10.000 Menschen, davon nochmal etwa 70% in Kimonos.
Alles fing damit an, dass wir ab ca. vier Stationen vorher schon massig hübsche Damen in Kimonos gesehen haben. Aber da fing der Spaß erst an. Zwei Stationen vorher kam man schon quasi nicht mehr in den Zug, es war so unfassbar voll, ich hab noch nie so 'nen vollen Zug erlebt. Ich kam mit meinen Händen nichtmal mehr an meine Tasche, geschweigedenn an meine Kamera, also gibt's davon keine Bilder. Nach ca. 30 Minuten in Menschenmassen stehen, kamen wir dann bei einer Station an, wo wir uns nicht wirklich sicher waren, ob wir noch weiterfahren mussten oder von hier aus zum Fluss kommen, wo das Festival stattfand. Da sich aber die Masse rausbewegte, sind wir wie fleißige Sektenmitglieder gefolgt. Dann begann ein 20-minütiger Fußmarsch, mit unzählig vielen Leuten. Ich glaub, obwohl es 20 Minuten Weg waren, ging die Schlange ununterbrochen vom Fluss bis zum Hauptbahnhof. Kurz bevor wir angekommen sind, hat sich das Feuerwerk bereits mit lautem Getöse und hellen, bunten Lichtern angekündigt. Wenigstens wussten wir jetzt, dass wir den richtigen Weg hatten.
Die gesamte Straße den Fluß lang - und die war VERDAMMT lang - war einfach nur voll mit Menschenmassen, aber trotzdem konnte man halbwegs vernünftig durchlaufen. Nachdem wir dann einen Platz gefunden hatten, war es einfach nur noch Erlebnis pur!
Keine Ahnung, mit Worten lässt sich das nicht wirklich beschreiben, aber man stand einfach nur mit offenem Mund da und hat gen Himmel gestarrt. Und es war wirklich alles dabei: von schlichtem Feuerwerk, zu hellen Lichtern, sodass man so stark geblendet war, dass man nicht mehr hinschauen konnte, über Glitzerkram, lautem Geböller, riesigen Feuerwerken, die den ganzen Himmel mit Farben bedeckt haben, bis hin zu Smileys (ja, die Raketen haben Smilies in die Luft gezeichnet, unter anderem smile und bigsmile ) bis hin zu Herzchen und Mickey Maus-Gesichtern.
Und bei jedem Mal, wenn die Pyromanen ihr Werk der letzten fünf Minuten getoppt haben, hörte man die ganze Straße lang ein Raunen und Jubeln der Leute, gefolgt von schreienden Mädels mit schicken Haaren und stylishen Kimonos, die "SUGOIIIIII" (fantastisch) und "KAWAIIIII" (süß) geschrieen haben. Und bei jedem lauten Kracher hat man die Druckluft der Rakete auf der Haut und den Klamotten gemerkt, als wär das Feuerwerk fünf Meter vor einem explodiert.
Leider vermitteln meine Worte nur den Hauch eines Eindrucks, sowas kann man sich nicht wirklich vorstellen, ohne es erlebt zu haben. Im wahrsten Sinne des Wortes episch! Der Begriff "Feuerwerk" wurde gestern Nacht für mich neu definiert. Danke Japan. love

Bilder gibt es wie immer auch, aber da es dunkel war und sich das Feuerwerk logischerweise bewegt hat (wer hätte das gedacht), sind die Bilder zum Großteil miserabel (und natürlich kein Besuchsersatz!). Intelligenterweise hab ich mich vorher nich schlau gemacht, wie ich Videos mit meiner Kamera aufnehmen kann und Pontus war mit seiner FullHD Kamera nicht dabei. Das Finale hätte ich gerne aufgenommen, es war 60 Sekunden lang einfach nur ein Dauerfeuer von Raketen, Farben, Krach und der raunenden Menge! Naja, wie dem auch sei, es war sicherlich nicht mein letztes japanisches Feuerwerk! Achja, bevor ich's vergesse, hier die Bilder: Klick
Übrigens waren die Feuerwerke größer, als es auf den Bildern teilweise wirkt. An manchen Stellen konnte man seinen Kopf geradewegs nach oben strecken und genau über einem waren bunte Lichter. Und wenn man nach rechts schaute auch. Und links. An manchen Stellen war einfach nur der gesamte Himmel bunt.

So, und nun geh' ich pennen und träume hoffentlich vom Feuerwerk bigsmile

Zusammenfassung der letzten Tage

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Die letzten paar Tage haben wir recht viel unternommen, weshalb ich zu faul war, Artikel zu verfassen. Aber wie die eifrigen Mitleser eventuell gemerkt haben, hab' ich immer artig die Fotos hochgeladen (sowie kommentiert)! Wir haben uns noch die letzten beiden ausstehenden Routen aus meinem kleinen Reisebegleiter zur Brust genommen, das waren dann Asakusa und der Kaiserpalast mit seinem Garten. Heute waren Pontus und ich nochmal in Akiba und haben diverse Anschaffungen getätigt!
Zuerst zu Asakusa: Das ist ein etwas älterer Stadtteil von Tokyo und relativ bekannt für Touristen. Dort gibt es eine lange Einkaufsstraße mit etlichen Souvenirs (hab mir auch was zugelegt). Zudem gibt es da noch eine handvoll Tempel und Schreine, leider war der riesige Haupttempel geschlossen wegen Umbauarbeiten. Was mich aber nach meinem Los nicht wirklich überrascht hat:

PECH!
Zum Glück gab's aber noch schlimmere Schicksale (geht runter bis großes Desaster oder so) von daher war mein Los eher so Mittelmaß bigsmile Nach den ganzen religiösen Dingen sind wir weiter zu einem Craft Museum, das etliches handgemachtes Zeug hatte, was teilweise sehr beeindruckend waren. Auch hier sprechen die Bilder für sich smile Nachdem wir dann noch beim 100 Yen Shop einen kurzen Halt gemacht hatten, haben wir den Tag mit einem delikaten Mahl im CoCoIchi ausklingen lassen bigsmile Dieser Laden ist übrigens sehr superb und ich möchte sowas in Deutschland! Sofort!

So sieht's nämlich aus!
Joar, das war's eigentlich mit Asakusa. Anstatt ich hier viel schreibe, schaut euch lieber die Bilder an, die sind wohl interessanter und zeigen den Tagesablauf im Großen und Ganzen: Klick!
Danach stand der Kaiserpalast an. Wir sind vorher noch zum Park bei Kudanshita, weil wir uns dort noch das Science Museum und das nationale Kunstmuseum anschauen wollten. Überraschenderweise war das Science Museum recht ausführlich und groß, dass wir da fast die ganze Zeit verbraucht haben und sich das Kunstmuseum nicht mehr gelohnt hat. Übrigens hat mir die Alte an der Kasse trotz meines Studentenausweises keinen Studentenrabatt gewährt furious Ich zeig' ihr meinen Studentenausweis "Oh, student?" "Yes." und was macht sie? Berechnet mir trotzdem den normalen Preis.
Naja, wir haben uns ja das andere Museum gespart. Danach wollten wir weiter zum Kaiserpalast und dem Garten nur leider war der abgesperrt. Ob der zur Zeit wegen irgendwas geschlossen ist oder der generell gegen 18 Uhr zumacht, weiß ich leider nicht. Jedenfalls konnten wir nur außenrum laufen und die riesige Anlage vor dem Garten betrachten. War trotzdem halbwegs interessant. Danach ging's auch da schon wieder zurück nachhause. Bilder gab's nicht soviele, da im Museum Fotografieren natürlich wieder nich erlaubt war, und wir in den Garten nicht durften. Immerhin hab ich ein hübsches Bild der Nijubashi Brücke hinbekommen:

Die restlichen Bilder, die ich gemacht hab, könnt ihr hier sehen: Klick!
Heute sind Pontus und ich (mal wieder) nach Akiba, weil wir noch beide Besorgungen machen wollten. Ich wollte mir ja schließlich noch die ganzen Mangabände kaufen. Nach etwas Verwirrtheit haben wir dann aber alles gefunden! Also fast alles. Ich wollte mir für meinen Arcade Stick noch neue Buttons kaufen, aber ich hab einfach keinen einzigen Laden gefunden, der Buttons verkauft hat. Es gab alles mögliche an Elektronik und anderem Kram, aber verdammt nochmal keine Buttons!!! Es war zum Verrücktwerden. Immerhin hab ich meine zwölf Death Note Bände gefunden für sagenhafte 17€! Wäre der erste Band noch im ersten Laden vorrätig gewesen, hätte ich nochmal 3€ gespart. Da man in Deutschland für 2.5 Mangas dasselbe bezahlt, hab ich ausnahmsweise mal ein Schnäppchen in Tokyo gemacht!

Natürlich konnte ich auch den Yotsuba! Mangas nicht widerstehen, und hab mir vier gekauft.
Außerdem waren wir in einem Laden, der ältere und wertvolle Spiele zu verschwenderisch günstigen Preisen angeboten hat und uns wurde erlaubt im Laden Fotos zu machen, yeah! Diese Gelegenheit hab' ich natürlich auch genutzt und eine handvoll gemacht, damit ihr euch so einen Laden in etwa mal vorstellen könnt:

Und das war nur ein halbes Regal. Und davon gab es pro Stockwerk locker 20. Und es gab drei Stockwerke. Ihr wisst, worauf ich hinaus will bigsmile War mal wieder unbeschreiblich. Im Fotoalbum hab ich noch mehr Fotos vom Laden und diversen Gamer-Leckereien gemacht (Final Fantasy 4-6 für 5-10€, Chrono Trigger komplett mit Hülle für knapp 12€, Super Famicoms für 15€, um nur ein paar zu nennen, die Liste liese sich endlos erweitern). Auch Pontus wollte sich ein paar Elektronik-Sachen kaufen, und deswegen sind wir wieder zu diesem Elektronik-Radio Dings gegangen. Diesmal hab ich ein paar Fotos davon gemacht, damit ihr euch etwa 'ne Vorstellung machen könnt, wie das da so aussieht:

Dann haben wir noch einen "Döner" gegessen (ca. halb so groß und doppelt so teuer wie in Deutschland) und sind nach einer kleinen Rundreise durch Akiba wieder nachhaus. Waren gute fünf Stunden unterwegs! Desweiteren hab ich jetzt zuhause 'nen Laden ausfündig gemacht, der Arcadebuttons für meinen Stick verkauft! Und ich weiß wo er ist! Das heißt: Sonntag oder Montag gibt's nochmal 'ne kleine Tour durch Akiba, wo ich mir dann endlich meine Tasten kaufen kann. Endlich (der Kram kostet hier um einiges weniger als in Deutschland). Achja, die restlichen Bilder von vom Tag gibt es hier: Klick!

Joar, das waren so die letzten paar Tage. Morgen steht eventuell ein japanisches Essen oder ein Feuerwerk und unter Umständen das Womb an. Wird sich dann morgen ergeben (nachdem ich meinen Geldbeutel gefragt hab was er dazu sagt bigsmile ). Sonntag und Montag ist noch nichts geplant, jedenfalls will ich an einem Tag nochmal nach Akiba für die restlichen Anschaffungen.
Zum Flughafen kommen wir am Dienstag mit 'nem Bustransfer für 26€. Der hat zwei Vorteile: 1) Um 5 Uhr morgens fährt noch kein Zug, 2). Das Bus-Terminal ist quasi direkt vor unserer Haustür und wir müssen unser Gepäck nicht 30 Minuten zur Tokyo Station schleppen bzw. 'nen Aufpreis für's Taxi zahlen. Das war's für heute!

Toller Sonntag mit koreanischem Essen in Takadanobaba

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Gestern hatte Joakim mit uns vor koreanisch Essen zu gehen, was wir dann natürlich auch gemacht haben! Gegen 17 Uhr waren wir dann halbwegs pünktlich an der U-Bahn-Station und haben dort Soyoung, die Freundin von Joakim, Joakim und Victor getroffen. Kurz darauf ging's dann auch direkt in das koreanische - naja, Restaurant würd' ich das jetzt nicht unbedingt nennen - Gaststätte. Danach kam noch Shin-Chan, eine Freundin von Soyoung, die mit uns den Tag verbringen wollte. Danach wurden auch schon quasi zwei mobile Herdplatten auf die Tische und die Mitarbeiter fingen an Fleisch darauf zu braten. Ein anderer Mitarbeiter füllte dann nach und nach den Tisch mit allerlei Gemüse, Soßen, Salatblättern und anderem Kleinkram. Wie man dann zu essen hatte, wurde sogar auf einem Plakat an der Wand erklärt: Man nimmt ein Salatblatt in die hand, legt sich da den Kram drauf, packt alles schön ein in das Salatblatt und stopft es sich dann in den Mund!
Netterweise hat man noch vorher eine Art Schürze bekommen, weil unter anderem die Herdplatte etwas gespritzt hat. Dazu gab's dann noch eine etwas schärfere Suppe mit Tofu und dann hat man halt so gegessen! War sehr, sehr lecker! Nachdem dann alle satt waren, ging es weiter zu Joakims Lieblingsbar der Gegend, da er hier früher mal gewohnt hat. War relativ klein, aber trotzdem sehr interessant. Shin-Chan wurde dann auch direkt mal deutsch und schwedisch beigebracht! Hier ein Foto aus der Bar. Soyoung is leider nicht mit drauf, da sie mir die Kamera entriss und das Foto machen wollte bigsmile

Danach ging's noch weiter für zwei Stunden ins Karaoke. Dann sind alle wieder fein Nachhause, weil Victor und Joakim den nächsten Tag arbeiten mussten.
Alles in allem war das meiner Meinung nach einer der coolsten Tage des ganzen Urlaubs bisher, einfach weil irgendwie alles interessant und unterhaltsam war, und (bis auf Daniel, der wieder zuhaus ist) alle da waren smile
Heute haben wir nich gerade viel gemacht, wir waren nur Abends etwas unterwegs und haben mal 'nen neuen Laden zum Essen gesucht (und gefunden) und sind 1-2 Stunden rumgelaufen. Deswegen gibts von heute auch keine Fotos bigsmile Die von gestern gibt's natürlich im passenden Album hier: Klick!
Auch gestern vor'm Pennen und heute bevor wir los sind zum Essen, hab ich meine Japanischkenntnisse erweitert und eine komplette Kanjilektion gemacht und ein paar Kapitel in meinem japanischen N5 Buch gelesen.
Für morgen ist noch nichts großartig geplant, vermutlich gehen wir nach Asakusa! Das erfahrt ihr dann morgen.

Schnakenstiche aus Ueno

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Verdammt seien diese Mücken! mad
Wie bereits angekündigt waren wir gestern auf dem Festival in Ueno. Nachdem wir es bereits nach kurzem Suchen gefunden hatten, war es doch kleiner als erwartet, vor allem da der Ueno Park nicht gerade klein ist. Naja, zuerst sind wir dann über das Festival gelaufen und haben die Stände und verschiedene Artisten beobachtet. Nach einer kurzen Weile haben wir sie dann endlich gesehen: die Laternen! Da waren tatsächlich Personen, die Laternen rumgetragen haben. Yeah, heute mussten wir einfach welche sehen bigsmile
Wir waren gegen 18:30 Uhr auf dem Festival und gegen 19 Uhr sollte das Laternenschwimmen dann losgehen. Leider stellte sich schnell heraus, dass nicht die Besucher, sondern lediglich die Priester? mit den Körben auf den Köpfen (siehe Bilder) die Laternen ins Wasser streuen. Nach ca. einer halben Stunde warten hat dann ein einzelner Mann auf dem Boot eine Art Fackel auf dem Wasser entzündet, was quasi der Start des Events war. Nach erneut 'ner Weile kamen dann die Korbmenschen und haben religiöses Zeug gesungen und sind dann in die Boote gestiegen und sind raus auf den kleinen See gefahren. Dort haben sie dann nach und nach die Laternen verteilt. Das war es im Groben und Ganzen auch schon, jedenfalls waren weit weniger Laternen da als erwartet und die, die da waren, gingen aufgrund des Windes recht flott wieder aus.
Auch Fotos konnte ich kaum machen, weil ich viel mehr Belichtungszeit gebraucht hätte, was ohne Stativ natürlich Schwachsinn ist :/ Kurz darauf sind wir auch schon wieder Nachhaus. Es war ganz nett es gesehen zu haben, aber jetzt nicht etwas, dass man auf keinen Fall verpassen sollte.
Bilder gibt es wie gesagt ein paar und zwar hier: Klick!
Um auf die Überschrift zurückzukommen: Überall Mückenstiche an den ganzen Beinen, total nervig!!!!!! mad furious

Nicht viel Neues

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Es gibt eigentlich nichts wirklich zu berichten, denn - Überraschung Überraschung - gestern waren wieder keine Laternen da! mad Wir wissen nicht genau wieso und werden es auch wohl nie erfahren, aber die gute Nachricht ist: Heute beginnt in Ueno ein Festival und dort sollen heute ab 19 Uhr ebenfalls Laternen sein! Zumindest behauptet das diesmal die Webseite der nationalen Touristenzentrale von Japan. Sollte also eigentlich stimmen! Vermutlich gehen wir also später zuerst auf das Fest dort, und hoffen um 19 Uhr erneut auf etliche Laternen!
Achja zu gestern: Eigentlich sind wir nur zwischen dem Markt und dem Park gependelt, in der Hoffnung irgendwannn und irgendwo (vergeblich) Laternen zu entdecken bigsmile Zwischendurch gab's dann noch Kebap von einem Iraner, der nett war und mit dem wir uns unterhalten hatten. Und nachdem ich ihm sagte, dass ich Deutscher bin, war das erste Thema natürlich wieder Bundesliga. Ansonsten haben wir danach nur im Park rumgesessen, bis wir dann Nachhaus sind.
Pläne für die nächsten Tage: Heute Ueno Matsuri mit (hoffentlich) Laternen, morgen gehen wir mit Joakim und seiner Freundin irgendwo irgendwas koreanisches essen (solang's keine Schmetterlingspuppen sind) und Montag ist hier in Japan ein Feiertag (Tag des Meeres), da planen wir zu einem Street Fighter 4 Event zu gehen. Zumindest gibt's da Essen und Trinken und Street Fighter 4 und die Leute wirken auch alle ganz nett (sogar Tokido ist da!). Für die Tage danach gibt es nach wie vor Pläne für Kamakura, Asakusa, Kaiserpalast und Ghibli-Museum! Und kommenden Samstag ist auch schon vollständig verplant, da ist Mittags ein Treffen mit den anderen Hotelbewohnern und -mitarbeitern und da ist ein kleiner Ausflug. Danach geht's weiter zu einem größeren einstündigen Feuerwerk und danach weiter in 'nen Club. Also unterwegs von Mittags bis Morgens bigsmile
Soviel zu den Plänen, mal sehen was das wird!
Achja, eine handvoll Fotos hab ich natürlich gestern trotzdem gemacht (ich hoffe heute werden's mehr): Klick!

Diesmal dann endlich Odaiba, yay

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Zwei der Schweden haben zwar schon wieder geschwächelt, aber das war uns dann diesmal egal! Schließlich werden es ja immer weniger Tage und Pläne gibt es immernoch mehr als genug. Als wir dann los wollten, ist uns erstmal aufgefallen, dass genau um 12:50 Uhr der stündliche Transfer via Fähre zu Odaiba eine Pause einlegt, also wurde unser Trip kurzerhand um eine Stunde nach hinten verlegt (kam mir auch ganz gelegen, da ich zur Bank musste und noch was frühstücken wollte). Naja, später sind wir dann los Richtung Harumi, wo es einen kleinen Hafen gibt mit einem Transfer zur Odaiba über eine 15 minütige Bootsfahrt, die zudem echt günstig ist. Nach drei Stationen mit der U-Bahn stand dann noch ein 30 Minuten Fußweg an.
Wir waren relativ gut in der Zeit, bis wir wegen einer Sperrung einen Riesenumweg machen mussten, der uns locker 15 Minuten gekostet hat. Das Schiff war dann abgefahren bigsmile Machte aber nicht wirklich was, da es beim Harumi Port ein riesiges Gebäude mit Besucherkram und einen großen Park gab. Außerdem war hier die ganze Gegend fast menschenleer und so gut wie keine Autos, quasi das komplette Gegenteil von Tokyo. Wenn man mal nach der Arbeit entspannen will, wäre das der richtige Ort! Hat sich jedenfalls fast unheimlich angefühlt so eine ruhige Gegend.
Nachdem wir uns die Zeit dann mit dem Getränkeautomaten (wir hatten keine Ahnung wie warm es war, aber selbst Abends um 21 Uhr war es noch 32°C, also war es um 14 Uhr sicher um einiges heißer) und dem Aussichtsdeck vertrieben haben, sind wir schließlich zum Pier, wo der Transfer beginnt. Der eine Mitarbeiter der Fähre war total am abdrehen, weil wir mitfuhren. Die Fähre hat wohl nicht sehr viele Touristen bigsmile
Nach 15 Minuten Bootsfahrt waren wir dann mit ein paar Stunden Verspätung in Odaiba angelangt! Wir sind dann eigentlich so vorgegangen wie wir es die paar Tage vorher geplant hatten und haben so auch alles wichtige abgedeckt. Lediglich das National Museum of Emerging Science wäre noch interessant gewesen, aber wir hätten nur 30 Minuten gehabt, um alles zu sehen, da es um 17 Uhr wieder zugemacht hat. So waren wir dann in verschiedenen großen Einkaufshallen, am Strand, dem Tokyo Web Center und diversen anderen Dingen. Am Strand und der Straße davor fühlte sich das ganze etwas Flair von Kalifornien, da im Meer Windsurfer waren und an der Straße auf sonnigen Terrassen Motorräder verkauft wurden.
Im ersten Kaufhaus wollten wir dann auch was warmes essen und haben nach einigem Suchen dann etwas gefunden, was einen akzeptablen Preis hatte. Es waren dicke Udon-Nudeln mit Soße und - wie ich dachte - kleinen Fleischbrocken. Aber bereits beim ersten Kauen vom Fleisch hat sich herausgestellt, dass es eher wie Gummi und unkaubar war und definitiv kein Hühnchen oder Schwein bigsmile Martin meinte dann, das schmecke wie Oktopus (na wem der Vergleich hilft). Es hatte keinen Geschmack und war einfach nur zäh wie Gummi. Zuhause hat sich mit via Suche ergeben, dass es auch irgendwelche Tier-Innereien sein könnten, also Knorpel oder was weiß ich. Hab aber sowieso nur zwei Teile gegessen, konnte man ja nichtmal kauen den Kack! bigsmile
Dann haben wir uns weiter am Riesenrand orientiert, da dort das Venus Fort liegt, was nochmal eine eigene Einkaufsmeile ist und dort noch eine riesige Autoausstellung von Toyota ist, das Web Center.
Besser als Beschreibungen, zeigen natürlich wieder die Fotos, wie dort alles aussah und was ich so gesehen hab: Klick!
Danach ging es wieder zurück, war auch schon relativ spät bzw. wir waren relativ lang unterwegs! Für den Rückweg hatten wir uns für die Yurikamome, einer unbemannten Bahn, entschieden, da diese nochmal eine wunderbare Aussicht während der 20-minütigen Fahrt bietet und unterem über die Rainbow Bridge fährt. Dann hieß es noch das letzte Stück laufen, bis wir dann kurz nach 21 Uhr wieder zuhaus waren.
Alles in allem hat mir Odaiba sehr gut gefallen, auch wenn es "noch nicht fertig" ist und hier und da noch einige Bausstellen sind. Dennoch gibt es hier sehr viele Grünanlagen und alles ist viel weitläufiger und nicht so eng gebaut. Außerdem ist die Sicht auf Tokyo natürlich spitze, die Bilder sprechen für sich bigsmile
Später sollte es dann wieder auf das Matsuri, dem Straßenfest, gehen, wo dann hoffentlich das Laternenschwimmen aka Tōrō nagashi stattfindet und wir nicht wieder ohne Laternenschwimmen hingehen!

Bevor ich's wieder vergesse:
@Nadine und Andre: geht sterben, ihr Pfannkuchenbanausen! mad

@Mama: Ja, die Bilder gefallen mir auch alle sehr gut bigsmile Leider hab ich die Reflexionen auf dem Kameradisplay nicht direkt gesehen, weil es so hell war, und man dann kaum was auf dem Display erkennt. Aber sind ja trotzdem gescheit geworden smile Mhh, ob die Laternen käuflich sind, weiß ich nicht. Hab irgendwelche Preise bei den Tempeln gesehen, mit 70€ und 200€, keine Ahnung ob das für die bereits bemalten großen und kleinen war oder für was anderes. Soweit ich weiß, kann man bei dem Event heute kleine kaufen, um sie über's Wasser schwimmen zu lassen. Aber ich glaub die sind relativ zerbrechlich und fast nur aus Papier, dürfte schwer werden die im Koffer brauchbar zu transportieren, ich kann ja mal guggen später bigsmile

Odaiba abgesagt, ab nach Shinjuku

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Nachdem wir gestern Nacht eigentlich noch den ultimativen Masterplan für einen heutigen Ausflug nach Odaiba hatten, hatte sich das heute Morgen nach dem Aufstehen eigentlich erledigt, da Gustav und Pontus schwächelten, weil sie beide 'ne kleine Erkältung haben. Da beide aber trotzdem gerne Odaiba sehen wollen, haben wir den kompletten Ausflug (der übrigens perfekt geplant ist mit Bootsfahrt, diversen Museen und anderem interessanten Kram!) auf morgen verschoben. Da Martin und ich dennoch nicht zuhause mit den Kranken rumsitzen wollten, haben wir uns kurzerhand für einen Ausflug nach Shinjuku entschieden, da das Wetter heute gut und der Himmel klar war, und es in Shinjuku einen super Aussichtsturm gibt. Also haben wir uns beide noch fix ein paar Informationen über Wikitravel besorgt und so unseren Spontantrip "geplant".
Direkt nach der fünfzehnminütigen U-Bahnfahrt sind wir Richtung Tokyo Metropolitan Government Office marschiert, wo es eben das eine Stockwerk gibt, wo man umsonst einen atemberaubenden Ausblick über die komplette Stadt hat. Eigentlich braucht man hierzu nicht viel zu sagen, denn ich hab auf dem 45. Stock etliche Fotos gemacht, die den Ausblick zeigen:

Danach sind wir weiter in den Cocoon Tower (der seltsam aussehende Turm, rechts vom mittleren), indem es einen riesigen Buchladen gab, der in sich selbst nochmal in fünf verschiedene Buchläden aufgeteilt war und über zwei Stockwerke ging. Dort hab ich dann auch quasi die erste Anschaffung für mich überhaupt gemacht (abgesehen von den 80 Cent für die zwei Street Fighter Figürchen): Zwei Bücher! Zum einen ein Buch zum Japanisch lernen für den JLPT N5 Test (ein weltweit anerkannter Test zum Prüfen von Japanischkenntnissen und N5 ist die erste Stufe) und den fünften Band von Harry Potter:

Hab' für beides zusammen dann knapp 3600 Yen bezahlt (etwa 32€), was ich ganz okay fand. Vor dem Kauf des Buches hab ich natürlich durchgeblättert und es ist sehr ausführlich, mit Erläuterungen zu jedem für die Prüfung benötigten Thema und etlichen Beispielen auf Englisch und Japanisch. Zudem gibt es auch diverse Selbsttests in dem Buch. Dass ich HP kaufen wollte, wusste ich ja vorher schon, und alleine das auf japanisch nach Deutschland zu bestellen, hätte über 30€ gekostet! Nächste Woche werden dann noch ein paar Mangas gekauft, und ich bin mit genug japanischem Lesestoff gewappnet für mein Japanisch.
Danach sind wir zurück zum Bahnhof und weiter in östliche Richtung (der Aussichtsturm und der Cocoon Tower waren westlich vom Bahnhof). Dort wollten wir eigentlich zu einem Schrein und 'nem kleinen Park, aber nachdem wir längere Zeit keine Karte gefunden hatten, haben wir das aufgegeben und sind einfach nur so wahllos rumgelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Dabei sind wir dann nach Shin Ookubo geraten, was quasi ein Chinatown nur eben für Koreaner ist. Es gab also etliche koreanische Läden und Restaurants (die unter anderem eingelegte Schmetterlingskokons verkauft haben yuck ). Die haben aber auch normalen Kram verkauft, vor allem Obst war da vergleichsweise günstig.
Dann sind wir noch fix in's Matsuya und haben was gegessen. Nach langem Überlegen hab ich mich für Reis mit Curry-Tomaten-Soße entschieden, was sich als sehr, sehr lecker herausstellte:

Als auch das erledigt war, ging es noch weiter auf der Suche nach einer Karte, aber das haben wir nach weiteren 20 Minuten Rumirren dann aufgegeben und haben uns langsam Richtung Hauptbahnhof aufgemacht.
Gegen 19:30 Uhr waren wir dann wieder hier im Appartement bei den kränkelnden Schweden, die jetzt was essen wollen, also geht's nun weiter bigsmile Morgen steht Odaiba soweit ich weiß fest, egal ob die anderen beiden gesund sind oder nicht. Schließlich wollen wir Freitag zum Tōrō nagashi, dem Laternenschwimmen, und Samstag ist sicher auch schon wieder was geplant. Und nächste Woche will Joakim noch mit uns nach Akiba, diversen Kram kaufen (Zubehör für den Arcade Stick und die geplanten Mangas). Also gibt es den Luxus nich mehr, Tage zu verschwenden! bigsmile
Achja, die Fotos von heute (sind fast 60 geworden), gibt es natürlich wieder im Album von heute: Klick!
Bei manchen sieht man doofe Reflexionen im Fenster, alles in allem sind heute vieeeeel weniger verschwommene dabei gewesen, nachdem ich gestern etwas mit den Optionen der Kamera rumgespielt hatte. Und wenn morgen Odaiba ansteht, gibt es nochmals etliche Fotos, juchae up

Festival beim Chidorigafuchi Park

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Auf der Webseite der japanischen Zeitung Japan Times hatte Martin gestern eine ausführliche Liste zu kommenden Events gefunden. Zufälligerweise haben wir auch rausgefunden, dass es gerade mal zehn U-Bahn-Minuten weiter ist. Deshalb haben wir gestern beschlossen dorthin zu gehen. Zudem hieß es, dass dort Leute Laternen anzünden und sie dort über das Wasser schwimmen lassen, was wohl ein sehr interessanter Anblick ist, auch den Google-Bildern nach zu urteilen. Deshalb wollten wir uns das nicht entgehen lassen und schnell war es fest eingeplant für heute. Da dort auch steht, es beginnt gegen 18 Uhr, sind wir um kurz nach 17 Uhr mit der U-Bahn los. Was wir nicht wussten: dazu gehört ein großes Fest, ähnlich wie bei uns in Deutschland die Jahrmärkte nur eben ohne Karussells und dafür massig anderen Ständen. Also fix durchgeschländert und es war schon beeindruckend, weil (wie auf den Bildern zu sehen ist) überall die großen Laternen waren, ein paar tausende. Kurz darauf war es aber bereits schon Zeit zum Park zu gehen, durch den wir auch nochmal ein wenig laufen mussten.
Als wir dann dort ankamen hat sich bestätigt, was wir am Eingang schon befürchtet hatten: es war kein Mensch da bigsmile
Wir waren dann etwas verwirrt, weil die Zeit doch eigentlich stimmte. Nach kurzer Überlegung haben wir uns aber dann erinnert, dass wir auf dem Festival eine goldene Sänfte gesehen hatten, die Stück für Stück Richtung Schrein getragen wurde. Vermutlich würde das Laternenschwimmen erst nach der Ankunft des Teils starten.
Also ab zurück zum Fest und dort alles erkundet, wofür wir vorher keine Zeit hatten, zum Beispiel der Bereich vor dem Schrein, wo nochmals etliche hunderte von den Laternen in kleiner Version waren. Auch weiße Kisten waren aufgehangen, auf denen Kanji oder Zeichnungen mit Tinte gemacht wurden.
Wir sind dann wieder auf das gerade Stück zurück, da sich solangsam die Sänfte näherte. Als wir gewartet haben, hat uns ein ältere Mann angesprochen, der trotz seines Alters recht gutes Englisch sprach. Er wollte wissen woher wir waren und wie uns Japan gefiele. Dann hat er uns erzählt, dass er bereits 83 Jahre sei und hat uns erzählt, wie er in Pearl Harbour gegen Amerikaner gekämpft hatte bigsmile Er war aber sehr nett, war interessiert und hat uns verschiedene Dinge erzählt. Nach fünf Minuten ist er dann für kurze Zeit verschwunden, kam dann wieder, hat uns eine Packung Kekse geschenkt und ist dann gegangen. Die Kekse waren anders als "normale" Kekse, irgendwie härter mit etwas Zitrus und Zucker außenrum, waren aber lecker. Solangsam näherte sich die Sänfte, kurz vorher kam noch eine Frau mittleren Alters mit einem Baby umgebunden zu uns, fotografierte uns, und lief wortlos weiter bigsmile Aber vermutlich waren wir eine kleine Attraktion, denn trotz des großen Festivals waren ungewöhnlich wenige Ausländer da. Und größer als 90% der Japaner sind wir ja sowieso bigsmile Aber naja, das Baby auf ihr war knuffig, also konnten wir sie nich verprügeln für ihr ungefragtes Fotografieren wink
Nachdem das Ding dann mit Musik und viel Tanz an uns vorbei war, sind wir noch etwas rumgelaufen und erneut Richtung Park. Aber irgendwie war immernoch kein Menschenfluss in die Richtung, also sind wir erst gar nicht rein. Ich hab dann noch einen jungen Mann mit Fotoapparat gesehen und ihn angesprochen und er meinte, es sei die rechte Straße, wo die Laternen seien, nicht die linke (die zum Park). Wir waren zwar verwirrt, aber wir wollten dem werten Herrn doch mal glauben. Also erneut auf den Weg gemacht, aber irgendwie ging's immer weiter weg von dem Festival und nirgends gab es auch nur annähernd Wasser. Vermutlich hatte er uns falsch verstanden oder sowas, also sind wir wieder zurück. Dort hat sich dann noch jeder von uns was zu Essen geholt, es gab die ominösesten Dinge: Tintenfischkram, Gurken am Stiel, undefiniertes gegrilltes Zeug, kleine Melonen, Teigbälle und viel, viel Süßkram. Wir haben uns dann zusammengerollte Pfannkuchen geholt, die innen mit Weißkohl gefüllt waren und obendrauf ein Spiegelei und Schinken hatte. Darüber kam dann noch eine seltsame braune Soße. Was es genau war oder wie es hieß weiß ich bis jetzt noch nicht bigsmile
Joar, die schwimmenden Laternen hatten wir schon lange aufgegeben da 20 Uhr schon lange rum war, wir wollten aber nochmal etwas durch den Park wandern. Das haben wir dann auch gemacht, haben dabei ca. 20 Kröten entdeckt und festgestellt, dass im Fluss aber nirgends auch nur irgendwelche Laternen sind, es kann also unmöglich heute gewesen sein. Gegen 21.30 Uhr sind wir dann zurück zur U-Bahn Station und direkt nach unserem Standardbesuch im Supermarkt weiter Nachhause. Dort hab ich dann nach dem Namen des Events gegooglet und wie sich auf Wikipedia dann herausstellte, ist das Laternenschwimmen am letzten Tag des Festivals, und das Festival geht bis Freitag. rolleyes
Da wir aber so oder so nochmal auf das Festival wollten, da es uns so gut gefallen hat, gehen wir also am Freitag nochmal und betrachten dann das Laternenschwimmen! Dann kann ich auch mehr Fotos von den kleinen Laternen nahe dem Schrein machen, mal schauen. Wer die Bilder von heute sehen will, kann das im Album machen, es wurden heute knapp 70 Stück mit weniger verschwommenen, juchu: Klick!
Morgen gehen wir wohl nach Odaiba, eine künstlich angelegte Insel, die ebenfalls einiges interessantes bietet, unter anderem eine günstige Bootsrundfahrt!
Auch das verspricht wieder einige Fotos, also mal sehen was das morgen wird.

Kleiner Post zu den letzten Tagen

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Heute Morgen dacht ich mir, ich raff mich mal auf, und schreib' ein kleines Update. Wie zu vermuten ist, gibt es nicht all zu viel zu erzählen, wenn ich sowieso keinen Eintrag verfasse bigsmile Schuld daran ist ganz einfach die Fußball-WM, da die Spiele immer um 3:30 Uhr morgens sind, und dementsprechend auch unser Schlafrhythmus aussieht. Und es lohnt sich eben kaum, um 17 Uhr irgendwo großartig hin zu gehen. Außer Abends eben noch in 'nen Club, das wiederrum passt ja quasi perfekt in unseren Schlafrhyhtmus bigsmile
So haben wir das auch am Freitag gemacht, und sind mit Joakim, Victor, Satomi, Daniel und seiner Freundin gegen 19 Uhr in einen Club, in dem Satomi den Chef kannte. Dies hatte den Vorteil, dass wir statt den über 5.000 Yen für Eintritt, Getränke und ein kleines Buffet lediglich 1.000 Yen zahlen mussten, hooray yes Dieser hatte aber nur bis 24 Uhr geöffnet, und die Musik hat mich eher an deutsches Radio erinnert. Deshalb sind Joakim, Martin, Gustav und ich mit ein paar verrückten Japanern weiter in den nächsten Club in Shibuya. Dort war die Musik um einiges erträglicher und ratzfatz war es auch wieder 5 Uhr morgens und gemäß unseres Schlafrhythmus kamen wir so perfekt um 7 ins Bett bigsmile
Naja, gestern und heute sind ja dann noch Fußball und für die DHBW musste ich noch diverse Matheaufgaben bearbeiten, die ich aber heute fertig hab up Beim Halbfinal-Spiel der deutschen hat uns Daniels Freundin übrigens japanische Pfannkuchen gemacht, love Waren zwar seltsam dick und man hat sie auf eher amerikanische Weise mit etwas Butter und Honig gegessen, aber geschmeckt haben sie trotzdem! Übrigens fanden es alle seltsam, dass man in Deutschland dazu Nutella oder z.B. Blumenkohl isst, Banausen! happy
Nach dem Finale heute wollten wir dann endlich mal unseren Schlaf normalisieren, schließlich gibt es immernoch Odaiba, den Kaiserpalast, nach Akiba wollten wir auch nochmal, das Ghibli-Museum, Kamakura, und und und...(dann dürft's auch wieder Fotos geben)
Soderle, jetzt ist kurz nach 15 Uhr und zwei von uns pennen noch, ich werd' mal irgendwas konstruktives machen gehen!

Achja: Kick-Ass ist übrigens ein sehr geiler Film!